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Xi 80 LT ETH

Kompakte industrielle autonome Spotfinder Infrarotkamera

Xi 80 LT ETH Xi 80 LT ETH Xi 80 LT ETH Xi 80 LT ETH OPTXI on tripod for non-contact temperature measurement Xi 80 LT ETH Xi 80 LT ETH Xi 80 LT ETH

Die autonome Optris Xi80 LT ETH Wärmebildkamera der Xi-Serie vereint die Funktionen eines Pyrometers mit den erweiterten Möglichkeiten einer Wärmebildkamera. Sie arbeitet im langwelligen Infrarotbereich (8–14 µm) und ermöglicht berührungslose Oberflächentemperaturmessungen im Bereich von –20 °C bis 900 °C. Mit einem 80 × 80 Pixel-Detektor und einem Distanz-zu-Messfleck-Verhältnis von bis zu 190:1 liefert die autonome Wärmebildkamera auch aus größeren Entfernungen präzise Ergebnisse. Im Gegensatz zu Einpunkt-Pyrometern erfasst die Xi80 vollständige Wärmebilder und liefert Informationen über räumliche Temperaturverteilungen.

Die Xi80 verwendet ungekühlte Bolometer-Technologie, was zu einem kosteneffizienten und robusten Design führt. Ihr kompaktes Gehäuse ist für die stationäre Installation ausgelegt; optionale Wasserkühlung, Freiblasluftvorsätze und Schutzgehäuse erweitern den Einsatzbereich für die kontinuierliche Zustands- und Sicherheitsüberwachung auch in rauen Industrieumgebungen. Mechanische Montageoptionen und standardisierte elektrische Schnittstellen erleichtern die Integration. Ein motorisierter Fokus ermöglicht die Fokussierung des Messobjekts.

Die Anbindung ist über USB oder Ethernet möglich; die smarte Wärmebildkamera kann jedoch auch autonom betrieben werden. Funktionen wie automatische Hot-Spot-Erkennung ohne zusätzlichen angeschlossenen Computer, direkter Analogausgang (0–4–20 mA) und Unterstützung von Feldbus-Protokollen (Ethernet/IP, Modbus TCP/IP, RS-485, Profinet) ermöglichen die direkte Einbindung der Infrarotkamera in Regelkreise in Industrieprozessen.

Mit einer Bildfrequenz von 50 Hz eignet sich die Xi80 auch zur Beobachtung dynamischer Prozesse. Erweiterte Auswertefunktionen wie Zeilenscanner oder Bildfusion stehen in der PIX Connect Software zur Verfügung, so dass radiometrische Aufzeichnung, Analyse und Export unterstützt werden. Für komplexe Softwareintegration sind Entwicklerkits für kundenspezifische Anforderungen kostenlos erhältlich.

Entwickelt und gefertigt in Deutschland, stellt die Optris Xi80 eine kompakte und zuverlässige Lösung für die industrielle Temperaturüberwachung dar. Durch die Kombination von Kosteneffizienz, robuster Bauweise und autonomer Temperaturberechnung setzt sie einen neuen Standard für fest installierte Infrarotkameras in Produktion, Qualitätssicherung und Forschung.

Xi 80 LT ETH Autonome Wärmebildkamera – Technische Highlights:

  • Kleine, industrielle und robuste Wärmebildkamera für den stationären Betrieb, mit Motorfokus
  • Hohes D:S bis zu 190:1
  • Autonomer Betrieb ohne Computerunterstützung
  • Direkte analoge und digitale Schnittstellen, diverse Feldbussysteme unterstützt

940,00

Produktbeschreibung

Die Optris Xi 80 Wärmebildkamera der Xi-Serie ist eine innovative, erschwingliche, hochwertige und präzise Wärmebildkamera für die berührungslose Infrarot-Temperaturmessung. Der Wärmebildsensor arbeitet im langwelligen Infrarotbereich (LT: 8 bis 14 µm) und erfasst Daten für eine präzise Oberflächentemperaturmessung. Die Optris Xi80 Wärmebildkamera erfüllt die Anforderungen der Industrie mit großen Temperaturmessbereichen, hoher Genauigkeit und anpassbaren Sichtfeldoptionen.

