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Überwachung von Umspannwerken mit radiometrischen Infrarotkameras

Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Stromnetzes durch Lösungen zur kontinuierlichen thermischen Überwachung

Herausforderung

Umspannwerke stehen durch alternde Infrastruktur, steigende Energienachfrage und seltene manuelle Inspektionen, die flüchtige Fehler übersehen, vor zunehmenden Ausfallrisiken. Personalmangel und Sicherheitsaspekte erschweren die thermische Überwachung zusätzlich, wodurch kritische Probleme unentdeckt bleiben und die Netzzuverlässigkeit gefährdet wird.

Lösung

Kontinuierliche thermische Überwachung mit fest installierten Infrarotkameras ermöglicht die 24/7-Erkennung abnormaler Temperaturmuster in Umspannwerken. Diese Anwendung gewährleistet eine Echtzeit-Fehlererkennung, unterstützt vorausschauende Wartung und reduziert ungeplante Stillstände, indem Wärmebilddaten in übergeordnete Überwachungssysteme integriert werden – für schnelle und verlässliche Entscheidungen.

Vorteile

  • Früherkennung von Ausfällen, bevor sie zu größeren Schäden oder Stromausfällen führen
  • Reduzierung ungeplanter Stillstände und Verlängerung der Lebensdauer von Umspannwerkskomponenten
  • Erhöhte Sicherheit durch Minimierung notwendiger Vor-Ort-Inspektionen
  • Unterstützt zustandsbasierte Wartungsstrategien durch verlässliche Temperatur-Trenddaten
  • Steigert Betriebseffizienz und Netzzuverlässigkeit durch kontinuierliche thermische Überwachung

Gewährleistung von Netzstabilität, Vermeidung von Geräteausfällen sowie Reduzierung von Kosten und Ausfallzeiten in Umspannwerken

Die Aufrechterhaltung des Betriebs von Verteilungsnetzen ist entscheidend für unsere heutige Lebensweise. Stromübertragungs- und -verteilungsleitungen sind essenziell, um Kraftwerke mit Verbrauchern zu verbinden, während Umspannwerke komplexe Netzverbindungen schaffen. Der steigende Strombedarf und die sich schnell ändernden Lastprofile durch erneuerbare Energien erhöhen die Belastung dieser Umspannwerke. Diese Expansion steigert das Risiko von Geräteausfällen und gefährdet die Netzstabilität. Alternde Infrastrukturen und der wachsende Druck, kostengünstige Energie bereitzustellen, setzen die Netze zunehmend unter Stress – mit dem Risiko teurer Brownouts und Blackouts, was Energieversorger unter erheblichen Druck bringt. Zuverlässige Lösungen sind erforderlich, um die Kapazität zu erhöhen, die Zuverlässigkeit zu sichern und die Kosten zu kontrollieren. Das Verständnis der thermischen Verteilung in Umspannwerkskomponenten ist dabei entscheidend, da elektrischer Widerstand zu Materialabbau und Energieverlust in Form von Wärme führt.

Traditionelle Stichprobenmessungen mit tragbaren Wärmebildkameras sind aufgrund von Zeit- und Personalmangel sowie Sicherheitsrisiken ineffizient. Zudem finden manuelle Wärmebildinspektionen selten statt – bestenfalls monatlich – wodurch Fehler unentdeckt bleiben können, da Techniker mit Handkameras nur periodisch prüfen und so kurzzeitige oder sich zwischen den Inspektionen entwickelnde Probleme übersehen. Diese manuelle Inspektion ist arbeitsintensiv und fehleranfällig, etwa durch ausgelassene Prüfpunkte, falsche Einstellungen, unscharfe Bilder oder subjektive Interpretationen der Wärmebilder.

