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Kontinuierliche Infrarot-Online-Überwachung der Ofenausgangstemperatur

Kontinuierliche, genaue Überwachung für optimale Verbrennungseffizienz und Minimierung der Emissionen von Kesseln und Öfen

Herausforderung

Eine präzise FEGT-Messung ist entscheidend für die Optimierung der Verbrennung, jedoch schwierig aufgrund der extremen Ofenbedingungen, variablen Verbrennungsdynamik und der Einschränkungen herkömmlicher kontaktbasierter Sensoren wie Thermoelemente, die anfällig für Beschädigungen sind und nur begrenzte Messbereiche abdecken.

Lösung

Die Infrarot-Pyrometrie ermöglicht eine kontinuierliche, berührungslose Messung der CO-Gastemperatur am Ofenausgang und liefert präzise Echtzeitdaten selbst unter extremen Bedingungen. Dadurch können Bediener die Verbrennungsdynamik genau überwachen und die FEGT innerhalb optimaler Grenzen halten – für maximale Effizienz und Sicherheit.

Vorteile

  • Sichert optimale Verbrennungseffizienz durch präzise Regelung der Ofengastemperatur
  • Reduziert Brennstoffverbrauch durch verbesserten Wärmeübergang und ausgewogene Verbrennung
  • Minimiert Schlacke- und Rußbildung und senkt dadurch Wartungsaufwand
  • Verringert das Risiko von Rohrkorrosion und NOx-Emissionen für einen sicheren Betrieb
  • Ermöglicht vorausschauende Wartung durch kontinuierliche Echtzeit-Überwachung der Verbrennungsleistung

Optimierung der Verbrennung durch kontinuierliche Überwachung der Abgastemperatur am Ofenausgang

Industrieöfen spielen eine entscheidende Rolle in zahlreichen Anwendungen, darunter Metallproduktion, chemische Verarbeitung und Wärmebehandlung. Diese Öfen sind darauf ausgelegt, extrem hohe Temperaturen zu erreichen, die für bestimmte Prozessziele erforderlich sind. Der Verbrennungsprozess im Ofen erfordert eine präzise Mischung aus Brennstoff und Luft, um Wärme zu erzeugen, die anschließend auf das zu bearbeitende Material übertragen wird.

Ein zentraler Parameter zur Optimierung der Ofenleistung und zur Gewährleistung der Betriebssicherheit in Industrieanlagen ist die Abgastemperatur am Ofenausgang (FEGT – Furnace Exit Gas Temperature). Sie beeinflusst direkt den Wärmeübergang im Ofen und damit die Effizienz der Überhitzungs- und Wiedererhitzungsprozesse. Ist die FEGT zu hoch, kann dies zu Problemen wie Verschlackung, Rohrkorrosion und erhöhten Stickoxid-(NOx)-Emissionen führen. Eine zu niedrige FEGT wiederum deutet auf eine ineffiziente Verbrennung hin. Daher ist eine genaue und zuverlässige Messung der FEGT entscheidend, um die Verbrennungseffizienz und das thermische Gleichgewicht des Prozesses aufrechtzuerhalten. Die präzise Erfassung ist jedoch herausfordernd, da die extremen Umgebungsbedingungen und die komplexe Dynamik der Verbrennung in Industrieöfen hohe Anforderungen an Messsysteme stellen.

Die Messung der FEGT ermöglicht eine präzise Beurteilung des Wärmeübergangs an die Wasserwände des Ofens unter spezifischen Lastbedingungen und dient als Grundlage für die Bewertung der Überhitzungs- und Wiedererhitzungsleistung. Eine erhöhte FEGT kann dazu führen, dass Flugasche an den Rohren und Pendelheizflächen haftet, was Schlackenbildung und geringeren Wärmeübergang zur Folge hat. Dies erfordert häufiges Rußblasen, verursacht Korrosion, verringert die Lastfähigkeit und stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Eine zu niedrige FEGT kann hingegen auf übermäßige Strahlungsverluste oder unvollständige Verbrennung hindeuten – beides führt zu Effizienzverlusten. Faktoren wie Brennstoffqualität, Luftüberschuss, Brennerauswahl und -neigung, NOx-arme Betriebsweisen und Wärmeübertragungsdynamik beeinflussen die Abgastemperatur maßgeblich.

Traditionelle Messmethoden, etwa Thermoelemente oder thermische Modellierung, weisen erhebliche Einschränkungen auf. Sie reagieren empfindlich auf lokale Temperaturschwankungen und liefern oft ungenaue Werte für den gesamten Ofenraum. Daher werden zunehmend fortschrittliche Infrarot-Temperaturmesssysteme eingesetzt, die eine präzise, berührungslose Alternative bieten. Im Gegensatz zu Thermoelementen, die nur punktuell – meist in Wandnähe – messen und durch Ruß oder Flugasche leicht beschädigt werden können, erfassen Infrarot-Pyrometer die Gastemperatur zuverlässig und flächendeckend im gesamten Ofen. Diese Technologie bietet tiefere Einblicke in den Verbrennungsprozess und erhöht sowohl die Genauigkeit als auch die Zuverlässigkeit der Temperaturüberwachung.

