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PI 400i LT

Präzise, zuverlässige Infrarotkamera

PI 400i LT PI 400i LT PI 400i LT

Die Optris PI 400i ist eine präzise Wärmebildkamera für den kontinuierlichen industriellen Einsatz. Sie misst von –20 °C bis 900 °C; mit einer Hochtemperatur-Option erweitert sich der Messbereich auf 1500 °C. Die PI 400i Wärmebildkamera arbeitet im Band von 8–14 µm und deckt damit ein breites Spektrum an Materialien ab.

Das ungekühlte Mikrobolometer der Infrarotkamera hat 382 × 288 Pixel. Die Bildrate der Wärmebildkamera beträgt 80 Hz, so dass Bewegungsunschärfe in schnellen industriellen Prozessen verhindert wird. Zudem ermöglicht der Pixelpitch von 17 µm präzise räumliche Temperaturmessungen an den kleinsten Details bei typischen Arbeitsabständen. Wechseloptiken – von 18 × 14° bis 80 × 54° – passen das Sichtfeld der Wärmbildkamera an die jeweilige Aufgabe an. Folglich kann eine einzige Wärmebildkamera sowohl kleinste Details als auch große Flächen abbilden.

Die Genauigkeit der Infrarotkamera beträgt ±2 °C oder ±2 %, je nachdem, welcher Wert größer ist. Die thermische Empfindlichkeit beträgt je nach Optik mindestens 75 mK. Dadurch löst die Infrarotkamera kleine Gradienten und transiente Ereignisse auf; in der Prozessüberwachung hilft dies, frühe Temperaturabweichungen zu erkennen. Die Integration erfolgt unkompliziert über USB 2.0; alternativ vereinfacht optionales GigE-Zubehör und PoE die Installationen. Zusätzlich stellt die Process Interface analoge Ein-/Ausgänge sowie Relaisausgänge bereit, so dass Regelkreise in Industrieanlagen direkt an die Wärmebildkamera angeschlossen werden können.

Mit der Software PIX Connect bietet die Wärmebildkamera Live-Visualisierung, Statistikfunktionen und konfigurierbare Alarme. Außerdem ermöglicht der Zeilenscan-Betrieb die Temperaturprofilierung bewegter Produkte. Fortgeschrittene Anwender können SDKs für direkte Systemintegration oder Automatisierung nutzen. Optionales Zubehör erweitert den Anwendungsbereich für raue Umgebungsbedingungen, zum Beispiel mit dem Cooling Jacket Advanced oder dem Freiblasvorsatz.

Die PI 400i sind ideal auf die kontinuierliche Temperaturüberwachung in der Elektronik, Kunststoffextrusion und Kalandrierung, in der Material- und Bauteilprüfung, an Kabelbäumen und in Schaltschränken sowie in der allgemeinen Verfahrenstechnik ausgelegt.

PI 400i Wärmebildkamera – Technische Highlights:

  • Temperaturbereich: −20 °C bis 900 °C – optional bis 1500 °C
  • Spektralbereich: 8 bis 14 µm
  • Schnelle Bildrate: 80 Hz

 

 

 

 

From 3.950,00

Produktbeschreibung

Die Optris PI 400i ist eine hochauflösende lass=“yoast-text-mark“>ref=“/products/category/thermal-cameras/“>Infrarotkamera, die für die kontinuierliche radiometrische Temperaturüberwachung in industriellen Umgebungen entwickelt wurde. Die Wärmebildkamera verwendet ein ungekühltes Focal Plane Array mit 382 x 288 Pixeln und liefert Live-Wärmebilder mit bis zu 80 Hz. Die Kamera arbeitet im langwelligen Infrarotspektrum von 8 bis 14 µm und eignet sich damit für die thermografische Analyse verschiedenster Materialien und Oberflächen. Ihre Kombination aus räumlicher Auflösung, zeitlicher Genauigkeit und fortschrittlicher Softwaresteuerung ermöglicht es Prozessingenieuren und Forschern, Temperaturverteilungen zu visualisieren, thermische Anomalien zu erkennen und automatisierte Alarme in geschlossenen Regelkreisen umzusetzen.