Ein modernes, innovatives Konzept besteht in der Installation von energieeffizienten, fest montierten Wärmebildkameras rund um die Geräte im Umspannwerk zur kontinuierlichen Überwachung. Diese Lösungen ermöglichen Fernüberwachung, reduzieren Ausfallzeiten und senken Kosten, die durch Geräteausfälle entstehen. Trotz höherer Anfangsinvestitionen erhöht dieser Ansatz die Zuverlässigkeit und senkt langfristig die Gesamtkosten durch weniger Stromausfälle, reduzierte Geräteausfälle sowie geringeren Wartungs- und Personalaufwand.

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Früherkennung von Fehlern durch thermische Überwachung rund um die Uhr mit fest installierten Infrarotkameras

Früherkennung von Fehlern durch 24/7-Thermoüberwachung mit fest installierten Infrarotkameras

Fest installierte Infrarotkameras ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung, erkennen potenzielle Ausfälle frühzeitig, verbessern die Zuverlässigkeit und reduzieren Wartungskosten. Permanent installierte Kameras liefern Echtzeitdaten über die thermischen Profile kritischer Komponenten – rund um die Uhr. Dadurch können potenzielle Probleme unabhängig von Tageszeit oder Witterung früh erkannt werden, was das Risiko plötzlicher Ausfälle deutlich verringert.

Strategisch positionierte Infrarotkameras bieten optimale Messbedingungen. Diese fest installierten Systeme überwachen das Umspannwerk kontinuierlich, erkennen Anomalien, lösen Alarme bei kritischen Zuständen aus und erfassen trendbasierte Temperaturdaten. In den benutzerdefinierten Messbereichen (ROI) werden Minimal-, Maximal- und Durchschnittstemperaturen berechnet und über die Zeit getrackt. Die Temperaturdifferenzen zwischen den ROIs dienen zur Normalisierung von Umwelteinflüssen. Diese Trends können zusammen mit den zugehörigen Wärmebildern angezeigt und problemlos weitergegeben werden.

Zu den Umspannwerkskomponenten, deren thermische Signaturen auf bevorstehende Ausfälle hinweisen können, gehören Leistungstransformatoren (Ölstände und Pumpenbetrieb), Stufenschalter (Ölstände und interne Probleme), Isolator-Durchführungen (Ölstände und schlechte Verbindungen), Stützisolatoren (Feuchtigkeit, Verschmutzung, Alterung), Überspannungsableiter (Abbau von Metalloxid-Scheiben), Leistungsschalter (Öl- oder SF₆-Leckagen) sowie mechanische Trenner (schlechte Kontakte und Verschmutzung).

Die Optris Xi 410 Infrarotkamera wird häufig aufgrund ihrer schnellen Ethernet-Schnittstelle und PoE-Unterstützung eingesetzt, die eine einfache Installation auch über größere Distanzen ermöglicht. Ihre integrierte Hotspot-Suchfunktion und der autonome Stand-alone-Modus gewährleisten eine kontinuierliche Mess- und Alarmfunktion, selbst bei Netzwerkunterbrechungen. Dank ihrer hochentwickelten Wärmebildtechnologie liefert die Xi 410 präzise thermische Profile kritischer Komponenten, wodurch Fehler erkannt werden, bevor sie zu Ausfällen führen.

Daten anderer Sensoren, die Spannung, Strom, Frequenz oder visuelle Bilder erfassen, können integriert werden. Optris arbeitet dazu mit Cutsforth zusammen und nutzt deren InsightCM™-Softwareplattform zur effizienten Datenverarbeitung und -analyse. Die Optris Xi 80 und Xi 410 sind vollständig kompatibel mit InsightCM™, das für die Überwachung thermischer Bilder und Temperaturdaten mehrerer Kameraeingänge ausgelegt ist. Die InsightCM™-Plattform integriert die Wärmebilddaten in Systeme wie OSI PI Historian, SCADA, CMMS und andere industrielle Softwareumgebungen.

