Optris Logo - Affordable temperature measurement solutions
tune

Produktkonfigurator

Das perfekte Optris-Produkt für Ihre Bedürfnisse finden.

IR Thermometer Configurator arrow_forward IR Camera Configurator arrow_forward
Configurator Screen
lens_blur

Optik-Kalkulator

Verwenden Sie den Rechner, um schnell die passende Messfleckgröße für Ihre Anforderungen zu ermitteln.

Explore Now arrow_forward
Calculator Screen
forum

Chat mit Ingenieuren

Online-Service-Support

Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag: 08:00 – 17:00
Freitag: 08:00 – 16:00

Chat starten arrow_forward
call

Jetzt anrufen

Sales-Abteilung:
+49 30 500 197-0

Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag: 08:00 – 17:00
Freitag: 08:00 – 16:00

 

mail

E-Mail senden

Sales-Abteilung:
[email protected]

Kontakt-Formular arrow_forward
construction

Reparatur anfordern

Serviceanfrage für Reparaturaufträge:
[email protected]

Serviceanfrageformular arrow_forward

Qualitätsprüfung für die Versiegelung von Batterie-Pouch-Zellen

Erkennung fehlerhafter Schweißnähte durch thermische Hotspot-Erkennung während Belastungstests mit Infrarot-Bildgebung

Herausforderung

Eine zuverlässige Abdichtung von Lithium-Ionen-Pouchzellen ist besonders im Bereich der Anschluss-Flags schwierig, da unentdeckte Mikroleckagen während Belastungstests die Sicherheit und Leistung der Batterie beeinträchtigen können.

Lösung

Hochauflösende Wärmebildtechnik visualisiert kleinste Temperaturunterschiede und ermöglicht die automatische Erkennung thermischer Anomalien durch Leckagen – ohne die genaue Position im Voraus zu kennen.

Vorteile

  • Früherkennung von Mikroleckagen reduziert das Risiko fehlerhafter Zellen im Endprodukt.
  • Erhöht Sicherheit und Lebensdauer der Pouchzellen durch verbesserte Qualitätskontrolle.
  • Ermöglicht zerstörungsfreie, berührungslose Echtzeitprüfung während der Produktion.
  • Nahtlose Integration in automatisierte Fertigungsprozesse für konsistente, rückverfolgbare Ergebnisse.
  • Verringert den Bedarf an manueller Inspektion und steigert Durchsatz sowie Produktionseffizienz.

Präzises Schweißen für optimale Leistung bei Lithium-Ionen-Pouchzellen

Das Schweißen von Pouchzellen ist ein entscheidender Schritt in der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien. Pouchzellen, die aufgrund ihres flexiblen und leichten Designs bevorzugt werden, bestehen aus mehreren Schichten von Elektroden und Separatoren, die in einer flexiblen Aluminiumfolie eingeschlossen sind. Der Schweißprozess gewährleistet die hermetische Abdichtung der Zelle – eine Voraussetzung für die Sicherheit und Lebensdauer der Batterie.

Zu Beginn wird die Zelle in eine spezielle Halterung eingelegt, die die Folienschichten präzise ausrichtet. Die offenen Kanten der Aluminiumfolie werden anschließend entweder durch Heißsiegeln oder Ultraschallschweißen verschlossen. Beim Heißsiegeln wird die Folie auf eine bestimmte Temperatur erhitzt, wodurch die Materialien miteinander verschmelzen. Beim Ultraschallschweißen regen hochfrequente Schallwellen die Moleküle der Folie an, wodurch eine feste Verbindung entsteht.

Die Kontrolle der Schweißparameter – wie Temperatur, Druck und Zeit – ist entscheidend, um eine gleichmäßige und zuverlässige Abdichtung sicherzustellen. Unzureichendes Schweißen kann zu Undichtigkeiten führen, die die Batterie beschädigen oder ihre Leistung beeinträchtigen.

Nach dem Schweißen wird jede Zelle einem Dichtheitstest unterzogen, häufig mittels Vakuumtest oder Helium-Leckdetektion. Diese Qualitätssicherungsmaßnahmen stellen sicher, dass keine Luft oder Feuchtigkeit in die Zelle eindringen kann, was ihre chemische Stabilität und Lebensdauer beeinträchtigen würde. Insgesamt ist das präzise Schweißen von Pouchzellen entscheidend für die Qualität und Sicherheit moderner Lithium-Ionen-Batterien.

Der kritischste Bereich beim Versiegeln einer einzelnen Pouchzelle liegt um die Anschlüsse – auch „Flags“ genannt. Das Abdichten dieser Flags ist aufgrund ihrer geometrischen Form besonders herausfordernd. Der Hersteller solcher Batteriezellen benötigt daher eine Qualitätssicherung, um zu überprüfen, dass die Schweißverbindungen der Zellen einwandfrei sind.

