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Gewährleistung eines erhöhten Brandschutzes bei der Herstellung von Tortilla-Chips

Verhindern von Fett- und Speiseölbränden in Großküchen

Herausforderung

Der Produktionsprozess von Tortilla-Chips beinhaltet Hochtemperatur-Frittierung, bei der Chips, die aus heißem Öl kommen, Fett enthalten, das Temperaturen im Bereich der Selbstzündung erreichen kann. Dies stellt ein erhebliches Brandrisiko auf dem Förderband dar, das durch die fettige und raue Umgebung zusätzlich erschwert wird und herkömmliche Brandmelde- und Überwachungstechnologien vor große Herausforderungen stellt.

Lösung

Eine Wärmebildkamera wird über dem Förderband installiert und überwacht kontinuierlich die Temperatur der Chips nach dem Frittieren. Durch die Echtzeiterkennung von Hotspots ermöglicht das System ein frühzeitiges Eingreifen, bevor es zur Zündung kommen kann, und widersteht gleichzeitig den fettigen und rauen Bedingungen typischer Lebensmittelproduktionsumgebungen.

Vorteile

  • Erkennt Brandrisiken frühzeitig, noch bevor Rauch oder Flammen sichtbar werden
  • Vermeidet Produktionsausfälle durch rechtzeitige Brandprävention
  • Erhöht die Sicherheit für Personal, Anlagen und Produktqualität
  • Zuverlässiger Betrieb auch bei öligen und fettigen Umgebungsbedingungen
  • Ermöglicht Echtzeitdatenintegration für automatisierte Sicherheitsmaßnahmen

Brandrisiken in Großküchen beim Frittieren in Öl und Fett

Die industrielle Herstellung von Tortilla-Chips ist ein komplexer Prozess, der eine präzise Koordination verschiedener Schritte erfordert, um eine gleichbleibend hohe Produktqualität zu gewährleisten. Einer der kritischsten Abschnitte ist das Frittieren der Chips in heißem Öl, das typischerweise auf etwa 170 °C gehalten wird. Die Chips werden nur etwa eine Minute in dieses Öl getaucht, bevor sie auf ein Förderband zur nächsten Produktionsstufe überführt werden.

Dieser Teil des Prozesses birgt besondere Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Temperatur der Chips beim Verlassen des Ölbeckens. Wenn die Chips aus dem Öl entnommen werden, sind sie noch extrem heiß und mit Öl gesättigt, was ein potenzielles Überhitzungsrisiko darstellt. Werden die Chips zu heiß, können sie eine erhebliche Gefahr darstellen – einschließlich der Möglichkeit, sich auf dem Förderband zu entzünden. Frittierfett kann sich selbst entzünden, wenn es seine Selbstzündungstemperatur erreicht, ohne dass eine externe Flamme oder ein Funke erforderlich ist.

Fettbrände sind besonders gefährlich, da sie bei deutlich höheren Temperaturen brennen als herkömmliche Brände mit Holz oder anderen Materialien. Dadurch sind sie intensiver und schwieriger zu löschen. Tatsächlich entstehen etwa 50 % aller Brände in Hotels, Restaurants und Schnellrestaurants in Küchen – häufig durch Fett- oder Ölrückstände beim Kochen. Die Temperaturen solcher Brände können bis zu 400 °C erreichen, während die Selbstzündungstemperatur von Fetten zwischen 285 °C und 385 °C liegt. Wenn das anhaftende Fett auf den Chips diesen kritischen Temperaturbereich erreicht, kann es sich entzünden und ein erhebliches Brandrisiko darstellen – mit potenziellen Schäden an Produkten, Personal und Anlagen.

Um dieses Risiko zu minimieren, sucht der Lebensmittelhersteller nach einem zuverlässigen Frühwarnsystem, das potenzielle Brandgefahren auf dem Förderband automatisch erkennen und im Ernstfall einen Alarm auslösen kann. Eine zusätzliche Herausforderung ist die raue Umgebung, in der Messgeräte schnell durch Öl und Fett verunreinigt werden können. Daher ist der Einsatz besonders robuster Messtechnik erforderlich, die diesen anspruchsvollen Bedingungen standhält.

Gewährleistung eines erhöhten Brandschutzes bei der Herstellung von Tortilla-Chips
Brandverhütung in der Lebensmittelproduktion: Wie Infrarotkamerasysteme eine frühzeitige Erkennung ermöglichen

Brandvermeidung in der Lebensmittelproduktion: Wie Infrarotkameras frühzeitig Brände erkennen

Es gibt vier Haupttypen von Brandmeldegeräten: Rauchmelder, Wärmemelder, Flammenmelder und Gasmelder. Jeder Typ unterscheidet sich hinsichtlich Erkennungszeit und Empfindlichkeit – abhängig von der verwendeten Technologie. Einige Sensoren sind sehr empfindlich und erkennen Brände bereits im Frühstadium, während andere erst auslösen, wenn sich das Feuer bereits stark ausgebreitet hat. Für Anlagenbetreiber ist es daher entscheidend, die Wirksamkeit jedes Typs von Brandfrüherkennungssystem in den jeweiligen Phasen der Brandentwicklung zu verstehen, um die passende Lösung zu wählen.