Die Leistung wird durch eine Systemgenauigkeit von ±2 °C oder ±2 % sowie eine typische thermische Empfindlichkeit von 75 mK mit Weitwinkeloptik definiert. Mit der schmalen 18 x 14°-Optik beträgt die Empfindlichkeit etwa 0,1 K. Diese Balance ermöglicht es der Wärmebildkamera, feine Gradienten sichtbar zu machen und schnelle Übergänge ohne Bewegungsunschärfe zu verfolgen. Standardmäßige radiometrische Bereiche umfassen -20 bis 100 °C, 0 bis 250 °C und 150 bis 900 °C. Für höhere Temperaturen erweitert eine zusätzliche Kalibrierung den Bereich auf bis zu 1500 °C. Eine Plattform deckt sowohl die Inbetriebnahme bei Umgebungstemperaturen als auch die Überwachung heißer Zonen in thermischen Fertigungslinien ab.

Wechselobjektive ermöglichen es Anwendern, das Sichtfeld an Arbeitsabstand und Messobjektgröße anzupassen. Zu den Optionen gehören 18 x 14° mit 20 mm Brennweite, 29 x 22° mit 12,7 mm Brennweite, 53 x 38° mit 7,7 mm Brennweite und 80 x 54° mit 5,7 mm Brennweite. Ein manueller Fokusring ermöglicht die präzise Einstellung für die gewählte Geometrie und erhält die Messgenauigkeit. Optris spezifiziert sowohl das Instantaneous Field of View für die Einzelpixelgröße als auch das empfohlene Mindestfeld, basierend auf einem 3 x 3 Pixel großen Messfleck, um genaue Messungen an kleinen Objekten zu unterstützen. Die PIX Connect Software ergänzt eine Verzerrungskorrektur für Weitwinkeloptiken sowie Rechner zur Planung der Pixelgröße auf dem Messobjekt und der Arbeitsabstände.

Die Integration ist unkompliziert. Die PI 400i wird über USB 2.0 mit einem Computer verbunden und wird mit lizenzfreier PIX Connect Software sowie einem vollständigen Software Development Kit geliefert. Für lange Kabelstrecken oder vernetzte Installationen ist ein USB-zu-Gigabit-Ethernet-Server mit Power over Ethernet erhältlich. Der Miniaturcomputer PI NetBox kann die Kamera in einen eigenständigen Knoten für die Ethernet-Integration verwandeln. Prozessein- und -ausgänge werden über das standardmäßige Process Interface verarbeitet, das einen Analogausgang von 0 bis 10 Volt, einen Analogeingang von 0 bis 10 VDC und einen Digitaleingang bis 24 VDC bereitstellt. Diese können Funktionen wie Emissionsgradsteuerung, getriggerte Snapshots und Aufzeichnungen, Zeilenscanmodus, Alarmsignalisierung oder Bildsynchronisation zugeordnet werden. Das optionale Industrial Process Interface ergänzt galvanische Trennung und erweitert die IO-Ausstattung um zwei Analogeingänge, drei konfigurierbare Analogausgänge (0 oder 4 bis 20 mA für Alarme), drei Relaisausgänge und ein dediziertes Fail-Safe-Relais. Diese Konfiguration ermöglicht es der Kamera, speicherprogrammierbare Steuerungen mit klarem, deterministischem Verhalten im Normalbetrieb und bei Fehlerbedingungen anzusteuern.

