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Optris IR Anwendungs- Banner Sicherheitsglas

Optimierung der Sicherheitsglasproduktion mit fortschrittlichen Infrarotsensoren

Präzise Zeilenscan-Infrarot-Technologie verbessert die Glasherstellung

Herausforderung

Die genaue Temperaturmessung in der Verbundsicherheitsglasproduktion ist aufgrund der geringen Infrarot-Emissivität von Glas, reflektierender Beschichtungen und eingeschränktem Zugang in Laminieranlagen schwierig. Diese Faktoren erschweren die präzise thermische Kontrolle, was zu ungleichmäßiger Erwärmung, mangelhafter Haftung der PVB-Folie und fehlerhaften Produkten führen kann.

Lösung

Durch den Einsatz von Infrarotsensoren, die eine präzise Oberflächentemperaturmessung durch schmale Sichtöffnungen ermöglichen, kann der Laminierprozess exakt überwacht und gesteuert werden. Line-Scanning-Infrarotkameras und kompakte Pyrometer gewährleisten thermisches Echtzeit-Feedback, selbst bei beschichtetem oder niedrig-emissivem Glas und begrenzten Sensormontagemöglichkeiten.

Vorteile

  • Ermöglicht gleichmäßige Erwärmung und sorgt für eine starke, gleichmäßige PVB-Verbindung zwischen den Glasschichten
  • Minimiert Produktfehler durch Echtzeiterkennung von Temperaturabweichungen
  • Reduziert Materialabfall und Nacharbeit durch frühzeitige Erkennung von Laminierungsproblemen
  • Verbessert die Prozesseffizienz durch schnelle, datengestützte Anpassungen während der Produktion
  • Ermöglicht präzise Überwachung selbst in engen oder verdeckten Anlagenbereichen

Die Bedeutung der Infrarotmessung in der Verbundsicherheitsglasproduktion

Im Produktionsprozess von Verbundsicherheitsglas werden in der Regel zwei bis drei Glasscheiben unter Hitze und Druck mithilfe einer Polyvinylbutyral-Folie (PVB) miteinander verbunden. Ziel dieses Prozesses ist es, eine Schicht zu erzeugen, die im Falle eines Glasbruchs dafür sorgt, dass die Glassplitter zusammenhaften und Verletzungen verhindert werden. Dieser Prozess wird häufig in Autoklaven oder unter Vakuum mithilfe von Heizsystemen durchgeführt, um die erforderliche Temperatur und den notwendigen Druck zu erreichen und eine stabile Verbindung innerhalb des Laminats zu gewährleisten.

Die Herstellung von Verbundglas bringt jedoch mehrere Herausforderungen mit sich. Ein zentrales Problem besteht darin, dass Glas von Natur aus so konzipiert ist, dass es möglichst wenig Infrarotstrahlung durchlässt. Während dies vorteilhaft ist, um die Aufheizung durch Sonnenlicht zu verhindern, stellt es eine erhebliche Schwierigkeit bei der Temperaturmessung während des Laminierungsprozesses dar. Da die Folie zwischen den Glasscheiben nicht direkt gemessen werden kann, muss die Oberflächentemperatur des Glases als Indikator für die Temperatur im Inneren des Laminats dienen. Darüber hinaus wird der Laminierungsprozess – je nach Glasart – in der Regel bei relativ niedrigen Temperaturen von etwa 40 bis 60 °C durchgeführt. Diese niedrigen Temperaturen lassen sich mit herkömmlichen Temperatursensoren nur schwer genau erfassen.

Eine weitere Komplikation entsteht, wenn beschichtetes Glas verwendet wird. Bestimmte Glasarten, die beispielsweise in Fassaden oder Fahrzeugen eingesetzt werden, verfügen über spezielle Beschichtungen, die Infrarotstrahlung reflektieren, um eine Aufheizung durch Sonnenlicht zu verhindern. Diese Beschichtungen erschweren jedoch die genaue Temperaturmessung zusätzlich, da die Emissivität des Glases erheblich reduziert ist. Ungenaue Messungen können dazu führen, dass die für die ordnungsgemäße Laminierung erforderliche Temperatur nicht erreicht wird, was die Haftung der PVB-Folie beeinträchtigt und zu fehlerhaften Produkten führt.