Infrarotkamerasysteme zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, die frühestmögliche Warnung zu liefern. Diese Kameras erkennen bereits geringste Temperaturerhöhungen – lange bevor Rauch oder Flammen sichtbar sind –, da sie nach dem Prinzip der Wärmestrahlung arbeiten. Diese Eigenschaft macht Infrarotkameras besonders wertvoll, um Brände zu verhindern, bevor sie entstehen.

Der Lebensmittelhersteller fand für seine Anwendung die ideale Lösung: die Optris Xi 400. Zur Überwachung des Brandrisikos in der Tortilla-Chips-Produktion wurde die Xi 400 Infrarotkamera am Ausgang des Ofens installiert – von oben auf das Förderband ausgerichtet. Diese Position ermöglicht es der Wärmebildkamera, die gesamte Bandbreite zu überwachen und sofort Hotspots – also Temperaturen über 100 °C – zu erkennen. Die Optris Infrarotlösung erfasst das vollständige thermische Profil der Chips beim Verlassen der Fritteuse und erkennt ungleichmäßige Erwärmungen, die ein Brandrisiko darstellen könnten.

Ein wesentlicher Vorteil des Einsatzes einer Infrarotkamera besteht darin, dass mit nur einer Kamera mehrere Produktionslinien oder Förderbänder gleichzeitig überwacht werden können. Die Kamera liefert konsistente, präzise Temperaturmessungen über die gesamte Förderbandbreite und ermöglicht so die schnelle Identifikation potenzieller Brandgefahren.

Um den rauen Umgebungsbedingungen in der Lebensmittelproduktion standzuhalten, wurde die Optris Xi 400 zusätzlich mit einem Luftspülsystem ausgestattet, das die Linse frei von Öl- und Fettrückständen hält und so eine zuverlässige Funktion gewährleistet.

Integration der Optris Xi 400 Infrarotkamera in risikoreiche Produktionsumgebungen

In den letzten Jahren haben sich Brandfrüherkennungssysteme mit Infrarotkameras aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit bei der Brandvermeidung und -sicherheit stark verbreitet. Durch die Erkennung potenzieller Brandherde im frühesten Stadium liefern Infrarotkameras entscheidende Warnsignale, die es Anlagenbetreibern ermöglichen, schnell zu reagieren und Schäden zu minimieren.

In der Tortilla-Chips-Produktion hat die Implementierung der Optris Xi 400 Infrarotkamera die Brandsicherheit erheblich verbessert. Das System liefert präzise Temperaturmessungen über große Flächen und erkennt frühzeitig Hotspots, wodurch Brandrisiken deutlich reduziert werden. Mit einer hohen thermischen Empfindlichkeit von 50 mK kann die Kamera selbst kleinste Temperaturunterschiede erfassen und ist damit ein unverzichtbares Werkzeug für die Sicherheit und Effizienz des Produktionsprozesses.

Kunden, die die Xi 400 in ihre Produktionslinien integriert haben, berichten von erheblichen Vorteilen – darunter geringere Stillstandzeiten und reduzierte Wartungskosten. Diese Verbesserungen resultieren aus der Fähigkeit der Kamera, Brände zu verhindern, bevor sie entstehen. Das robuste Design der Xi 400 mit einem IP67-Gehäuse gewährleistet zuverlässige Leistung auch unter den anspruchsvollen Bedingungen der Lebensmittelproduktion. Darüber hinaus bietet die PIX Connect Software erweiterte Bildverarbeitungsfunktionen, darunter die Linienabtastung (Line Scan), die detaillierte Wärmeprofile der Produktionslinie liefert und die Überwachungsgenauigkeit weiter erhöht.

Zu den wichtigsten Merkmalen der Xi 400 zählen ihre kompakte Bauform, motorisierte Fokussierung, hohe optische Auflösung und die automatische Hotspot-Erkennungsfunktion – alles entscheidende Faktoren für präzise und zuverlässige Temperaturüberwachung in Anwendungen wie der Tortilla-Chips-Produktion.

Darüber hinaus können die von der Infrarotkamera erfassten Daten nahtlos in eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) integriert werden, um die Wärmeverteilung in Echtzeit automatisch zu regeln. Diese Integration stärkt die Brandprävention zusätzlich und bietet ein höheres Maß an Sicherheit und Kontrolle in der Produktion.

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