PIX Connect unterstützt Echtzeitvisualisierung, statistische Werkzeuge wie Histogramme und Min-/Max-Verfolgung, Linienprofile sowie Zeit-Temperatur-Diagramme. Anwender können Trigger für Datenerfassung, Alarmschwellen mit Hysterese, Emissionsgradtabellen und bereichsbasierte Analysen konfigurieren. Radiometrische Videos können im Optris Format aufgezeichnet und später wiedergegeben sowie pixelgenau analysiert werden. Einzelbilder können als radiometrische Bilder gespeichert oder zur externen Verarbeitung als CSV exportiert werden. Fernsteuerung ist über die enthaltenen COM- und DLL-Schnittstellen möglich, und Entwickler können zwischen dem Connect SDK, das PIX Connect automatisiert, und dem Direct SDK wählen, das ohne die Anwendung direkt auf die Kamera zugreift. Sowohl Windows als auch Linux werden unterstützt.

Das Gehäuse der Wärmebildkamera ist klein und robust. Typische Abmessungen liegen je nach Objektiv und Fokusposition bei 46 x 56 x 68 bis 77 mm, das Gewicht beträgt 237 bis 251 g. Ein eloxiertes Aluminiumgehäuse mit Schutzart IP67 schützt vor Staub und Wasser. Das Design ist gemäß IEC 60068 für industrielle Vibrations- und Schockprofile qualifiziert. Die zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb beträgt 0 bis 50 °C. Für rauere Umgebungen erhöht das CoolingJacket Advanced die zulässige Umgebungstemperatur auf 315 °C und kann das Industrial Process Interface im Gehäuse aufnehmen. Ein Outdoor-Gehäuse unterstützt Einsätze in wetterexponierten Bereichen. Hochtemperatur-USB-Kabel mit Zulassung für 180 °C oder 250 °C und Edelstahl-Montagebasen erleichtern die Installation in Bereichen mit Hitze und mechanischer Belastung.

Mobile Inbetriebnahme ist mit der IRmobile App für Android möglich. Ein Smartphone oder Tablet mit USB On The Go kann den radiometrischen Live-Stream der PI-Serie anzeigen, Paletten und Skalierungen anwenden, Hot- oder Cold-Spots automatisch erkennen und Snapshots aufnehmen. Dies ermöglicht Feldausrichtung und schnelle Diagnose ohne Laptop und verkürzt die Einrichtungszeit in der Fertigung.

Das Leistungsprofil der PI 400i eignet sich für kontinuierliche thermische Überwachungsaufgaben in Elektronikfertigung, Kunststoffextrusion und Kalandrierung, Material- und Komponentenprüfung, Kabelbäumen und Schaltschränken sowie im allgemeinen Process Engineering. Hotspot-Erkennung und Hüllkurvenalarme ermöglichen frühzeitiges Eingreifen, während Fail-Safe-Ausgänge Verriegelungen und Sicherheitslogik unterstützen. Radiometrische Aufzeichnung sorgt für Rückverfolgbarkeit bei Audits und Ursachenanalysen. Die Kamera kann außerdem zeilenscanartige Messungen für bewegte Messobjekte durchführen, wenn ein Förderband oder ein rotierendes Teil eine hohe zeitliche Auflösung entlang einer festen Linie erfordert.

Ein typischer Lieferumfang umfasst die Kamera mit einem Objektiv, ein 1 m USB-Kabel, ein Tischstativ, das Process-Interface-Kabel mit Klemmleiste, PIX Connect Software, ein Prüfzertifikat und einen Aluminium-Transportkoffer. Erweiterte USB-Kabel bis zu zwanzig Metern können für lange Strecken bestellt werden. Das Ergebnis ist ein kompaktes bildgebendes Pyrometer, das eine Auflösung von 382 x 288 Pixeln, eine Erfassungsrate von 80 Hz, Wechseloptiken, robuste Prozessschnittstellen sowie eine umfassende Software- und SDK-Toolchain in einem für industrielle Integration optimierten Paket kombiniert.