Die Xi80 Wärmebildkamera nutzt günstige Preise für Infrarotdetektoren und ein einzigartiges Design, um die Kosten für die industrielle Temperaturfernmessung erheblich zu senken. Diese gut konstruierte, budgetfreundliche industrielle Wärmebildkamera übertrifft ein einzelnes Pyrometer für Messanwendungen. Die Infrarotkamera erfasst Wärmeverteilungen und liefert Bedienern wertvolle Einblicke in ihre thermischen Prozesse.

Diese für den industriellen Einsatz entwickelte und gebaute Wärmebildkamera mit niedriger Auflösung (80 x 80 Pixel) erfasst Temperaturdaten zuverlässig in einem weiten Bereich von -20 °C bis 900 °C. Die Optris Xi80 Infrarotkamera bietet ein beeindruckendes Verhältnis von Messabstand zu Messfleckgröße von bis zu 190:1 und gewährleistet damit präzise Temperaturmessungen auch aus größerer Entfernung. Dieses überlegene Verhältnis übertrifft die optischen Möglichkeiten moderner Pyrometer und ermöglicht eine detaillierte Überwachung entfernter Messobjekte. Darüber hinaus erlaubt die motorisierte Fokussierung eine ferngesteuerte Anpassung des Fokus auf das Temperaturmessobjekt. Das industrielle und robuste Design der Optris Xi80 Wärmebildkamera sorgt für Zuverlässigkeit in anspruchsvollen Umgebungen und macht sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Prozessingenieure, die präzise Infrarot-Temperaturmessungen in der Fertigung benötigen. Ihr kompaktes, langlebiges und wasserdichtes Design eignet sich ideal für Festinstallationen oder montierte Setups und gewährleistet Langlebigkeit in verschiedensten industriellen Umgebungen.

Optris Bildverarbeitungssysteme sind ungekühlte FLIR-Wärmebildkameras (Forward Looking Infrared), die primär für den stationären Einsatz optimiert wurden. Diese Wärmebildkameras verfügen über einen ungekühlten zweidimensionalen Bilddetektor, der radiometrische Wärmebilder im infraroten Wellenlängenbereich erzeugt – ohne mechanisch rotierende oder oszillierende Spiegel. Der Einsatz ungekühlter Bolometertechnologie trägt zu einem zuverlässigeren, kosteneffizienteren und robusteren Design bei, insbesondere im Vergleich zu klassischen Zeilenscanner-Anwendungen.

Darüber hinaus können diese Infrarotkameras thermische Hotspots autonom erkennen, was ihren Nutzen und ihre Effizienz bei verschiedensten Überwachungs- und Inspektionsaufgaben erhöht. Die Wärmebildkameras werden in Deutschland entwickelt und gefertigt.

Die Hauptschnittstelle der Optris Xi80 Infrarotkamera ist entweder USB oder Ethernet und ermöglicht so die Verbindung mit einem Computer. Die smarte, autonome Betriebsweise der Wärmebildkamera erlaubt jedoch eine nahtlose Integration in einen Regelkreis und stellt Infrarot-Temperaturdaten bereit, ohne dass komplexe Softwareprogrammierung oder zusätzliche Computer erforderlich sind. Die Infrarotkamera verfügt über einen automatischen Spot Finder, einen direkten Analogausgang (0-4-20 mA) und ist kompatibel mit industriellen Feldbussystemen wie Ethernet/IP, Modbus TCP/IP, RS-485 und Profinet und ist damit eine hervorragende Wahl für OEMs. Der autonome Betriebsmodus der Xi80 Wärmebildkamera ermöglicht eine einfache Integration in Maschinen – ohne spezielle Softwarekenntnisse oder großes Budget.

