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Infrarot-Temperaturüberwachung garantiert effiziente Hobelprozesse

Zuverlässige Steigerung der Effizienz von Holzhobel-Anwendungen dank Infrarotmesstechnik

Herausforderung

Beim Hobeln von Holz entsteht durch intensive Reibung eine starke Erwärmung kritischer Komponenten, was zu Defekten wie Brandspuren und erhöhtem Verschleiß führt. Herkömmliche Sensoren stoßen in rauen Umgebungen, bei begrenzter Abdeckung und schwieriger Integration an ihre Grenzen, wodurch eine zuverlässige Temperaturüberwachung erschwert wird und es häufig zu Stillständen sowie hohen Ausschussraten kommt.

Lösung

Wärmebildkameras ermöglichen die berührungslose Temperaturüberwachung kritischer Maschinenbereiche in Echtzeit beim Hobeln von Holz. Sie erkennen Überhitzungen frühzeitig, unterstützen automatisierte Anpassungen und lassen sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren. Dadurch verringern sie die Abhängigkeit von manuellen Kontrollen und überwinden die Grenzen konventioneller Sensoren in staubigen Umgebungen mit hoher Reibung.

Vorteile

  • Früherkennung von Defekten reduziert Ausschuss und Materialverluste erheblich.
  • Kontinuierliche Überwachung verbessert Prozessstabilität und Produktqualität.
  • Echtzeitwarnungen ermöglichen schnelle Eingriffe und minimieren Stillstandszeiten.
  • Erweiterte Datenvisualisierung unterstützt proaktive Wartungsstrategien.
  • Nahtlose Integration erhöht Systemzuverlässigkeit und Betriebseffizienz.

Erhöhte Ausschussrate durch fehlende Temperaturüberwachung

Die Holzhobelindustrie steht vor zahlreichen komplexen Herausforderungen, die sich erheblich auf die Prozessqualität und die Gesamteffizienz auswirken können. Insbesondere Holz ist sehr anfällig für Schäden, die durch fehlerhaft ausgeführte Prozesse entstehen. Besonders problematisch ist die Überhitzung kritischer Komponenten wie Einlaufleisten, Druckschuhen und anderen Bereichen mit hoher Reibung. Diese Probleme entstehen durch die erheblichen Kontakt- und Reibkräfte, die erforderlich sind, um Holzbauteile mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,4 Metern pro Sekunde durch die Maschinen zu führen. Ohne eine geeignete Überwachung kann dieser Wärmestau zu schwerwiegenden Materialfehlern wie Oberflächenverfärbungen oder Brandspuren führen und damit sowohl die optische als auch die funktionale Qualität des Endprodukts beeinträchtigen.

Zusätzlich können überhöhte Temperaturen den Verschleiß mechanischer Komponenten beschleunigen, was zu häufigen Wartungen und ungeplanten Stillständen führt. Herkömmliche Temperatursensoren sind für diese anspruchsvolle Umgebung häufig ungeeignet, da sie umfangreiche Verkabelung erfordern und durch Holzspäne beschädigt werden können. Darüber hinaus fehlt solchen Sensoren die Möglichkeit, mehrere kritische Punkte gleichzeitig zu überwachen, was die Problematik zusätzlich verschärft. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, benötigt die Branche eine moderne und zuverlässige Lösung, die eine präzise und effiziente Temperaturüberwachung ermöglicht und sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren lässt.