Spezifikation

lpadding=“0″ data-sheets-root=“1″ data-sheets-baot=“1″>

<colgroup> <tbody><td>PI400i LT 80°x54°

MODELL PI400i LT 18°x14° PI400i LT 29°x22° PI400i LT 53°x38°

ing=“0″ data-sheets-root=“1″ data-sheets-baot=“1″>

DETEKTOR
Optische Auflösung 382×288 Pixel
Pixelabstand 17 µm
Detektor Ungekühlter Bolometer
Spektralbereich 8 – 14 µm
Optischer Filter optional: CO2 10,6 µm
Bildwiederholrate 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz)
OPTIK lspan=“4″ rowspan=“1″>
Sichtfeld 18°x14° 29°x22° 53°x38° 80°x54°
Brennweite [mm] 20 12,7 7,7 5,7
F-Zahl 1.1 0.9 0.9 0.9
Optische Auflösung 386:1 239:1 126:1 79:1
Mindestabstand zum Messobjekt 450 mm 350 mm 250 mm 200 mm
Austauschbare Optiken Ja
MESSUNG
Messbereich (Objekt) –20 °C… 100 °C
0 °C… 250 °C
(20) 150 °C… 900 °C **1)
optional: 200 °C … 1500 °C
Genauigkeit ±2 °C oder ±2 %, jeweils der größere Wert
Thermische Empfindlichkeit (NETD) 100 mK 75 mK 75 mK 75 mK
Kleinste detektierbare Messfleckgröße IFOV: 1 Pixel 0.4mm 0.5mm 0.6mm 0.9mm
Kleinste messbare Messfleckgröße MFOV 1.2mm 1.5mm 1.8mm 2.7mm
Messfeld (MFOV) 3×3 Pixel
Aufwärmzeit 10 min
Emissionsgrad/Transmissionsgrad/Reflexionsgrad einstellbar: 0.100…1.100
SCHNITTSTELLEN
Schnittstelle USB
optional: USB GigE (PoE) Schnittstelle
Unterstützte Protokolle USB 2.0
Kompatible Software PIXConnect, ConnectSDK, EasyAPI, ExpertAPI, RTSP
ANALOGE EIN-/AUSGÄNGE
Direkter Ausgang/Eingang 1x analoger Ausgang (0/4-20 mA)
1x Eingang (analog oder digital); optisch isoliert
Optionale industrielle Prozessschnittstelle (PIF) 3x analoge Ausgänge (0/4–20 mA oder 0–10 V) oder Alarm OUT (Relais) /
3x Eingänge (analog oder digital) / fehlersicher (LED und Relais); optisch isoliert
Kabellänge USB: 1 m (Standard), 3m, 5 m, 10 m, 20 m
BILDBEARBEITUNG
Konfiguration über PIXConnect
Betrieb computergestützt
Funktionen Messung von Interessensbereichen, Zeilenscanner, EventGrabber, Merger, Alarmierung, Vergleichsfunktionen, Temperatur-Zeit-Diagramme, Temperaturprofile, Aufzeichnen & Abspielen, Auslösen
ALLGEMEIN
Abmessungen 46 x 56 x 68 – 77 mm (abhängig von Optik + Fokusposition)
Gehäusematerial Aluminiumgehäuse
Gewicht 237 – 251 g (abhängig von der Optik)
Stativgewinde 1/4-20 UNC
Fokussierung Manuell
Ursprungsland Deutschland
UMGEBUNG & ZERTIFIZIERUNGEN
Betriebstemperaturbereich 0…50°C
Lagertemperaturbereich -40…70 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 20 – 80 %, nicht kondensierend
Schutzart IP67, NEMA-4
EMV 2014/30/EU
Stoß IEC 60068-2-27 (25 G und 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (sinusförmig)
IEC 60068-2-64 (Breitbandrauschen)
Normen CE, UKCA, RoHS
STROMVERSORGUNG
Stromversorgung USB
Leistungsaufnahme max. 2.5 W
Artikelnummer OPT40ILTO18T090 OPT40ILTO29T090 OPT40ILTO53T090 OPT40ILTO80T090
Zusätzliche Hinweise 1) Genauigkeitsangabe gilt ab 150 °C
Areas of Application
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Was ist der Unterschied zwischen einer PI 400i und einer PI450i?

