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Infrarotüberwachung für optimale Straßenbelagsqualität, Langlebigkeit und Haltbarkeit

Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung der Asphaltbetontemperatur während des Einbaus und Ergebnisse der Implementierung einer Infrarot-Temperaturüberwachung

Herausforderung

Die Aufrechterhaltung einer Asphalttemperatur über 150 °C während Transport und Einbau ist entscheidend, um vorzeitigen Verschleiß, Rissbildung und Schäden zu vermeiden. Traditionelle manuelle Temperaturmessungen sind ungenau und bieten keine kontinuierliche Überwachung, was das Risiko von Normabweichungen und einer verkürzten Lebensdauer des Straßenbelags erhöht.

Lösung

Auf dem Fertiger montierte Wärmebildkameras überwachen kontinuierlich die Asphalttemperatur über die gesamte Breite und stellen sicher, dass sie über 150 °C bleibt. Echtzeit-Alarme und die Integration in Steuerungssysteme ermöglichen sofortige Reaktionen auf Temperaturabfälle, verhindern mangelhafte Einbauten und fördern die Prozessautomatisierung.

Vorteile

  • Sicherstellung gleichbleibender Belagsqualität durch Vermeidung von suboptimalem Asphalteinbau
  • Früherkennung von Kaltstellen minimiert Straßenschäden
  • Deutliche Reduzierung langfristiger Reparatur- und Wartungskosten
  • Unterstützung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Garantieanforderungen
  • Erhöhte Prozessautomatisierung und effizientere Reaktion der Bediener

Regulatorische Anforderungen als Treiber für den Einsatz von Infrarotüberwachung

Die Einhaltung der richtigen Temperatur beim Asphaltieren ist entscheidend für die Langlebigkeit und Qualität der Fahrbahnbeläge. Asphalt wird in Mischanlagen hergestellt und anschließend per LKW zur Baustelle transportiert, wo er eine Temperatur von über 150 °C behalten muss. Sinkt die Temperatur unter diesen Schwellenwert, beginnt das im Asphalt enthaltene Bitumen zu binden und kann durch erneutes Erhitzen nicht mehr verflüssigt werden. Dies stellt eine große Herausforderung für Straßenbau-Teams dar, da sichergestellt werden muss, dass der Asphalt vom Transport bis zur finalen Verdichtung stets die optimale Temperatur behält.

Der Asphaltauftrag erfolgt durch Ausbringen auf der Straße und anschließendes Verdichten mit Walzen. Fällt die Temperatur während dieses Prozesses unter die kritischen 150 °C, kann der Asphalt zu schnell auskühlen, was zu mangelhafter Bindung und Rissbildung führt. Dies mindert nicht nur die Qualität des Straßenbelags, sondern verursacht auch vorzeitigen Verschleiß, kostspielige Reparaturen und potenzielle Sicherheitsrisiken im Straßenverkehr.

Die Temperaturüberwachung war im Asphaltbau traditionell eine Herausforderung. Manuelle Methoden, wie das Einführen von Temperatursonden in den Asphalt, sind fehleranfällig und bieten keine kontinuierliche Überwachung. Diese Einschränkung erfordert eine zuverlässigere und automatisierte Lösung, um sicherzustellen, dass der Asphalt während des gesamten Einbauprozesses die gewünschte Temperatur beibehält. Die Motivation hinter der Implementierung der Infrarot-Temperaturmessung liegt in der Sicherstellung einer konstant hohen Asphaltqualität, der Reduzierung von Nacharbeiten und der Einhaltung strenger Industriestandards – insbesondere jener der Europäischen Union, die für Autobahnasphalt eine Garantiezeit von 15 Jahren vorschreibt.