Infrarot-Temperaturüberwachung als Schlüssel zur Prozessoptimierung

Optris bietet fortschrittliche Infrarotkameras, darunter die PI Serie (Modelle PI 400 und PI 640) sowie die Xi Serie (Modelle Xi 400 und Xi 640), die für die Temperaturüberwachung in anspruchsvollen Holzhobel-Anwendungen eine herausragende Leistung bieten. Diese Kameras verfügen über eine hohe optische Auflösung von bis zu 640 x 480 Pixeln und liefern detaillierte Wärmebilder, mit denen selbst kleinste Temperaturschwankungen erkannt werden können. Mit Bildraten von bis zu 125 Hz erfassen sie Echtzeitdaten, um kritische Maschinenkomponenten mit hoher Genauigkeit zu überwachen. Die berührungslose Messtechnologie beseitigt die Herausforderungen konventioneller Sensoren, etwa Kabelschäden und den eingeschränkten Zugang zu schwer erreichbaren Bereichen. Mit einem Spektralbereich von 7,5 bis 14 µm und austauschbaren Objektiven von 15° bis 90° lassen sich die Kameras flexibel an unterschiedliche Anlagenkonzepte und Produktionsanforderungen anpassen.

Die Integration dieser Kameras wird durch die PIX Connect Software unterstützt, die eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Analyse von Temperaturdaten bietet. Mit dieser Software können Anwender präzise Temperaturschwellen festlegen und bei Bedarf automatisch Anpassungen der Maschineneinstellungen auslösen. Die Hotspot-Erkennung stellt sicher, dass kritische Bereiche schnell identifiziert werden, bevor weitere Defekte entstehen. Über die reine Überwachung hinaus ermöglicht das System ein tieferes Verständnis thermischer Profile, sodass Maschinenparameter proaktiv optimiert werden können. Durch die geringere Abhängigkeit von manuellen Inspektionen und die umfassende Visualisierung der Daten unterstützen Optris Kameras die Anwender dabei, eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen und gleichzeitig die Produktionseffizienz zu steigern.

Infrarot-Temperaturmessung steigert Effizienz und Produktqualität in Hobelanlagen

Die Integration von Optris Infrarotkameras in Holzhobelanlagen hat einen entscheidenden Einfluss auf Produktionsqualität und Betriebseffizienz. Die kontinuierliche Überwachung von Temperaturprofilen stellt sicher, dass Defekte wie Verfärbungen oder Brandspuren erkannt und behoben werden, bevor sie zu erheblichen Materialverlusten führen. Diese Echtzeiterkennung reduziert die Ausschussrate deutlich und trägt damit zu Kosteneinsparungen sowie zu einem nachhaltigeren Produktionsprozess bei. Darüber hinaus ermöglicht die robuste und kompakte Bauform der Kameras mit Abmessungen von nur 46 x 56 x 76 mm eine einfache Installation selbst in engen Einbauräumen, sodass bestehende Maschinen nur minimal beeinflusst werden.

Zusätzliche Zubehörteile wie der Optris Luftspülvorsatz oder das wassergekühlte Schutzgehäuse schützen die Kameras auch in besonders rauen Umgebungen zuverlässig vor Verschmutzung oder Überhitzung.

Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit, mehrere Kameras innerhalb eines Systems zu vernetzen. Dies ist insbesondere bei größeren Produktionslinien von großem Nutzen, in denen eine umfassende Abdeckung erforderlich ist, um alle kritischen Komponenten wirksam zu überwachen. Die Kameras lassen sich nahtlos in speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) integrieren und liefern den Anwendern kontinuierliches Feedback sowie Kontrolle über die Maschinenleistung. Die PIX Connect Software erweitert diese Funktionalität zusätzlich, indem sie die Analyse von Trends, die Anpassung von Temperaturschwellen an unterschiedliche Materialtypen und die Erstellung detaillierter Berichte zur fortlaufenden Prozessverbesserung ermöglicht.

Durch die Verbesserung der gleichbleibenden Produktqualität und die Reduzierung ungeplanter Stillstände bietet die Infrarottechnologie von Optris einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend anspruchsvollen Branche. Sie gewährleistet nicht nur die hohen Qualitätsstandards moderner Holzprodukte, sondern steigert auch die Gesamteffizienz und Zuverlässigkeit des Produktionsprozesses und setzt damit neue Maßstäbe für die Prozesskontrolle beim Hobeln von Holz.

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