Die Optris PI 450i hat eine höhere Empfindlichkeit und einen größeren Umgebungstemperaturbereich als die Optris PI 400i.

Kann die PI 400i Wärmebildkamera mit mehr als einem Objektiv kalibriert werden?

Für die PI 400i sind vier verschiedene Objektivoptionen verfügbar; jede kann die an der Kamera installierte Optik ersetzen. Jede Optik dämpft Infrarotsignale in unterschiedlichem Maße und muss mit der Kamera kalibriert werden, um genaue Temperaturmessungen zu liefern. Daher ist es am besten, zukünftige Optikanforderungen vorauszuplanen und diese in die Erstbestellung der Kamera aufzunehmen.

Kann ich später ein weiteres Objektiv kaufen, wenn ich bei meiner ersten PI 400i Wärmebildkamera nicht mehr als ein Infrarotobjektiv bestelle?

Ja. Optris führt regelmäßig nachträgliche Kalibrierungen von Infrarotobjektiven durch. Sie müssen Ihre Kamera jedoch an Optris zurücksenden, damit die dämpfenden Effekte des neuen Objektivs im Kalibrierprozess korrekt berücksichtigt werden können.

Wie lade ich verschiedene Kalibrierdateien, wenn ich die Optik wechsle?

Kalibrierdateien für jede Optikkombination Ihrer PI400i sind auf Optris Servern verfügbar und werden auf Ihren PC geladen, wenn eine Internetverbindung besteht und der Ladevorgang gestartet wird. Zusätzlich liegt der Infrarotkamera ein USB-Stick mit Software und Kalibrierdateien bei.

Unterliegt die PI 400i Wärmebildkamera der Exportkontrolle?

Die hohe Auflösung der PI 400i führt dazu, dass sie in den EU- und US-Märkten der Exportkontrolle unterliegt. Informieren Sie sich bei den lokalen Compliance-Behörden über Verfahren zur Abwicklung von Exporten außerhalb der USA oder der europäischen Märkte.

Kann ich die PI 400i Wärmebildkamera zur Messung von Metalltemperaturen verwenden?

Die meisten Metallmessobjekte haben eine geringe Emissivität und neigen dazu, Wärmestrahlung aus beliebigen Bereichen zu reflektieren, die auf das Messobjekt trifft. Infrarotkameras mit langwelligen Detektoren wie die PI 400i sind für diesen Effekt geringer Emissivität besonders anfällig. Daher ist es für die Messung von Metallmessobjekten am besten, eine kurzwellige Kamera wie die Optris PI 1M zu verwenden, sofern es nicht möglich ist, das Metallteil zu beschichten oder zu lackieren, um seine Oberflächenemissivität zu verbessern. Die Emissivität kann bei Metalloberflächen auch verbessert werden, wenn diese rau strukturiert sind oder wenn Löcher oder Spalten vorhanden sind, in denen Messungen innerhalb der Kavität durchgeführt werden können.

Wo wird die PI 400i Wärmebildkamera hergestellt, und stammen ihre Speicherkomponenten von außerhalb der USA oder der Europäischen Union?

Die PI 400i wird in Berlin, Deutschland, entwickelt, hergestellt und kalibriert. Einige elektronische Komponenten können außerhalb der EU oder der USA bezogen werden. Wichtig ist jedoch, dass die PI 400i keine Wärmebilder oder Temperaturwerte in nichtflüchtigem Speicher speichert. Die PI 400i Wärmebildkamera speichert vollständige Wärmebilder, Thermovideos (.ravi-Dateien) und Temperaturwerte ausschließlich auf dem kundenseitigen PC, auf dem die für den Betrieb der Kamera erforderliche PIX Connect Software läuft. Die Wärmebildkamera verwendet Speicherkomponenten in der Kameraelektronik, die außerhalb der EU oder der USA bezogen werden können, um ein Referenzbild (auch Dunkelbild genannt) des Non-Uniformity-Correction-Paddles bzw. der Flagge sowie einige Referenztemperaturen zur Korrektur von Temperaturdrift zu speichern. Alle diese Speicherelemente werden gelöscht, sobald die Stromversorgung des Kamerakopfes unterbrochen wird.