Die Optris Xi80 Wärmebildkamera arbeitet mit einer Bildfrequenz von 50 Hz und eignet sich damit für die Überwachung schneller Prozesse. Darüber hinaus stehen mit der Software PIX Connect erweiterte Funktionen wie Zeilenscanning oder Bildzusammenführung zur Verfügung. PIX Connect ist unverzichtbar für Forscher, die eine erschwingliche Infrarotkamera mit einer leistungsstarken Softwareplattform für die Verarbeitung von Wärmebildern und die Erfassung von Temperaturdaten suchen. Für Integratoren, die anwendungsspezifische Softwarelösungen entwickeln, sind Developer Kits verfügbar.

Diese innovativen Funktionen verbessern die Fähigkeit der Infrarotkamera, in verschiedensten Anwendungen präzise und zuverlässige Oberflächentemperaturmessungen durchzuführen – von der Qualitätskontrolle in der Fertigung bis hin zu Condition-Monitoring- sowie Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Die Flexibilität der Xi80 Wärmebildkamera gewährleistet eine reibungslose Integration in unterschiedlichste industrielle Setups. Mit ihren fortschrittlichen Funktionen setzt die Optris Xi80 Wärmebildkamera neue Maßstäbe für fest installierte Infrarot-Bildgebung und bietet eine kosteneffiziente und leistungsstarke Lösung für ein breites Spektrum industrieller Anwendungen.

Die Xi80 Infrarotkamera ist mit einer Vielzahl an Zubehör für raue Umgebungen kompatibel, darunter ein wassergekühltes Gehäuse, das den Einsatztemperaturbereich auf bis zu 250 °C erweitert. Luftspülungen halten die Linse sauber und gewährleisten kontinuierliche Temperaturmessungen selbst unter staubigen Bedingungen. Das Sortiment kompatibler Zubehörteile umfasst außerdem mechanische Halterungen, elektrische Schnittstellen und Anschlusskabel – alles zu einem attraktiven Preis.

Darüber hinaus können diese Infrarotkameras thermische Hotspots autonom erkennen, was ihren Nutzen und ihre Effizienz bei verschiedenen Überwachungs- und Inspektionsaufgaben erhöht. Diese FLIR-Infrarotkameras werden in Deutschland entwickelt und gefertigt.

Die primäre Schnittstelle der Optris Xi80 Infrarotkamera ist USB oder Ethernet zur Verbindung mit einem Computer. Die smarte autonome Betriebsweise ermöglicht es dieser berührungslosen Temperaturkamera jedoch, sich nahtlos in einen Regelkreis zu integrieren und Infrarot-Temperaturdaten bereitzustellen, ohne umfangreiche Softwareprogrammierung oder zusätzliche Computer zu erfordern. Der autonome Betriebsmodus der Xi80 Wärmebildkamera erlaubt die einfache Integration dieser intelligenten Infrarotkamera in Maschinen – ohne Softwarekenntnisse und mit begrenztem Budget.

Die Optris Xi80 arbeitet mit einer Bildfrequenz von 50 Hz – auch ohne zusätzliche Computer – und ermöglicht damit die Überwachung schneller Prozesse. Zusätzlich stehen mit der lizenzierten PIX Connect Software komplexere Softwarefunktionen wie Zeilenscanning oder Bildzusammenführung zur Verfügung. PIX Connect ist unverzichtbar für Forscher, die eine erschwingliche Infrarotkamera mit einer leistungsstarken Softwareplattform für Wärmebildverarbeitung und Temperaturdatenerfassung suchen. Software Developer Kits stehen für Integratoren zur Verfügung, die anwendungsspezifische Softwarelösungen entwickeln.