Neben diesen materialbedingten Herausforderungen gibt es auch praktische Probleme, wie den begrenzten Zugang zu den Glaseinheiten während der Laminierung. Häufig sind die Press- oder Laminieröfen so konstruiert, dass nur kleine Sichtöffnungen vorhanden sind, durch die Temperaturmessungen vorgenommen werden können. Diese eingeschränkten Sichtzugänge erschweren die präzise Überwachung des gesamten Laminats, was zu ungleichmäßigen Temperaturverteilungen und folglich zu mangelhafter Laminierung führen kann.

Eine präzise Temperaturmessung ist für Hersteller entscheidend, da sie sicherstellen müssen, dass die Glasoberfläche gleichmäßig erhitzt wird, um eine homogene Verbindung zwischen den Glasscheiben und der PVB-Folie zu gewährleisten.

Optimierung der Sicherheitsglasproduktion mit fortschrittlichen Infrarotsensoren
Optimierung der Verbundglasproduktion mit Zeilenscan-Funktionen

Optimierung der Verbundglasproduktion mit Line-Scanning-Funktion

Im Produktionsprozess von Verbundsicherheitsglas ist eine präzise Temperaturkontrolle entscheidend, um eine ordnungsgemäße Verbindung der Glasschichten sicherzustellen. Optris Infrarotkameras und Pyrometer bieten fortschrittliche Lösungen zur Überwachung und Optimierung dieses Prozesses – insbesondere Modelle wie die PI 640i, Xi 400, Xi 410 und das CT LT Pyrometer. Aufgrund der geringen Emissivität und der reflektierenden Eigenschaften von Glas ist eine auf bestimmte Wellenlängen abgestimmte Infrarottechnologie erforderlich. Infrarotkameras mit einem Spektralbereich von 7 bis 9 Mikrometern sind hierfür besonders geeignet, da sie die Glasoberflächentemperatur präzise messen können – trotz der materialbedingten Einschränkungen.

Die Optris PI 640i ist eine hochauflösende Infrarotkamera, die sich durch eine detaillierte Temperaturüberwachung auszeichnet. Mit einer Auflösung von 640 × 480 Pixeln ermöglicht sie es Herstellern, präzise Wärmebilder der gesamten Glasoberfläche zu erfassen und so eine gleichmäßige Temperaturverteilung über das gesamte Laminat sicherzustellen. Dies ist besonders in großen Produktionsumgebungen von Bedeutung, in denen gleichmäßige Erwärmung entscheidend ist, um Fehler im Endprodukt zu vermeiden. Die PI 640i kann in die Produktionslinie integriert werden, um Temperaturen in Echtzeit kontinuierlich zu überwachen und sofortige Anpassungen zur Aufrechterhaltung optimaler Prozessbedingungen zu ermöglichen. Dieses hohe Maß an thermischer Präzision verringert das Risiko von Produktionsfehlern und gewährleistet gleichbleibend hohe Produktqualität.

Die Xi 400 und Xi 410 Infrarotkameras sind kompakt und vielseitig, wodurch sie sich ideal für die Installation in engen Bereichen innerhalb der Produktionslinie eignen. Diese Modelle bieten hohe Präzision zu einem erschwinglicheren Preis und sind damit eine ausgezeichnete Wahl für Hersteller, die zuverlässige Temperaturüberwachungslösungen mit begrenztem Budget suchen. Die Xi 400 und Xi 410 Kameras verfügen über Line-Scanning-Funktionen, mit denen sie die Temperatur über die Glasoberfläche hinweg messen können – selbst bei nur kleinen Öffnungen. Dies ist besonders nützlich in Laminieröfen, in denen nur schmale Sichtschlitze vorhanden sind. Die Fähigkeit dieser Kameras, detaillierte Temperaturdaten durch solch eingeschränkte Zugänge zu erfassen, stellt sicher, dass das Glas gleichmäßig erhitzt wird und keine Temperaturunterschiede auftreten, die zu unzureichender Haftung führen könnten.