Verfügt die PI 400i über WLAN oder andere Kommunikationsmöglichkeiten?

Die PI 400i Wärmebildkamera enthält keine elektronischen Komponenten, die eine externe Kommunikation ermöglichen.

Kann die PI 400i Wärmebildkamera ohne Verbindung zu einem Computer betrieben werden?

Die PI 400i Wärmebildkamera muss mit einem PC verbunden sein, auf dem die Optris PIX Connect Software installiert ist, um Wärmebilder und ferngesteuerte Temperaturmessungen zu erzeugen. Durch den Verzicht auf Verarbeitung im Kamerakopf und die Nutzung der PC-Rechenleistung kann die Größe des Kamerakopfes reduziert und die zulässige Umgebungstemperatur erhöht werden. Der autonome Betrieb (ohne PC) wird von Optris Xi-Serie Infrarotkameras unterstützt.

Läuft die Optris PIX Connect Software auf einem iPad?

Nein, PIXConnect kann derzeit nicht auf einem iOS-System (Apple) ausgeführt werden.

Welche Bittiefe haben unsere Kameras?

Die Bittiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten haben 16 Bit, aber nur 14 Bit werden für die Temperaturdaten verwendet, die anderen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Welche zugehörigen Artikelnummern gibt es für dieses Produkt?

OPTPI40ILTO18T090, OPTPI40ILTO29T090, OPTPI40ILTO53T090, OPTPI40ILTO80T090, OPTPI40ILTO18T010, OPTPI40ILTO29T010, OPTPI40ILTO53T010, OPTPI40ILTO80T010, OPTPI40ILTO18T150, OPTPI40ILTO29T150, OPTPI40ILTO53T150, OPTPI40ILTO80T150, DBRPI40ILTO18T090, DBRPI40ILTO29T090, DBRPI40ILTO53T090, DBRPI40ILTO80T090, DBRPI40ILTO18T010, DBRPI40ILTO29T010, DBRPI40ILTO53T010, DBRPI40ILTO80T010, DBRPI40ILTO18T150, DBRPI40ILTO29T150, DBRPI40ILTO53T150, DBRPI40ILTO80T150, MEPPI40ILTO18T090, MEPPI40ILTO29T090, MEPPI40ILTO53T090, MEPPI40ILTO80T090, MEPPI40ILTO18T010, MEPPI40ILTO29T010, MEPPI40ILTO53T010, MEPPI40ILTO80T010, MEPPI40ILTO18T150, MEPPI40ILTO29T150, MEPPI40ILTO53T150, MEPPI40ILTO80T150

Ich habe eine PI 640i und möchte sie mit dem USB-Kabel verbinden. Was kann ich tun, wenn ich in der Software kein Signal erhalte?