Diese innovativen Funktionen verbessern die Fähigkeit der Infrarotkamera, in verschiedensten Anwendungen präzise und zuverlässige Oberflächentemperaturmessungen bereitzustellen – von der Qualitätskontrolle in Fertigungsprozessen bis hin zu Condition Monitoring sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die Flexibilität der Xi80 Infrarotkamera gewährleistet eine nahtlose Integration in unterschiedlichste industrielle Setups und verbessert die Anpassungsfähigkeit der Wärmebildkamera an spezifische Anforderungen. Mit ihren fortschrittlichen Funktionen setzt die Optris Xi80 Wärmebildkamera neue Maßstäbe für fest installierte Infrarot-Bildgebung und bietet eine kosteneffiziente und leistungsstarke Lösung für vielfältige industrielle Anwendungen.

Spezifikation
MODELL Xi80 LT 12°x12° Xi80 LT 30°x30° Xi80 LT 55°x55° Xi80 LT 80°x80°
DETEKTOR
Optische Auflösung 80×80 Pixel
Pixelpitch 34 µm
Detektor Ungekühlter Bolometer
Spektralbereich 8 – 14 µm
Optischer Filter optional: CO2 10,6 µm
Bildfrequenz 50 Hz
OPTIK
Sichtfeld (FOV) 12°x12° 30°x30° 55°x55° 80°x80°
Brennweite [mm] 12.1 5.1 3.1 2.3
Blendenzahl (F-Number) 0.9 1 0.9 0.9
Optische Auflösung 187:1 72:1 38:1 23:1
Mindestabstand zum Messobjekt 300 mm 200 mm 200 mm 200 mm
Austauschbare Optiken Nein
MESSUNG
Objekttemperaturbereich –20 °C … 100 °C
0 °C … 250 °C
(20) 150 °C … 900 °C **1)
Genauigkeit ±2 °C oder ±2 %, je nachdem, welcher Wert größer ist
Thermische Empfindlichkeit (NETD) 100 mK
Kleinster detektierbarer Spot (IFOV: 1 Pixel) 0,8 mm 1,4 mm 2,7 mm 4,3 mm
Kleinster messbarer Spot (MFOV) 1,6 mm 2,8 mm 5,4 mm 8,6 mm
MFOV Messfeld 2×2 Pixel
Aufwärmzeit 10 min
Emissionsgrad / Transmissivität / Reflektivität einstellbar: 0,100…1,100
SCHNITTSTELLEN
Schnittstelle USB 2.0 / Ethernet (100 Mbit/s) / PoE / RS 485 **2)
Unterstützte Protokolle USB, Ethernet (statisch), RS485 **2), serielle Kommunikation
Optional: Ethernet/IP, ProfiNet, Modbus TCP
Kompatible Software PIXConnect, EasyComm, ConnectSDK, EasyAPI, DirectSDK, RTSP
ANALOG EIN-/AUSGANG
Direkter Ein-/Ausgang 1x Analogausgang (0/4-20 mA)
1x Eingang (analog oder digital); optisch isoliert
Optionales Industrial Process Interface (PIF) 3x Analogausgänge (0/4–20 mA oder 0–10 V) oder Alarm OUT (Relais) /
3x Eingänge (analog oder digital) / Fail-Safe (LED und Relais);
stapelbar bis zu 3 PIFs; optisch isoliert
Kabellänge Ethernet / RS485: 20 m (verlängerbar bis 100 m)
USB: 1 m (Standard), 3 m, 5 m
BILDVERARBEITUNG
Konfiguration über PIXConnect
Betrieb Autonomer Standalone- und/oder PC-gestützter Betrieb
Funktionen Autonome Temperaturauswertung von Messbereichen, Linescanner, EventGrabber, Merger, Alarming, Vergleichsfunktionen
ALLGEMEIN
Abmessungen Ø 36 mm x 90 mm, Gewinde: M30x1
Gehäusematerial Edelstahl
Gewicht 210 g (ohne Halterung)
Stativanschluss 1/4-20 UNC
Fokus Motorisiert
Herkunftsland Deutschland
UMGEBUNG & ZERTIFIZIERUNGEN
Betriebstemperaturbereich 0…50 °C
Lagerungstemperaturbereich -40…70 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 10 – 95 %, nicht kondensierend
Schutzklasse IP67, NEMA-4
EMV 2014/30/EU
Schock IEC 60068-2-27 (25 G und 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (Sinusform)
IEC 60068-2-64 (Breitbandrauschen)
Standards CE, UKCA, RoHS
STROMVERSORGUNG
Stromversorgung USB oder Power over Ethernet oder 5–30 VDC
Leistungsaufnahme max. 2,5 W
Teilenummer OPTXI80LTF13T090 OPTXI80LTF05T090 OPTXI80LTF03T090 OPTXI80LTF02T090
Zusätzliche Hinweise 1) Genauigkeitsangabe gültig ab 150 °C
2) Direkte Ein- und Ausgänge sind bei Verwendung der RS485-Schnittstelle nicht verfügbar
Applikation
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Kann ich der Temperaturmessung eines einzelnen Pixels vertrauen?