Infrarotüberwachung für optimale Straßenbelagsqualität, Langlebigkeit und Haltbarkeit
Echtzeitüberwachung der Asphalttemperatur für automatische Alarmierung und Integration in Maschinen

Echtzeitüberwachung der Asphalttemperatur mit automatischer Alarmfunktion und Maschinenintegration

Optris hat zur Bewältigung der Temperaturüberwachungs-Herausforderungen im Asphaltbau eine Lösung entwickelt, die auf fortschrittlicher Infrarotkameratechnologie basiert. Der Einsatz einer Optris-Wärmebildkamera am Asphaltfertiger ermöglicht eine kontinuierliche und präzise Temperaturmessung des aufgetragenen Materials auf der Straßenoberfläche. Über dem Asphalt-Einbaugebiet positioniert, überwacht die Kamera die Temperatur in Echtzeit und stellt sicher, dass sie stets über dem kritischen Schwellenwert von 150 °C bleibt. Diese Echtzeitüberwachung gibt den Bedienern konstante Rückmeldung über die Qualität des Asphalts.

Die Infrarotkamera ist mit einem großen rechteckigen Messfeld konfiguriert, wodurch sie die gesamte Breite des eingebauten Asphalts erfassen kann. Diese Konfiguration ermöglicht eine präzise Überwachung von Temperaturunterschieden über die gesamte Oberfläche hinweg und identifiziert potenzielle Kaltstellen. In der ersten Einsatzphase wurde die Wärmebildkamera noch über einen Monitor durch den Bediener kontrolliert, später wurde das System um eine automatische Alarmfunktion erweitert. Diese alarmiert den Bediener, sobald die Temperatur unter 150 °C fällt, sodass sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Darüber hinaus wurde das System über das Direct SDK in die Steuerung des Fertigers integriert, wodurch der Einbauprozess automatisch angehalten werden kann, wenn die Temperatur unter den Sollwert sinkt. Diese Integration stellt sicher, dass kein unzureichend erhitzter Asphalt eingebaut wird und somit die Qualität und Haltbarkeit des Straßenbelags gewährleistet bleibt. Der Einsatz einer Optris-Infrarotkamera ist im Vergleich zu mehreren Pyrometern effizienter und kostengünstiger, da weniger Sensoren benötigt werden und gleichzeitig eine größere Fläche abgedeckt wird.

Kosteneinsparungen durch geringeren Wartungs- und Reparaturaufwand dank verbesserter Straßenhaltbarkeit

Die Implementierung von Optris-Infrarotkameras zur Temperaturüberwachung im Asphaltbau hat die Qualität und Langlebigkeit von Straßenbelägen deutlich verbessert. Durch die Sicherstellung, dass der Asphalt während des gesamten Einbauprozesses über der kritischen Temperatur bleibt, konnten Rissbildung und vorzeitiger Verschleiß erheblich reduziert werden. Dies führt zu weniger Reparaturen und geringeren Instandhaltungskosten über die gesamte Lebensdauer der Straße – ein direkter Vorteil sowohl für Bauunternehmen als auch für Endnutzer.

Die Präzision und Zuverlässigkeit der Optris-Infrarottechnologie machen sie zur bevorzugten Wahl für die Asphaltüberwachung. Ihre Fähigkeit, kontinuierliche Echtzeitdaten zu liefern, ermöglicht eine schnelle Erkennung und Korrektur von Temperaturabweichungen, bevor diese die Qualität des Straßenbelags beeinträchtigen können. Zu den Alleinstellungsmerkmalen der Optris-Kameras zählen ihr großes Sichtfeld, die einfache Integration in bestehende Maschinen sowie ihre Robustheit für den Einsatz unter rauen Baustellenbedingungen.

Darüber hinaus entspricht der Einsatz von Infrarottechnologie im Asphaltbau dem Branchentrend zu mehr Automatisierung und Präzision in Bauprozessen. Da immer mehr Bauunternehmen die Vorteile der Infrarot-Temperaturmessung erkennen, bleibt Optris mit innovativen Lösungen an der Spitze und bietet Technologien, die den hohen Anforderungen des modernen Straßenbaus gerecht werden.

Kosteneinsparungen durch reduzierten Wartungs- und Reparaturaufwand durch Gewährleistung der Haltbarkeit von Straßenbelägen

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