Kontinuierliche Infrarot-Online-Überwachung der Ofenausgangstemperatur
Optimierung der Verbrennung mit Infrarot-Pyrometrie zur Steigerung der Effizienz von Öfen und Kesseln

Optimierung der Verbrennung mit Infrarot-Pyrometrie zur Steigerung der Effizienz von Öfen und Kesseln

Berührungslose Temperaturmessverfahren nutzen Infrarotstrahlung zur Erfassung der Abgastemperaturen in Industrieöfen.

Das Optris CTlaser F6 ist ein hochmodernes Infrarot-Temperaturmesssystem, das speziell für die berührungslose Erfassung der Ofenausgangsgastemperatur (FEGT) in Industriekesseln entwickelt wurde. Dieses fortschrittliche Pyrometer misst die Temperatur von Kohlenmonoxid-(CO)-Flammengasen, die entscheidende Indikatoren für Verbrennungseffizienz und potenzielle Hotspots im Ofen darstellen. Es verwendet ein Dünnschicht-Thermopile-Detektorelement und einen spektralen Filter, der andere Infrarotemissionen blockiert, um die CO-Infrarotstrahlung mit hoher Empfindlichkeit zu detektieren. Dadurch kann das Gerät die Temperatur des CO-Gases im Sichtfeld direkt und präzise messen.

Das CTlaser F6 arbeitet im spektralen Bereich von 4,6 µm – optimiert für die Erfassung von CO-Gas. Diese Wellenlänge entspricht dem Absorptionsband von Kohlenmonoxid im Infrarotspektrum und ist ideal zur Temperaturmessung von CO-Gasen geeignet. Infrarot-Pyrometer wie das Optris CTlaser F6 sind darauf ausgelegt, spezifische Gase zu detektieren, indem sie gezielt diese Absorptionsbänder anvisieren. Bei 4,6 µm ist der Sensor besonders empfindlich für die thermische Strahlung, die von CO-Molekülen in den Verbrennungsgasen ausgeht, was hochpräzise Temperaturmessungen ermöglicht – entscheidend für die Bestimmung der FEGT.

Das Gerät verfügt über einen kompakten Sensorkopf, ein Doppellaser-Zielsystem zur präzisen Ausrichtung und eine optische Auflösung von 45:1, wodurch genaue Messungen selbst in anspruchsvollen Umgebungen gewährleistet sind. Das Pyrometer ist in einem robusten Gehäuse untergebracht und arbeitet bei Umgebungstemperaturen bis 85 °C ohne zusätzliche Kühlung. Für extremere Bedingungen sind optional Wasser- oder Luftkühlungssysteme erhältlich, um die Langlebigkeit weiter zu erhöhen.

Durch die Integration des Optris CTlaser F6 in ein Ofenüberwachungssystem kann die FEGT kontinuierlich in Echtzeit erfasst werden. Mit einer Reaktionszeit von nur 10 ms erkennt das Gerät Temperaturänderungen sofort, sodass Bediener die Verbrennung umgehend nachregeln können. Die Ausgangsdaten können über analoge oder digitale Schnittstellen nahtlos in bestehende Prozessleitsysteme integriert werden – für flexible Überwachung und einfache Datenauswertung.

Das Optris CTlaser F6 für präzise CO-Gastemperaturmessung

Der Einsatz des Optris CTlaser F6 zur FEGT-Messung bietet zahlreiche Vorteile für Betreiber industrieller Kesselanlagen. Dieses fortschrittliche Messsystem liefert präzise Werte der Abgastemperatur am Ofenausgang – entscheidend zur Optimierung des Verbrennungsprozesses, zur Reduzierung des Brennstoffverbrauchs und zur Minimierung von Schlacke- und Rußablagerungen. Durch das Halten der FEGT im optimalen Bereich können das Risiko von Rohrkorrosion und NOx-Emissionen erheblich reduziert und die Effizienz des Kessels sowie seine Lebensdauer deutlich gesteigert werden.

Die berührungslose Messmethode des CTlaser F6 vermeidet zudem den Verschleiß, der bei herkömmlichen Thermoelementen auftritt, und gewährleistet somit einen wartungsfreien, zuverlässigen Betrieb über lange Zeiträume. Die kontinuierliche Überwachung der FEGT liefert wertvolle Daten für die vorausschauende Wartung, sodass potenzielle Probleme erkannt werden, bevor sie zu kostenintensiven Ausfällen führen.

Ein weiterer Vorteil des Optris CTlaser F6 ist sein attraktiver Preis, der eine redundante Instrumentierung kritischer Komponenten ermöglicht. Betreiber können mehrere Sensoren an wichtigen Messpunkten installieren, um eine flächendeckende Überwachung und zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten. Diese Redundanz stellt sicher, dass die Temperaturüberwachung selbst dann fortgesetzt wird, wenn ein Sensor gewartet oder ersetzt werden muss – für maximale Zuverlässigkeit und unterbrechungsfreien Betrieb.

Das Optris CTlaser F6 überzeugt durch robustes Design, hohe Messgenauigkeit, einfache Integration und Wirtschaftlichkeit. Seine Zuverlässigkeit in rauen Industrieumgebungen, der Betrieb ohne aufwendige Kühlung sowie die Möglichkeit eines redundanten Setups machen es zur idealen Lösung für die kontinuierliche FEGT-Überwachung in anspruchsvollen Industrieanwendungen.

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