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Optris IR Anwendungs-Banner Kunststoffe Wasserfilter

IR-Bildgebung zur Optimierung des Kunststoffschweißens bei der Herstellung von Wasserfiltern

Verringerung von Lecks an Kunststoffverbindungen durch präzise Infrarot-Temperaturregelung

Herausforderung

Der Hersteller benötigt präzise, schnelle Temperaturmessungen während des schnellen Heizprozesses von Kunststoffteilen, um ein exaktes Schweißen sicherzustellen und Leckagen zu vermeiden. Temperaturabweichungen müssen erkannt werden, um die Produktion fehlerhafter Filter zu verhindern.

Lösung

Eine Infrarotkamera ermöglicht die Echtzeit-Temperaturüberwachung und damit eine schnelle Erkennung von Temperaturabweichungen. Sie stellt präzises Schweißen sicher und automatisiert die Ausschusssortierung durch nahtlose Integration in den Produktionsprozess.

Vorteile

  • Automatisierte Temperaturregelung verbessert die Schweißpräzision und minimiert das Risiko von Leckagen.
  • Echtzeit-Temperaturdaten ermöglichen eine sofortige Reaktion auf Abweichungen und verbessern die Qualitätssicherung.
  • Zuverlässiges Ausschleusen fehlerhafter Filter optimiert den Produktionsprozess.
  • Die Integration in das Steuerungssystem ermöglicht eine mühelose Prozessautomatisierung.
  • Kompakte, kosteneffiziente Lösung maximiert die Produktionseffizienz ohne große Investitionen.
Wärmebildgebung zur Optimierung des Kunststoffschweißprozesses bei der Herstellung von Wasserfiltern

Leckagen von Kunststoffverbindungen aufgrund falscher Temperaturen

Ein Hersteller benötigt eine Lösung zur Überwachung des Heiz- und Schweißprozesses bei der Produktion von Wasserfiltern. Diese Filter bestehen aus mehreren Kunststoffkomponenten, die durch Erhitzen und Aufschmelzen ihrer Kanten mittels Infrarotstrahlern miteinander verschweißt werden.

Der Hersteller benötigt ein zuverlässiges Temperaturmesssystem, das Temperaturen schnell und präzise messen und den Heizprozess bei Abweichungen automatisch regulieren kann. Zudem ist es entscheidend, mögliche Ausschussteile zuverlässig zu erkennen.

Der Herstellungsprozess von Wasserfiltern ist in mehrere Schritte unterteilt. Zunächst werden Rohmaterialien, in der Regel Thermoplaste wie Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE), geschmolzen und in die gewünschte Form gebracht. Diese Teile umfassen das Filtergehäuse, Filterelemente und Anschlüsse. Nach dem Formen und Abkühlen müssen diese Kunststoffteile verbunden werden, um eine nahtlose, wasserdichte Verbindung zu gewährleisten.

Infrarotstrahler erhitzen die Kontaktflächen der zu verbindenden Kunststoffteile. Diese berührungslose Erwärmung minimiert das Risiko einer Kontamination und sorgt für eine gleichmäßige Erwärmung. Die Infrarotstrahler, Quarzglaskolben mit Wolfram- oder Kohlefaserfilamenten, erzeugen Infrarotstrahlung im mittleren IR-Bereich (2 µm bis 6 µm), der vom Kunststoff gut absorbiert wird. Um ein optimales Aufschmelzen und Verbinden zu erreichen, muss die Schweißnaht präzise auf 150 °C erhitzt werden.

Der Hersteller benötigt außerdem eine schnelle Temperaturmessmethode, da der Heizvorgang rasch erfolgt und nur wenige Sekunden dauert. Falsches Erhitzen führt zu Undichtigkeiten, daher ist die Temperaturüberwachung unerlässlich.

