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Berührungslose Infrarotmessung in thermischen Batterien

Sicherstellung einer genauen Überwachung des Ladezustands mit Zweifarben-Pyrometern

Herausforderung

Thermische Batterien speichern Wärme bei extrem hohen Temperaturen, was die präzise Temperaturüberwachung aufgrund von Verkabelungsstörungen, Isolationsproblemen, Sensordrift und erheblichen Emissivitätsänderungen der erhitzten Materialien erschwert. Herkömmliche Kontaktmessmethoden sind unter diesen extremen und schwankenden Temperaturbedingungen unzureichend, was den Bedarf an zuverlässigen, berührungslosen Lösungen verdeutlicht.

Lösung

Die Implementierung der Zwei-Farben-Infrarot-Thermometrie gleicht Emissivitätsänderungen aus, indem sie Strahlungsintensitäten bei zwei Wellenlängen vergleicht. Diese Verhältnis-basierte Infrarotmessmethode kompensiert effektiv Emissionsschwankungen und gewährleistet eine präzise, stabile und störungsfreie Temperaturüberwachung in Hochtemperatur-Wärmespeichersystemen.

Vorteile

  • Zuverlässige Überwachung des Ladezustands thermischer Batterien verbessert Systemeffizienz und Energiemanagement.
  • Präzise Temperaturmessungen verringern das Risiko von Überhitzung und gewährleisten einen sicheren Betrieb.
  • Optimierte Prozesssteuerung ermöglicht eine effizientere Nutzung gespeicherter Wärme und steigert die Gesamtleistung.
  • Weniger Wartungsaufwand und Ausfallzeiten durch Eliminierung von Sensordrift- und Verkabelungsproblemen.
  • Exakte, berührungslose Messungen sichern eine gleichbleibende Energieversorgung für kritische Industrieprozesse.

Nutzung erneuerbarer Energien mit effizienten thermischen Batterien für industrielle Wärme und Strom

Festkörper-Wärmebatterien, auch bekannt als thermische Batterien, speichern intermittierende elektrische Energie – oft aus erneuerbaren Quellen oder industrieller Abwärme – als thermische Energie über längere Zeiträume. Sie liefern nachhaltige Wärme und Energie im industriellen Maßstab. Diese thermischen Batterien nutzen feste Materialien zur Speicherung von Wärmeenergie bei hohen Temperaturen in isolierten Modulen für Anwendungen mit hoher Energiedichte. Materialien wie Glasschlacke, Stahlschlacke, Beton, Silizium und Graphen werden aufgrund ihrer hohen Temperaturbeständigkeit und Energiedichte eingesetzt.

Obwohl verschiedene Unternehmen leicht unterschiedliche Methoden zur Erzeugung und Speicherung von Wärme verwenden, bleibt das Grundprinzip gleich: Erneuerbare Energiequellen wie Wind- oder Solarenergie erhitzen kostengünstige Materialien, die anschließend isoliert werden, bis die gespeicherte Wärme für industrielle Prozesse wieder freigesetzt werden kann.

Diese thermischen Energiespeichersysteme, oft in Containergröße, erhitzen große Materialmassen in isolierten, teilweise evakuierten Kammern auf Temperaturen zwischen 650 °C und 3000 °C, wobei typische Betriebstemperaturen bei etwa 1200 °C liegen. Hochleistungs-Photovoltaikanlagen erfassen die von dem glühend heißen Material abgestrahlte Energie, oder die Wärme wird direkt industriellen Prozessen zugeführt. Die gespeicherte Energie wird dann in der erforderlichen Menge und Temperatur für verschiedene industrielle Anwendungen bereitgestellt.

Der Ladezustand wird über die Temperatur der Speichermasse bestimmt, die zur Steuerung der Batterie überwacht werden muss. Kontaktmessungen sind aufgrund von Verkabelungsstörungen und Isolationsproblemen nicht praktikabel. Herkömmliche Kontaktmethoden versagen zudem bei derart extremen Temperaturen aufgrund von Temperaturbereichsbegrenzungen oder Sensordrift. Dies verdeutlicht die entscheidende Bedeutung der berührungslosen Infrarotmessung für die Überwachung thermischer Batterien.