Aufgrund der beugungsbegrenzten Eigenschaften der Infrarotoptik sind die optische Auflösung und Bildqualität physikalisch begrenzt. Da die Abmessungen einzelner Pixel in derselben Größenordnung wie die Infrarot-Wellenlänge liegen, sollten Anwender sicherstellen, dass das Messobjekt größer als das MFOV der Kamera ist.

Kann ich die Optik der Xi80 Infrarotkamera wechseln?

Die Xi80 Wärmebildkamera kann mit einer von vier verschiedenen Optikoptionen erworben werden, um die Pixelanzahl auf dem interessierenden Messobjekt zu maximieren. Im Gegensatz zur Produktlinie der PI-Serie ist die Optik jedoch integraler Bestandteil der Kamera und kann nach dem Kauf nicht gewechselt oder ergänzt werden. Wenn wechselbare Optiken bevorzugt werden, empfiehlt sich die Produktlinie der PI-Serie.

Wie schnell ist die Xi80 Wärmebildkamera im autonomen Betrieb?

50 Hz

Wie konfiguriere ich die IP-Adressen für die Xi80 Wärmebildkameras?

Verwenden Sie die PIXConnect-Software, um die Ethernet-Einstellungen und den autonomen Modus zu konfigurieren.

Unterstützt die Kamera im Ethernet-Modus DHCP?

Nein, der Kamera muss eine statische IP-Adresse zugewiesen werden.

Benötige ich Software, um die Infrarotkamera zu betreiben?

Nein, die Infrarotkamera kann unabhängig von einem Computer betrieben werden. Für die Einrichtung und Konfiguration ist jedoch die Software PIXConnect erforderlich.

Kann ich die Xi80 Wärmebildkamera für Metalle oder Glas verwenden?

Messungen auf Metalloberflächen sind möglich, sofern diese beschichtet oder lackiert sind, um ihre Emissionseigenschaften zu verbessern. Einige unbeschichtete Metalle können mit der Xi80 gemessen werden, wenn sie eine Kavität besitzen, deren Tiefe fünfmal größer ist als die Breite der Öffnung (z. B. Schraubenlöcher in Bremsbelägen). Saubere Metalloberflächen haben in der Regel eine geringe Emissivität und lassen sich effektiver mit kurzwelligen Pyrometern oder kurzwelligen Infrarotkameras messen. Glastemperaturen können mit der langwelligen Xi80 Infrarotkamera gemessen werden, jedoch lassen sich Einflüsse durch Umgebungsreflexionen auf Glasoberflächen mit einer PI G7-Serie <a href=“/products/category/thermal-cameras/“>Wärmebildkamera minimieren, da diese in einem Spektralbereich arbeitet, in dem Glas nicht reflektierend ist (7,9 Mikrometer).