Das Optris CT LT Pyrometer ist ein präziser, kompakter Infrarotsensor zur Punkt-Temperaturmessung. In der Verbundglasproduktion wird es typischerweise eingesetzt, um die Temperatur der Glasoberfläche in Echtzeit zu messen und als Referenz für den Gesamtprozess zu dienen. Das CT LT ist besonders vorteilhaft in kleineren Produktionslinien oder Bereichen, in denen nur Punktmessungen erforderlich sind. Es liefert genaue Temperaturwerte auch in anspruchsvollen Umgebungen mit begrenztem Platz für Sensoren. Durch die kontinuierliche, berührungslose Temperaturüberwachung ermöglicht das CT LT den Herstellern, Temperaturabweichungen, die den Laminierprozess beeinträchtigen könnten, schnell zu erkennen und zu korrigieren.

Konsistente Laminierung mit Optris Infrarotlösungen erreichen

Die Integration von Optris Infrarotkameras und Pyrometern – wie der PI 640i, Xi 400, Xi 410 und des CT LT – in den Produktionsprozess von Verbundsicherheitsglas bietet der Glasindustrie erhebliche Vorteile. Ein wesentlicher Vorteil ist die Möglichkeit, eine präzise und gleichmäßige Temperaturregelung zu erreichen, die entscheidend für die hohe Qualität von Verbundglas ist. Durch die Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Erwärmung über die gesamte Glasoberfläche helfen diese Geräte, typische Produktionsprobleme wie ungleichmäßige Haftung oder Delaminierung zu vermeiden.

Die Optris PI 640i bietet eine unübertroffene thermische Auflösung und eignet sich ideal für Anwendungen, die eine detaillierte Temperaturkartierung erfordern. Mit dieser Kamera können Hersteller große Flächen des Glaslaminats mit außergewöhnlicher Klarheit überwachen und Temperaturschwankungen erkennen, die den Laminierprozess beeinträchtigen könnten. Die hohe Auflösung der Kamera stellt sicher, dass selbst kleinste Temperaturunterschiede erkannt und sofort Prozessanpassungen vorgenommen werden können. Dieses Maß an Präzision verbessert die Produktqualität und verringert das Risiko von Produktionsfehlern, wodurch Zeit und Ressourcen gespart werden.

Die Xi 400 und Xi 410 Infrarotkameras bieten eine kompakte, aber leistungsstarke Lösung für Hersteller mit begrenztem Platz oder engeren Budgets. Ihre Fähigkeit, Line-Scans durch kleine Öffnungen durchzuführen, ermöglicht die Temperaturüberwachung über die gesamte Glasoberfläche, ohne dass eine direkte Sicht auf das gesamte Laminat erforderlich ist. Dies ist besonders nützlich in komplexen Produktionsumgebungen, in denen der vollständige visuelle Zugang zum Glas eingeschränkt ist. Die autonomen Betriebsfunktionen der Kameras ermöglichen zudem eine nahtlose Integration in bestehende Produktionslinien und bieten Herstellern Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit.

Das CT LT Pyrometer ergänzt diese Systeme, indem es punktgenaue Temperaturmessungen an kritischen Punkten des Produktionsprozesses liefert. Seine kompakte Bauweise und hohe Genauigkeit machen es zu einem wertvollen Werkzeug für die kontinuierliche Überwachung und stellen sicher, dass bestimmte Bereiche des Glases die erforderlichen Temperaturen erreichen. Die Fähigkeit des CT LT, Echtzeit-Feedback zu liefern, hilft den Herstellern, teure Produktionsfehler zu vermeiden, Ausschuss zu reduzieren und die Gesamteffizienz des Prozesses zu steigern.

Konsistente Laminierung mit Infrarotlösungen von Optris

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