Berührungslose Infrarotmessung in thermischen Batterien
Genaue Messung des Ladezustands in thermischen Batterien mit Zweifarben-Pyrometern

Präzise Ladezustandsmessung in thermischen Batterien mit Zwei-Farben-Pyrometern

Der Ladezustand thermischer Batterien steht in direktem Zusammenhang mit der Temperatur der Wärmespeichermasse. Aufgrund der großen Energiekapazität dieser Batterien kann die Temperatur des verwendeten Materials stark variieren. In diesem breiten Temperaturbereich können Änderungen der Emissivität des Materials zu ungenauen Temperaturmessungen führen.

Um dieses Problem zu lösen, kann das Zwei-Farben-Prinzip der Infrarot-Thermometrie angewendet werden, um die Temperatur präzise zu messen. Ein Zwei-Farben-Pyrometer bestimmt die Temperatur, indem es die Intensität der Strahlung vergleicht, die eine Oberfläche bei zwei verschiedenen Wellenlängen emittiert. Im Gegensatz zu Einfarben-Pyrometern, die auf die absolute Intensität bei einer Wellenlänge angewiesen sind, berechnen Zwei-Farben-Pyrometer die Temperatur anhand des Verhältnisses der Intensitäten beider Wellenlängen. Diese Verhältnis-Messung ist weniger anfällig für Änderungen der Emissivität und daher über verschiedene Temperaturbereiche hinweg zuverlässiger. So kompensiert diese Methode Emissionsschwankungen und gewährleistet genaue Temperaturmessungen, selbst bei großen Temperaturschwankungen der Wärmemasse.

Optris bietet verschiedene Ratio-Pyrometer mit Smart-Ratio-Modus an. Dieser Modus erhöht die Messgenauigkeit, indem er sich automatisch an Veränderungen der Messumgebung anpasst, beispielsweise an Emissivitätsänderungen nach einer Teach-In-Kalibrierung. Der Smart-Ratio-Modus gewährleistet präzise und reproduzierbare Temperaturmessungen, indem er kontinuierlich das Verhältnis der Strahlungsintensitäten bei zwei Wellenlängen analysiert und anpasst.

Integration von Optris-Pyrometern für eine überlegene Überwachung thermischer Batterien

Ein industrielles Wärmespeichersystem in den USA hat den Optris CT Ratio Infrarot-Pyrometer integriert, um Temperaturen über 1200 °C zu messen. Diese Geräte bieten präzise, berührungslose Messfunktionen, die für die Überwachung des überhitzten Graphits im Wärmespeichersystem unerlässlich sind. Die hohe optische Auflösung und das robuste Design der Optris-Pyrometer gewährleisten genaue Temperaturmessungen selbst unter den anspruchsvollen Bedingungen einer geschlossenen Kammer. Darüber hinaus ermöglicht die Integration der Optris-Geräte in bestehende Prozessleitsysteme über 4–20 mA-Ausgänge eine nahtlose Datenanalyse und Prozessoptimierung, was zu einer hohen Effizienz bei der Energierückgewinnung führt.

Das robuste Design und die hohe optische Auflösung der Optris CT Ratio Modelle ermöglichen eine präzise Überwachung der überhitzten Wärmespeichermasse, wodurch die Energiekapazität ermittelt und die Prozesssteuerung optimiert werden kann. Darüber hinaus verbessern die umfangreiche Softwareunterstützung und fortschrittliche Algorithmen von Optris – einschließlich des Smart-Ratio-Modus – die Gesamtleistung und Effizienz des Wärmespeichersystems. Dadurch ist Optris die bevorzugte Wahl für Überwachungsanwendungen in thermischen Batterien.

Integration von Optris-Pyrometern für eine hervorragende thermische Batterieüberwachung

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