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IR-Mikroskope

Innovationen in der Infrarotmikroskopie für Industrie und Forschung und Entwicklung

Entdecken Sie innovative berührungslose Temperaturmessung mit den Optris IR-Mikroskopen, darunter die Modelle Xi 400, PI 450i und PI 640i (optional mit MO2X-Mikroskopoptik). Diese hochpräzisen Wärmebildkameras bieten bis zu 2-fache Vergrößerung und erreichen außergewöhnliche Detailgenauigkeit dank überlegener Auflösung und Empfindlichkeit. Ideal für Anwendungen in Materialwissenschaften, Elektronikfertigung sowie Forschung und Entwicklung, wurden diese Mikroskope speziell für umfassende thermische Analysen und Diagnosen entwickelt. Mit der Fähigkeit, Strukturen bis hinunter zu 8 µm sichtbar zu machen, liefern sie Einblicke weit über die Möglichkeiten herkömmlicher optischer Mikroskope hinaus.

Diese fortschrittlichen IR-Mikroskope sind unverzichtbar für Fachkräfte, die detaillierte Untersuchungen thermischer Eigenschaften benötigen, um Innovationen voranzutreiben und die Produktqualität zu verbessern. Die erweiterten Bildgebungsfunktionen ermöglichen ein tiefes Verständnis der Wärmeverteilung und -charakteristik auf mikroskopischer Ebene – entscheidend für die Entwicklung effizienterer und zuverlässiger Materialien und Komponenten. Ob Sie bestehende Produkte verbessern oder neue Technologien entwickeln – Optris IR-Mikroskope liefern die entscheidenden Daten für den Erfolg in modernen, wettbewerbsintensiven Industrien.

Optris IR-Mikroskope

Warum Infrarot-Mikroskope von Optris?

  • Scharfe Wärmebilder kleinster Bauteile bis zu einer Größe von 80 µm (Xi 400), 28 µm (PI 640i MO) oder 8 µm (PI 640i MO2X)

  • Vollradiometrische Aufzeichnung von Wärmebildsequenzen mit umfassenden Analysemöglichkeiten für jedes einzelne Bild bei der Wiedergabe – dank der kostenlosen Software PIX Connect

  • Aufzeichnung von Temperaturverläufen über die Zeit für jeden beliebigen Bildpunkt und Speicherung als CSV-Datei zur Analyse von Temperaturänderungen bei transienten Ereignissen

  • Freihändige Bedienung

Hochpräzise Wärmebildmikroskopie für kleinste Bauteile

Die Wärmebildmikroskope von Optris ermöglichen eine hochauflösende Temperaturmessung an kleinsten elektronischen Strukturen. Dank spezieller Optiken mit zweifacher Vergrößerung und Messfleckgrößen von bis zu 8 µm erfassen die Systeme präzise Temperaturdaten selbst an winzigen Bauteilen auf Leiterplatten und Halbleiterbauelementen. So können Ingenieure Hotspots frühzeitig erkennen, Konstruktionen überprüfen und die Zuverlässigkeit elektronischer Komponenten optimieren.

 

Diese Eigenschaften machen die IR-Mikroskope zu einer idealen Lösung für die Elektronikfertigung, Forschungslabore und Qualitätssicherung, wo eine detaillierte thermische Analyse auf mikroskopischer Ebene entscheidend ist.

Kleinste Temperaturunterschiede dank hoher thermischer Auflösung erkennen

Die Wärmebildmikroskopie-Systemlösungen von Optris bieten eine außergewöhnlich hohe thermische Empfindlichkeit und ermöglichen die Erkennung selbst kleinster Temperaturunterschiede an mikroskopischen Strukturen. Dank der hohen optischen Auflösung und hervorragender NETD-Werte machen die Systeme feinste thermische Veränderungen sichtbar, die mit herkömmlichen Messverfahren kaum erfasst werden können. Dies ermöglicht eine präzise thermische Analyse von elektronischen Baugruppen, Leiterplatten und Mikrochips. So können Ingenieure Hotspots zuverlässig identifizieren, thermische Designs überprüfen und die Betriebssicherheit empfindlicher elektronischer Komponenten gewährleisten.

Vollradiometrische Temperaturmessung für jeden Bildpunkt

Im Gegensatz zu einfachen Wärmebildkameras liefern die Wärmebildmikroskope von Optris vollständig radiometrische Messdaten. Jeder einzelne Bildpunkt enthält einen kalibrierten Temperaturwert. Dies ermöglicht präzise Punkt- und Flächenmessungen, automatisierte Gut-Schlecht-Bewertungen sowie die Analyse von Temperaturverläufen über die Zeit. So stehen zuverlässige Temperaturdaten für die Dokumentation, Berichterstellung und Validierung thermischer Designs zur Verfügung.