Automatisierung der Präzision beim Kunststoffschweißen bei Wassertanks durch thermische Visualisierung und Infrarot-Temperaturmessungen

Automatisierung von Kunststoffschweißpräzision durch thermische Visualisierung und Infrarot-Temperaturmessungen

Um dieses Problem zu lösen, setzt der Hersteller die kompakte Spotfinder Industrie-Kamera Xi 400 von Optris ein. Diese Infrarot-Wärmebildkamera eignet sich ideal für OEM-Anwendungen. Die Xi 400 Infrarotkamera erfüllt die Hauptanforderungen des Kunden: zuverlässige Temperaturerfassung in den Schweißbereichen, schnelle Temperaturmessung sowie nahtlose Prozessintegration zur Ermöglichung der Automatisierung.

Die Xi 400 IR-Kamera misst die Temperaturverteilung mit hoher optischer Auflösung (382 x 288 Pixel) und überwacht die Erwärmung der Schweißnaht kontinuierlich in Echtzeit. Ihre Bildfrequenz (80 Hz / 27 Hz) ermöglicht schnelle Temperaturmessungen, die entscheidend sind, da sich die Heizwerkzeuge nur für kurze Zeit öffnen.

Zwei Xi 400 Infrarotkameras – eine für das obere Werkzeug und eine für das untere Werkzeug – sind in mehreren Systemen installiert. Der in das Wärmebildgerät integrierte Motorfokus stellt sicher, dass die Bereiche präzise erfasst werden.

Die SPS fragt die Daten analog ab und ein Gut/Schlecht-Signal wird ausgegeben. Dies ermöglicht eine sofortige Reaktion bei Temperaturabweichungen und stellt sicher, dass nur korrekt verschweißte Wasserfilter weiterverarbeitet werden.

Die präzise Steuerung des Heizprozesses ermöglicht das Erkennen und Aussortieren von Ausschussteilen. Dieser Prozess ist vollständig automatisiert, wobei die Kamera über eine Prozessschnittstelle in die Produktionslinie integriert ist, die eine einfache Verbindung mit den Steuerungssystemen der Anlage sicherstellt.

Verbesserung von Kunststoffschweißprozessen mit kostengünstigen Infrarotkameras von Optris

Optimierung von Kunststoffschweißprozessen mit kostengünstigen Optris Infrarotkameras

Der schnelle Messvorgang und die hohe Genauigkeit der Xi 400 tragen erheblich zur Effizienz und Qualitätssicherung bei Herstellern bei.

Hersteller profitieren stark von der einfachen Integration und den umfangreichen Funktionen der Optris Infrarotkameras und Analysetools.

Für eine minimale Investition erhalten Hersteller ein leistungsstarkes Komplettpaket, das alle Herausforderungen mit minimalem Aufwand löst. So optimieren die Xi Kameras von Optris beispielsweise deutlich den Produktionsprozess von Wasserfiltern und Kunststoffschweißprozessen im Allgemeinen.

Funktionen wie automatische Hotspot-Erkennung und eine Bildfrequenz von bis zu 80/27 Hz ermöglichen die schnelle Erfassung kritischer Temperaturen, selbst bei großen oder komplexen Messflächen, die nur für wenige Millisekunden im Messbereich erscheinen.

Die hohe optische Auflösung der Xi 400 mit 382 x 288 Pixeln und einem Verhältnis von Messfleckgröße zu Distanz von bis zu 390:1 ermöglicht es, selbst kleinste Temperaturunterschiede präzise zu erkennen. Die Xi Kameras bieten zudem eine hohe thermische Empfindlichkeit (NETD) von 50 mK, was besonders präzise Temperaturmessungen erlaubt. Mit einem breiten Temperaturbereich von -20 °C bis 900 °C sind sie vielseitig einsetzbar und können unterschiedliche Prozessanforderungen abdecken.

Der robuste und kompakte Imager mit motorisiertem Fokus sorgt dafür, dass die Kamera selbst unter schwierigen Bedingungen zuverlässig arbeitet.

Dank flexibler Anschlussmöglichkeiten wie der industriellen Prozessschnittstelle (PIF) lassen sich die Kameras einfach in Steuerungssysteme integrieren. Die erfassten Temperaturdaten können über 4–20 mA in eine SPS eingespeist werden, was eine effiziente Prozessautomatisierung ermöglicht.

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