Qualitätsprüfung für die Versiegelung von Batterie-Pouch-Zellen
Erkennung winziger Lecks in Batteriebeutelzellen mit hochauflösender Infrarotbildgebung

Erkennung kleinster Leckagen in Batteriepouchzellen mit hochauflösender Infrarot-Thermografie

Die Kante des Flags führt durch die Folie, und wenn die Abdichtung an dieser Stelle schwach ist, führt dies bei Belastungstests zu einem Temperaturanstieg am Leckpunkt. Ein Einpunkt-Pyrometer kann diese Stelle nur dann erfassen, wenn die genaue Position eines möglichen Lecks bekannt ist. Ein Infrarotbild hingegen kann Hotspots sichtbar machen und so die Erkennung von Lecks unbekannter Position und Größe erheblich erleichtern.

Diese Leckagen können mikroskopisch klein sein, was eine Infrarotaufnahme mit hoher optischer und thermischer Auflösung erfordert. Zudem kann der Temperaturunterschied bei kleinen Lecks minimal sein. Daher ist eine Wärmebildkamera mit hoher Auflösung und Empfindlichkeit notwendig. Die Aluminiumoberfläche stellt für eine 8 µm–14 µm-Kamera eine Herausforderung dar, doch die Flags sind im kritischen Bereich teilweise beschichtet, was die Emissivität erhöht und die Detektion erleichtert.

Die Optris PI 640i Infrarotkamera verfügt über eine hohe optische Auflösung von 640 x 480 Pixeln und ermöglicht mit der Standardoptik die Erkennung von Leckagen bis zu einer Größe von 1 mm. Diese Kamera dient in erster Linie der Erkennung von Undichtigkeiten, um die Qualität von Batteriepouchzellen sicherzustellen. Über die Software kann ein Temperaturdifferenzkriterium definiert werden, das eine Alarmmeldung auslöst, sobald eine unzulässige Temperaturabweichung erkannt wird. Der Alarm wird an die Steuerung weitergeleitet, sodass jede Batteriezelle mit einer OK- oder NOK-Signatur des IR-Imagers dokumentiert wird. Batteriepouchzellen mit einer thermischen Abweichung, die auf eine Undichtigkeit hinweist, werden aussortiert. Die Qualitätssicherung ist somit Teil des automatisierten Fertigungsprozesses.

Kleines MFOV, VGA-Auflösung und niedriger NETD sind entscheidend zur Fehlererkennung

Bei der Herstellung von Batteriepouchzellen sind die VGA-Auflösung und ein niedriger NETD (Noise Equivalent Temperature Difference) von 40 mK entscheidend für die Leckagedetektion. Die VGA-Auflösung mit 640 x 480 Pixeln ermöglicht eine detaillierte Darstellung der Zelloberfläche. Diese hohe optische Klarheit ist unerlässlich, um kleinste Defekte zu identifizieren, die unbeachtet zu erheblichen Problemen führen könnten. Dank der hohen Auflösung werden selbst minimale Unregelmäßigkeiten sichtbar, was eine präzise Qualitätskontrolle ermöglicht.

Der niedrige NETD-Wert von 40 mK erhöht die thermische Empfindlichkeit der Infrarotkamera. Diese hohe Empfindlichkeit ist entscheidend, um kleinste Temperaturunterschiede zu erkennen, die auf potenzielle Leckagen hinweisen. Ein niedriger NETD bedeutet, dass die Kamera selbst sehr geringe Temperaturabweichungen auflösen kann – ein entscheidender Vorteil bei der Erkennung von Mikroleckagen, bei denen die Temperaturdifferenz oft minimal ist. So bleibt kein Defekt unentdeckt, und die Sicherheit sowie Integrität der Batteriezellen werden gewährleistet.

Das MFOV spielt eine zentrale Rolle bei Anwendungen mit Batteriepouchzellen, da die Erkennung kleinster Leckagen eine hochauflösende Bildgebung erfordert. In Kombination mit einem niedrigen NETD stellt MFOV sicher, dass die Wärmebildkamera kleinste Temperaturunterschiede zuverlässig erfassen und potenzielle Probleme sichtbar machen kann. Diese räumliche Auflösung ist entscheidend für präzise Temperaturmessungen und Qualitätskontrolle – und macht MFOV zu einem Schlüsselfaktor für effektive Thermografie. Das Measurement Field of View (MFOV) definiert die kleinste Zielgröße, die für eine genaue Temperaturmessung erforderlich ist. In der Thermografie entspricht das MFOV dem Messfleck bei Pyrometern, der durch eine bestimmte Anzahl von Pixeln definiert ist und sicherstellt, dass 90 % der Strahlungsenergie des Ziels erfasst werden.

Kleines MFOV, VGA-Auflösung und niedrige NETD sind entscheidend für die Fehlersuche

COMPARE:

Compare