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Frühzeitige Heißläufererkennung bei hohen Geschwindigkeiten mit Infrarot-Temperatursensoren

Mehr Sicherheit und Effizienz im Schienenverkehr

Herausforderung

Die Überwachung fahrender Züge auf überhitzte Achslager ist aufgrund hoher Geschwindigkeiten, rauer Umgebungsbedingungen und fehlender bordeigener Sensoren schwierig. Dies gilt insbesondere für große Schienennetze, in denen manuelle Inspektionen nicht praktikabel sind und Ausfälle zu Entgleisungen führen können.

Lösung

Infrarot-Pyrometer ermöglichen eine präzise Hochgeschwindigkeits-Temperaturerfassung von Achslagern während der Fahrt. Durch fest installierte Sensoren wird eine zuverlässige, berührungslose Messung auch unter extremen Umgebungsbedingungen gewährleistet und eine Echtzeitüberwachung großer Schienennetze unterstützt.

Vorteile

  • Erkennt Überhitzungen frühzeitig und verhindert kostspielige Schäden sowie mögliche Entgleisungen
  • Ermöglicht Echtzeitüberwachung auch bei rauen Wetterbedingungen oder an abgelegenen Standorten
  • Reduziert den Bedarf an manuellen Inspektionen entlang weitläufiger Schienennetze
  • Minimiert Wartungsstillstände durch frühzeitige automatisierte Warnmeldungen
  • Erhöht die Sicherheit in kritischen Bereichen wie Tunneln und Bahnknotenpunkten

Das Risiko überhitzter Lager

Überhitzte Lager an Zugachsen, sogenannte Heißläufer, stellen ein erhebliches Risiko für den Schienenverkehr dar. Insbesondere bei Güterzügen, bei denen aus Kostengründen häufig auf bordeigene Sensoren verzichtet wird, ist eine externe Temperaturüberwachung von entscheidender Bedeutung. Mechanische Defekte wie Undichtigkeiten oder unzureichende Schmierung können dazu führen, dass sich Lager überhitzen. Im schlimmsten Fall kann eine blockierte Achse zur Entgleisung eines Zuges führen.

Die Herausforderung besteht darin, Züge während der Fahrt zu überwachen. Externe Sensoren müssen überhitzte Achsen präzise erkennen, um rechtzeitig Alarme auszulösen. Die hohen Geschwindigkeiten vorbeifahrender Züge sowie anspruchsvolle Umgebungsbedingungen wie Staub, Regen oder extreme Temperaturen erschweren den Messprozess. Darüber hinaus ist die Temperaturüberwachung besonders an Orten wie Tunneleinfahrten oder großen Bahnknotenpunkten von entscheidender Bedeutung, an denen Ausfälle unbedingt verhindert werden müssen.

Zudem treten Heißläufervorfälle in Ländern mit alternder Eisenbahninfrastruktur häufiger auf. Dieses Problem ist besonders in weitläufigen Schienennetzen wie in Indien, China oder den Vereinigten Staaten verbreitet, wo manuelle Inspektionen aufgrund der enormen Streckenlängen nicht praktikabel wären. Daher sind automatisierte Lösungen erforderlich, um eine kontinuierliche und zuverlässige Überwachung von Zügen unabhängig von den Umgebungsbedingungen sicherzustellen.

Um Betriebsstörungen zu vermeiden und kritische Infrastruktur zu schützen, ist eine hochpräzise berührungslose Temperaturmessung mittels Infrarottechnologie erforderlich.

Schnelle Temperaturerfassung mit Infrarot-Pyrometern zur Heißläufererkennung bei hohen Geschwindigkeiten

Die Lösung zur Erkennung von Heißläufern basiert auf der berührungslosen Temperaturmessung mit Optris Infrarotsensoren. Das CTlaser 4ML verfügt über eine extrem schnelle Ansprechzeit von 90 Mikrosekunden und ermöglicht dadurch eine präzise Temperaturerfassung von Achslagern selbst bei hohen Geschwindigkeiten. Mit seinem kurzwelligen Spektralbereich von 2,2 bis 6 µm eignet es sich besonders für Metallanwendungen und Hochgeschwindigkeitsprozesse.