Welches Kabel benötige ich, um die Xi80 mit Ethernet zu verwenden?

Zum Standardlieferumfang gehören nur das USB- und das Prozessschnittstellenkabel. Für eine Ethernet-Verbindung muss das Zubehör-Ethernetkabel ACXIETxxx oder der PoE-Adapter ACXIETPOE zusätzlich erworben werden.

Wie fokussiere ich die Wärmebildkamera?

Der motorisierte Fokus kann mit der PIXConnect-Software eingestellt werden. Klicken Sie in der PIXConnect-Software in der Symbolleiste auf die Schaltfläche „distance“ und verwenden Sie den Schieberegler.

Wo wird die Xi 80 LT ETH Wärmebildkamera hergestellt, und enthält sie Speicherkomponenten, die außerhalb der USA oder der Europäischen Union bezogen werden?

Die Xi 80 LT ETH wird in Berlin, Deutschland, entwickelt, hergestellt und kalibriert. Einige elektronische Komponenten können außerhalb der EU oder der USA bezogen werden. Wichtig ist jedoch, dass die Xi 80 keine Wärmebilder oder Temperaturwerte in nichtflüchtigem Speicher speichert. Die Xi 80 speichert vollständige Wärmebilder, Thermovideos (.ravi-Dateien) und Temperaturwerte ausschließlich auf dem kundenseitigen PC, auf dem die für den Betrieb der Wärmebildkamera erforderliche PIX Connect Software läuft. Die Kamera verwendet Speicherkomponenten in der Elektronik der Wärmebildkamera, die außerhalb der EU oder der USA bezogen werden können, um ein Referenzbild (auch Dunkelbild genannt) des Non-Uniformity-Correction-Paddles bzw. der Flagge sowie einige Referenztemperaturen zur Korrektur von Temperaturdrift zu speichern. Alle diese Speicherelemente werden gelöscht, sobald die Stromversorgung des Kamerakopfes unterbrochen wird.

Kann die Xi 80 LT ETH Wärmebildkamera ohne Verbindung zu einem Computer betrieben werden?

Die Xi 80 kann die Temperatur autonom ohne Computer berechnen. Die Temperaturdaten können entweder über die USB- oder Ethernet-Schnittstelle übertragen oder über die Prozessschnittstelle ausgegeben werden. Feldbuskommunikation ist ebenfalls verfügbar.

Kann die Xi 80 LT ETH Wärmebildkamera Temperaturinformationen von Spots oder Bereichen an meine SPS senden?

Die Xi 80 kann Temperaturinformationen oder Temperaturalarme über die Process-Interface-Verbindung auf der Rückseite der Kamera senden. Ein Kabel mit integrierter Elektronik und Klemmleiste ist im Lieferumfang der Kamera enthalten. Es kann in der PIX Connect Software als Analogeingang (AI) und Digitaleingang (DI) zur Steuerung der Kamera oder als Analogausgang (AO) zur Prozesssteuerung programmiert werden. Der Signalpegel beträgt immer 0–10 V (DI = 24 V). Optional ist außerdem eine industrielle Prozessschnittstelle erhältlich, die bis zu drei unabhängige Temperaturwerte oder Alarme an eine kundenseitige SPS übertragen kann. USB-RS485-Adapter sind für Anwendungen verfügbar, bei denen mehr als drei Bereiche ausgegeben werden sollen.

Ist die Infrarotkamera langwellig (LWIR), mittelwellig (MWIR) oder kurzwellig (SWIR)?

Optris Infrarotkameras sind in mehreren Spektralbereichen erhältlich, mit modellspezifischen Bildfrequenzen und Schnittstellenoptionen. Die Xi 80 LT ETH arbeitet im LWIR-Bereich und nutzt entweder Ethernet oder USB.