Optimierte Optik für hervorragende Bildqualität mit ungekühlten Detektoren

Die Mikroskopoptiken sind speziell für hochauflösende, ungekühlte Bolometerdetektoren ausgelegt. Dadurch wird sichergestellt, dass selbst kleinste Messobjekte mit einer ausreichenden Anzahl an Bildpunkten erfasst werden. Das optimale Zusammenspiel von Detektor und Optik ermöglicht scharfe, rauscharme Wärmebilder, ohne die zusätzliche Komplexität und die hohen Kosten gekühlter Systeme. Anwender profitieren von einer zuverlässigen, gleichbleibend hohen Bildqualität und einer kosteneffizienten Infrarot-Wärmebildlösung in kompakter und robuster Bauweise.

Bereit für die Integration in Industrie und Labor

Unsere IR-Mikroskope lassen sich dank standardisierter Schnittstellen und leistungsfähiger Software problemlos in Laborarbeitsplätze und industrielle Anlagen integrieren. Triggereingänge, kontinuierliche Datenübertragung und flexible Analysetools unterstützen automatisierte Prüfverfahren, Charakterisierungsmessungen und die Inline-Qualitätskontrolle. So gelingt der nahtlose Übergang von der thermischen Analyse einzelner Prototypen zur reproduzierbaren, industrietauglichen Temperaturprüfung in der Serienproduktion.

Erweiterte Analysemöglichkeiten mit der Software PIX Connect

Die Software PIX Connect macht das Wärmebildmikroskop zu einer umfassenden Lösung für die thermische Analyse. Sie ermöglicht die radiometrische Echtzeitdarstellung von Wärmebildern, die flexible Definition von Messpunkten und Messbereichen, die grafische Darstellung von Temperaturverläufen sowie die automatische Erkennung von Hotspots auf mikroskopischen Strukturen. Anwender können Vorlagen für wiederkehrende Messaufgaben erstellen, Messdaten und Berichte exportieren und das thermische Verhalten über längere Zeiträume dokumentieren – ganz ohne zusätzliche Software.

Automatisierung und Integration mit dem OTC SDK

Mit dem Optris Thermal Camera (OTC) SDK lassen sich die Wärmebildmikroskope problemlos in kundenspezifische Softwarelösungen, automatisierte Prüfstände und Produktionslinien integrieren. Entwickler können über C/C++, .NET, Python und weitere Entwicklungsumgebungen auf kalibrierte Temperaturdaten zugreifen, Kameraparameter steuern und Messungen gezielt auslösen. So lassen sich individuelle thermische Prüfabläufe, Inline-Inspektionen und vollständig automatisierte Prozesse zur thermischen Charakterisierung effizient realisieren.

Die zunehmende Integrationsdichte moderner elektronischer Baugruppen führt dazu, dass die Wärmeentwicklung durch Verlustleistung kontinuierlich zunimmt. Gleichzeitig schreitet die Miniaturisierung elektronischer Komponenten voran, wodurch die Wärmeabfuhr erschwert werden kann. Insbesondere in der Antriebstechnik kommen dank moderner Leistungselektronik zunehmend Anwendungen mit höheren Stromstärken zum Einsatz.

Die Lebensdauer von Halbleiterbauelementen hängt maßgeblich von ihrer Betriebstemperatur ab. Bereits ein Temperaturanstieg um 10 °C kann die Lebensdauer um 50 % reduzieren. Entwickler elektronischer Baugruppen stehen daher vor der Herausforderung, das thermische Verhalten von Leiterplatten und elektronischen Komponenten frühzeitig zu berücksichtigen. Die Infrarottechnologie bietet eine besonders geeignete Möglichkeit, die Temperaturen von Halbleitern, Leiterplatten und kompletten elektronischen Baugruppen zu messen. Sie ermöglicht schnelle, präzise und berührungslose Messungen, was insbesondere in der Elektronikfertigung von großer Bedeutung ist. Dabei ist es wichtig, Temperaturunterschiede auf der Leiterplatte zuverlässig zu erkennen. Für genaue Messergebnisse sollten die Messungen möglichst an Oberflächen mit hohem Emissionsgrad erfolgen, beispielsweise an Teflon, Polyimid, Glasfaser oder Keramik, anstatt an metallischen Oberflächen, die Infrarotstrahlung stark reflektieren.