Die Sensoren werden an festen Positionen installiert, entweder im Gleisbett oder seitlich entlang der Strecke. Sie erfassen die Temperatur der Achslager, während der Zug vorbeifährt. Spezielle Optiken wie die CF4-Linse ermöglichen eine präzise Anpassung des Messflecks an das Achslagergehäuse und gewährleisten maximale Genauigkeit. Die optische Auflösung von 30:1 ermöglicht präzise Temperaturmessungen auf kleinen Oberflächen.

Die Platzierung der Sensoren erfolgt typischerweise an Positionen, die eine optimale Erfassung der Achsen von unten oder von der Seite ermöglichen. Da sich Züge mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h bewegen, muss die Reaktionszeit des Messsystems extrem kurz sein. Deshalb hat Optris seine Infrarot-Pyrometer so optimiert, dass Messdaten innerhalb von Millisekunden erfasst werden und selbst unter Hochgeschwindigkeitsbedingungen genaue Messergebnisse liefern.

Optris Sensoren sind für den Einsatz unter extremen Bedingungen ausgelegt. Sie arbeiten bei Umgebungstemperaturen von bis zu 70 °C ohne zusätzliche Kühlung. Schutzgehäuse verhindern Verunreinigungen durch Staub oder Witterungseinflüsse. Die Sensoren verfügen über standardisierte Schnittstellen wie Profinet oder Ethernet/IP und lassen sich dadurch nahtlos in bestehende Systeme integrieren. Die digitale Signalverarbeitung ermöglicht die Erkennung kritischer Temperaturänderungen, die unmittelbar an die Leitstelle gemeldet werden. Eine Peak-Hold-Funktion erfasst Temperaturspitzen zuverlässig.

Darüber hinaus ermöglicht die Integration mehrerer Sensoren entlang eines Schienennetzes erweiterte Analysen. Die an verschiedenen Kontrollpunkten erfassten Daten können miteinander verglichen werden, um Temperaturanomalien zu identifizieren. Dadurch werden zustandsorientierte Wartungsstrategien unterstützt und das Risiko von Achsausfällen in kritischen Transportbereichen reduziert.

Erhöhte Sicherheit durch kontinuierliche schnelle berührungslose Temperaturüberwachung

Der Einsatz der Optris Infrarottechnologie zur Überwachung überhitzter Achsen reduziert Zugausfälle erheblich und erhöht die Sicherheit im Schienenverkehr. Dank der schnellen Ansprechzeit der Sensoren können überhitzte Lager in Echtzeit erkannt werden, sodass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können, bevor Schäden entstehen.

Der Einsatz von Optris Pyrometern gewährleistet eine konstant hohe Messgenauigkeit. Die berührungslose Messung ermöglicht einen wartungsarmen Betrieb und reduziert die Betriebskosten. Besonders im Güterverkehr, wo keine bordeigenen Sensoren vorhanden sind, ermöglicht die Optris Lösung eine präzise externe Überwachung.

Darüber hinaus ermöglichen die Echtzeit-Datenverarbeitungsfunktionen der Optris Infrarotsensoren den Bahnbetreibern die Einrichtung von Alarmschwellen für unterschiedliche Umgebungsbedingungen. Wird beispielsweise vor einer Tunneleinfahrt ein Temperaturanstieg erkannt, kann automatisch eine Sicherheitsprüfung ausgelöst werden, um potenzielle Gefahren zu verhindern, bevor sie entstehen.

Als Marktführer in der Infrarottechnologie bietet Optris eine bewährte und praxiserprobte Lösung für die Temperaturmessung an Hochgeschwindigkeitszügen. Kein anderes System bietet eine mit dem CTlaser 4ML vergleichbare Ansprechzeit. Mit seinem kompakten Design und seiner hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber Vibrationen und Stößen eignet es sich ideal für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Die Fähigkeit, auch unter rauen Umgebungsbedingungen ohne häufige Wartung zuverlässig zu arbeiten, macht das CTlaser 4ML zu einer ausgezeichneten langfristigen Investition für Bahnsicherheitssysteme.

Damit bietet Optris eine zuverlässige, kosteneffiziente und innovative Methode zur frühzeitigen Erkennung von Heißläufern und macht den Bahnbetrieb sicherer und effizienter.

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