Welche Industrial-Ethernet-/Protokoll-Kits sind für die Xi80 LT ETH verfügbar?

Folgende digitale Schnittstellen-Kits sind verfügbar: Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface Kit, EtherNet/IP Interface Kit, PROFINET Kit.

Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße) für eine bestimmte Kamera und Optik?

Das IFOV für jede Kamera und Optik wird vom Optik-Rechner im Optris IR Camera Calculator bereitgestellt.

Welche Bittiefe haben die Kameradaten?

Die Temperaturdaten der Kamera basieren auf 14-Bit-Informationen. Der Datenstrom wird in einem 16-Bit-Format übertragen, wobei 14 Bit für Temperaturdaten verwendet werden und 2 Bit ungenutzt bleiben.

Werden rohe ADU-Daten für die Verarbeitung in Drittsoftware bereitgestellt?

Rohdaten werden nicht offengelegt. ADU-Werte können über das OTC SDK als Matrix ausgegeben werden, sind jedoch nicht interpretiert. Temperaturinformationen und Farbinformationen können zur weiteren Verarbeitung an Drittsoftware übertragen werden.

Welche zugehörigen Artikelnummern gibt es für dieses Produkt?

OPTXI40LTF20T090, OPTXI80LTF13T090, OPTXI80LTF05T090, OPTXI80LTF03T090, OPTXI80LTF02T090, DDPXI80LTF13T090, DDPXI80LTF05T090, DDPXI80LTF03T090, DDPXI80LTF02T090, MEPXI80LTF13T090, MEPXI80LTF05T090, MEPXI80LTF03T090, MEPXI80LTF02T090

Welche Bittiefe haben unsere Kameras?

Die Bittiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten haben 16 Bit, aber nur 14 Bit werden für die Temperaturdaten verwendet, die anderen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Können wir die rohen ADU-Daten der Kamera an eine andere kommerzielle Software zur Verarbeitung senden?

Grundsätzlich geben wir keine Informationen zu Rohdaten heraus. Die einzige Möglichkeit besteht darin, über das Connect SDK die ADU-Werte der Kamera als Matrix auszugeben. Diese ADU-Werte sind jedoch nicht interpretiert. Die Kameras können Temperaturinformationen und Farbinformationen zur Verarbeitung an eine andere kommerzielle Software senden.

Ändert das Umschalten des Modus von Temperature auf ADU im Connect SDK die Darstellung des Bildes?

Nein, die Darstellung des Bildes ändert sich nicht. Sie können dies in den mit der PIXConnect-Software bereitgestellten Softwarebeispielen sehen (siehe Menü HELP => Connect SDK => Examples). Unter dem Konfigurationsmenü => External communication => ConnectSDK können Sie den Modus von „Temperatures“ auf „ADU“ ändern. Dies hat keinen Einfluss auf das angezeigte Bild.

Unser Unternehmen entwickelt und liefert Kamerasysteme für Stahlherstellungsprozesse und prüft verschiedene Kameratypen. Würden Sie für diese Anwendung langreichweitige, nahinfrarote oder kurzwellige Infrarotmodelle empfehlen?

Für Prozesse in der Stahlherstellung empfehlen wir kurzwellige Infrarotkameras wie die PI 1M Kamera, PI 08M Kamera, PI05M Kamera, Xi1M Kamera oder Xi 05M Kamera. Verwenden Sie die möglichst niedrigste Wellenlänge bzw. den möglichst kurzwelligen Spektralbereich!

Nach dem Verbinden der Optris Xi410 über Ethernet mit PIX Connect erhalte ich einen „frame timeout“-Fehler und das Infrarotbild erscheint überhaupt nicht. Die Kamera hat die richtige IP-Adresse und antwortet auf Ping. Wodurch könnte das verursacht werden?

Gehen Sie zu Einstellungen/Kamera oder suchen Sie nach „camera“ und aktivieren Sie dann die Schaltfläche „allow apps to access your camera“.