Überhöhte Temperaturen können verschiedene Ursachen haben, darunter defekte Bauteile, falsch dimensionierte Leiterbahnen oder fehlerhafte Lötstellen. Um die Temperaturen kleinster Bauteile und Strukturen auf einer Leiterplatte präzise zu erfassen, sind hochauflösende Infrarotkameras mit speziellen Mikroskopoptiken erforderlich. Mit der passenden Kombination aus Kamera und Optik lässt sich deutlich erkennen, welche Komponenten auf einer Leiterplatte ihre zulässige Betriebstemperatur überschreiten.

Die Wärmebildmikroskope von Optris eröffnen Analysemöglichkeiten, die herkömmliche Wärmebildkameras und optische Mikroskope nicht bieten können. Durch die Kombination aus hochauflösenden, ungekühlten Infrarotdetektoren und präzisen Mikroskopoptiken lassen sich Strukturen im Bereich weniger Mikrometer erfassen und gleichzeitig kalibrierte, radiometrische Temperaturdaten gewinnen. Jeder einzelne Bildpunkt fungiert dabei praktisch als Infrarotthermometer. So werden selbst kleinste Lötstellen, Halbleiterstrukturen und mikromechanische Bauteile nicht nur als unscharfe Hotspots dargestellt, sondern anhand detaillierter Temperaturverteilungen sichtbar gemacht.

Ebenso wichtig ist es, zu wissen, ab welcher Größe eine Wärmebildkamera die Temperatur eines kleinen Bauteils zuverlässig messen kann. Nur weil auf einem Wärmebild beispielsweise der Anschluss eines integrierten Schaltkreises erkennbar ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass dessen Temperatur präzise bestimmt werden kann. In der Infrarotmesstechnik wird häufig die Pixelgröße herangezogen, um das Auflösungsvermögen einer Wärmebildkamera oder eines Wärmebildmikroskops zu beschreiben. Ein einzelner Bildpunkt kann jedoch nicht die gesamte Wärmestrahlung einer Oberfläche erfassen, die genau seiner Pixelgröße entspricht. Dadurch kann eine zu niedrige Temperatur angezeigt werden. Für eine genaue Temperaturmessung gemäß den Spezifikationen der Wärmebildkamera ist in der Regel eine Messfläche von mindestens 3 × 3 Pixeln auf dem Messobjekt erforderlich. Gerade bei elektronischen Komponenten, bei denen die Temperatur häufig eine entscheidende Rolle spielt, sollte daher nicht ausschließlich die Pixelgröße berücksichtigt werden. Der entscheidende Parameter ist das Measurement Field of View (MFOV), das die Mindestgröße eines Messobjekts definiert, dessen Temperatur zuverlässig und präzise erfasst werden kann.

Für Labore in der Elektronik-, Halbleiter- und Materialforschung bedeutet dies präzisere Ergebnisse in kürzerer Zeit. Lokale Hotspots auf integrierten Schaltkreisen, Leistungshalbleitern und Leiterplatten lassen sich unter realistischen Betriebsbedingungen gezielt lokalisieren, vergleichen und dokumentieren. Selbst geringe Temperaturgradienten im Bereich von Bonddrähten, Durchkontaktierungen oder Mikrorissen werden sichtbar. Dies unterstützt die Validierung elektronischer Designs, die Fehleranalyse und die Überprüfung thermischer Simulationsmodelle. Da die Wärmebildmikroskope berührungslos arbeiten, bleiben empfindliche Strukturen während der gesamten Untersuchung unbeschädigt und unbeeinflusst.

Infrarotkameras werden bislang vor allem zur Designvalidierung eingesetzt. Gleichzeitig wird daran geforscht, Wärmebildkameras von Optris auch direkt in den Produktionsprozess beim Reflow-Löten zu integrieren. Ziel ist es, die Temperaturen der Leiterplatten und ihrer Bauteile während des Durchlaufs durch den Reflow-Ofen zu überprüfen. Hierzu wird die Software Optris PIX Connect im Zeilenscan-Modus eingesetzt, um Temperaturdaten entlang einer einzelnen Messlinie durch einen schmalen Schlitz im Ofen zu erfassen. Aus diesen Messdaten erzeugt die Software ein vollständiges Wärmebild der Leiterplatte. Dabei wird die Bewegung der Leiterplatte durch das Sichtfeld der Wärmebildkamera genutzt, um die zweite Bilddimension zu rekonstruieren. Diese und ähnliche Forschungsansätze sollen die Einsatzmöglichkeiten der Infrarot-Wärmebildtechnik in der Elektronikindustrie weiter ausbauen.

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