Erkennung loser Verbindungen und defekter Lüfter mit Xi410 Infrarotkameras

In einem großen Kraftwerksbetrieb im Mittleren Westen der USA war die frühzeitige Erkennung von Zuverlässigkeitsproblemen an Transformatoren und Schaltanlagen entscheidend. Durch die Implementierung von Optris Xi410 Infrarotkameras konnte dieser Prozess erheblich verbessert werden. Diese robusten Industriekameras boten eine zuverlässige, dezentrale Lösung für die kontinuierliche Infrarotbildaufnahme – ergänzt durch Backend-Software zur Trendanalyse, Alarmierung und Bildauswertung.

Bei der Überwachung eines Transformators wurden beispielsweise die Tanktemperatur und die Temperatur jeder Durchführung kontinuierlich erfasst und alarmiert. Durch die Auswertung der Maximal- und Differenztemperaturen zwischen den drei Phasen konnte eine lose Verbindung an der Hochspannungsleitung zum Transformator identifiziert werden. Zudem wurden lose Sammelschienenverbindungen sowie fehlerhafte Anschlüsse an den HV-Leitungsabgängen zu den GSU-Durchführungen entdeckt – potenzielle Ursachen für Koronaentladungen, Hitzeentwicklung und schließlich Lichtbögen, die zu katastrophalen Ausfällen führen könnten.

Darüber hinaus zeigte die thermische Überwachung, dass ein Drittel der Kühllüfter des Transformators nicht funktionierte – mit dem Risiko einer Überhitzung, Leistungsreduktion und Degradierung der Einheit. Eine Reinigung der Kühler war erforderlich, um die Effizienz wiederherzustellen.

Die Xi 410 Infrarotkameras waren entscheidend für die Identifizierung dieser Probleme und ermöglichten rechtzeitige Eingriffe und Leistungsoptimierungen. Dank ihrer hohen Genauigkeit und ihres attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses senken diese industriellen Kameras die Einstiegskosten für ein umfassendes Überwachungssystem erheblich.

In einem großen Kraftwerk im Mittleren Westen der USA war die frühzeitige Erkennung von Zuverlässigkeitsproblemen bei Transformatoren und Schaltanlagen von größter Bedeutung. Die Implementierung von Optris Xi410-Infrarotkameras hat diesen Prozess erheblich verbessert. Diese robusten Wärmebildkameras boten eine robuste, edge-basierte Lösung für die kontinuierliche Infrarotbildaufnahme, gekoppelt mit einer Backend-Software für Trendanalyse, Alarmierung und Bildüberprüfung. Bei der Überwachung eines Transformators wurden beispielsweise die Tanktemperatur und die Temperatur jeder Durchführung kontinuierlich verfolgt und alarmiert, wobei die Temperaturwerte im Zeitverlauf dargestellt wurden. Durch die Überwachung der Maximal- und Delta-Temperaturen zwischen den drei Phasen wurde eine lose Verbindung an der Hochspannungsleitung zum Transformator festgestellt. Das Werk entdeckte außerdem lose Sammelschienenverbindungen und lose Verbindungen an den Abzweigungen von Hochspannungsleitungen zu GSU-Durchführungen, die zu Koronaentladungen, Wärmeentwicklung und schließlich zu Lichtbögen führen und möglicherweise katastrophale Ausfälle verursachen könnten. Die thermische Überwachungslösung ergab außerdem, dass ein Drittel der Kühlerlüfter nicht funktionierte, was zu einer Überhitzung des Transformators, einer verminderten Leistung und einer Leistungsminderung der Anlage führen konnte. Um die Leistung zu verbessern, war eine Reinigung der Kühler erforderlich. Die Xi 410-Infrarotkameras waren maßgeblich an der Identifizierung dieser Probleme beteiligt und ermöglichten ein rechtzeitiges Eingreifen und Leistungsverbesserungen. Mit ihrer hohen Genauigkeit und ihrem erschwinglichen Preis senken diese Industriekameras die Anschaffungskosten für ein umfassendes Überwachungssystem erheblich.

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