Welche Optris Infrarotkameras unterstützen die Integration mit Machine-Learning-Frameworks? Stellen sie über SDK/API (z. B. das OTC SDK) Zugriff auf rohe Wärmebilddaten bereit, sodass Entwickler eigene ML-Modelle für Aufgaben wie Segmentierung, Klassifizierung oder prädiktive thermische Analyse anwenden können?

Die IR-Kameras stellen keinen Zugriff auf rohe Wärmebilddaten bereit. Sie erhalten die Temperaturdaten über das SDK (OTC SDK) von der Kamera in Ihren Prozess.

Welche Optris Infrarotkamera eignet sich am besten zur Temperaturmessung bei Schweißprozessen?

  • Die Wahl der richtigen Optris Infrarotkamera hängt vom Temperaturbereich und von der Art des Schweißprozesses ab.
  • Für Kunststoffschweißen kann eine PI/Xi LT Kamera verwendet werden (8–14 µm).
  • Für Metall (z. B. Stahlanwendungen) sollte eine kurzwellige Kamera wie PI 1M/08M/05M, Xi 1M oder Xi05M verwendet werden (0,85–1,1 µm, 780–820 µm, 500–540 µm).
  • Für Laserschweißanwendungen bietet Optris IR-Kameras mit Sperrfilter an.

Ist Ihre Infrarotkamera langwellig (LWIR) oder kurzwellig (SWIR/MWIR)? Wie hoch ist die typische Bildfrequenz? Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße)? Und erfolgt die Verbindung zum PC über USB oder welche anderen Plattformen/Schnittstellen werden unterstützt (z. B. Ethernet etc.)?

Optris bietet verschiedene Arten von IR-Kameras mit unterschiedlichen Wellenlängen an. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Kameratypen hinsichtlich Spektralbereiche, typischer Bildfrequenzen und Schnittstellenversionen (USB oder Ethernet (ETH)):

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 8–14 µm):

  • PI400i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI450i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640i LT (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)
  • Xi80 LT ETH (50 Hz)
  • Xi400 LT USB (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • Xi410 LT ETH (25 Hz über Ethernet, 4 Hz über USB)
  • Xi640 LT USB (32 Hz)

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 7,9 µm):

  • PI450iG7 (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640iG7 (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)

Mittelwellige (MWIR) Kameras (Spektralbereich 3,9 µm):

  • Xi320MT (30 Hz)

Kurzwellige (SWIR) Kameras:

  • PI1M (0,85–1,1 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI08M (780–820 nm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI05M (500–540 nm), 764×480 px @ 32 Hz / 382×288 px @ 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz) / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz
  • Xi1M ETH (0,85–1,1 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb
  • Xi05M ETH (500–540 nm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb

Für die Kameras Xi 80 / 410 / 05M / 08M sind folgende digitale Schnittstellen-Kits verfügbar:

  • Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface Kit
  • EtherNet/IP Interface Kit
  • Profinet Kit

Woher stammt der Offset-Wert in der Analogausgangskonfiguration für die Xi80 mit PIF-Modul? In PIX Connect gibt es unter Device (PIF) >> AO1 >> SETUP eine Offset-Einstellung – was genau stellt dieser Offset dar und wie/warum wird er auf das Analogausgangssignal angewendet?

Dabei handelt es sich nicht um eine Einstellung, sondern um ein Feld, das das Ergebnis der Berechnung von Offset und Verstärkung in Bezug auf den eingestellten Temperaturbereich und die entsprechend eingestellten Signalausgänge anzeigt:

Lieferumfang
  • Infrarotkamera Xi 80 LT ETH
  • USB Kabel(1 m)
  • IO-Kabel für output/input (1 m) mit Klemmblock
  • Haltewinkel mit Mutter
  • Software Optris PIX Connect
  • Quick Start Guide
Videos
Accessories

COMPARE:

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