  • Prüfen Sie im WINDOWS-Geräte-Manager, ob der USB-Treiber korrekt erkannt wurde.
  • Gehen Sie zu Einstellungen/Kamera oder suchen Sie nach „camera“ und aktivieren Sie dann die Schaltfläche „allow apps to access your camera“. Durch ein Windows Update kann dies auftreten.
  • Wenn Sie in der PIXConnect Software einen schwarzen Bildschirm sehen, kann dies an der schlechten Leistung Ihres Grafikchips und der Hardwarebeschleunigung liegen. Reduzieren Sie in diesem Fall die Bildschirmauflösung des Monitors.
  • Prüfen Sie das USB-Kabel und die Steckerpins auf Kamera- und PC-Seite.
  • Versuchen Sie einen anderen USB-Port am PC oder einen anderen PC (falls verfügbar), um zu prüfen, ob das USB-Kabel kein Problem hat.
  • Möglicherweise ist die USB-Stromversorgung des PCs, der die Kamera unterstützt, zu gering.
  • Ein zu langes USB-Kabel / ein nicht von Optris bereitgestelltes USB-Kabel oder ein USB-Verlängerungskabel kann der Grund sein, warum die PIXConnect Software kein Signal erhält.
  • Verwenden Sie einen PC, auf dem Sie Administratorrechte haben, oder wenden Sie sich an Ihren lokalen Administrator.

Ich verwende das SDK, um SimpleViewer unter Linux auszuführen, und habe PI Connect unter Windows installiert. Nach der Kalibrierung erscheint das Wärmebild vollständig schwarz und zeigt einen falschen Temperaturwert von 257 °F an. Welche Setup- oder Kalibrierschritte könnte ich übersehen haben, damit dies korrekt funktioniert?

  • Bezüglich der schwarzen Anzeige in der PIXConnect Software kann dies durch eine schlechte Leistung Ihres Grafikchips verursacht werden, z. B. durch die Hardwarebeschleunigung. Reduzieren Sie die Bildschirmauflösung Ihres Monitors oder, falls möglich, die Hardwarebeschleunigung.
  • Stellen Sie die Optimierung auf „Performance“ und entfernen Sie den Haken bei „High Speed temperature calculation“.

Unterstützt die PI 640i externes Triggern? Kann ich insbesondere einen Relaisausgang oder einen digitalen Ausgang einer Steuerung anschließen, um die Bildaufnahme der Kamera auszulösen?

  • Ja, die PI 640i Kamera unterstützt über die PIXConnect Software externes Triggern zur Aufzeichnung eines Bildes.
  • Sie können ein analoges Eingangssignal oder ein digitales Eingangssignal über das Process Interface (PIF) verwenden, um die Kamera zu triggern.
  • Im Konfigurationsmenü, PIF-Einstellungsmenü, können Sie das Spannungssignal für das analoge Signal einstellen, um die Kamera zu triggern, oder die Flankenbedingungen für das digitale Signal festlegen, um die Kamera zu triggern.
  • Eine weitere Möglichkeit, einen Snapshot über den digitalen Ausgang einer Steuerung auszulösen, besteht in der Nutzung der seriellen Kommunikation (falls an der SPS verfügbar). Dafür können Sie die Befehlsliste der seriellen Kommunikation verwenden, um den Befehl zum Aufnehmen eines Snapshots zu senden.

Welche Optris Infrarotkamera eignet sich am besten zur Temperaturmessung bei Schweißprozessen?

  • Die Wahl der richtigen Optris Infrarotkamera hängt vom Temperaturbereich und von der Art des Schweißprozesses ab.
  • Für Kunststoffschweißen kann eine PI/Xi LT Kamera verwendet werden (8–14 µm).
  • Für Metall (z. B. Stahlanwendungen) sollte eine kurzwellige Kamera wie PI 1M/08M/05M, Xi 1M oder Xi05M verwendet werden (0,85–1,1 µm, 780–820 µm, 500–540 µm).
  • Für Laserschweißanwendungen bietet Optris IR-Kameras mit Sperrfilter an.

Welche Bittiefe haben unsere Kameras?

Die Bittiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten haben 16 Bit, aber nur 14 Bit werden für die Temperaturdaten verwendet, die anderen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Können wir die rohen ADU-Daten der Kamera an eine andere kommerzielle Software zur Verarbeitung senden?

Grundsätzlich geben wir keine Informationen zu Rohdaten heraus. Die einzige Möglichkeit besteht darin, über das Connect SDK die ADU-Werte der Kamera als Matrix auszugeben. Diese ADU-Werte sind jedoch nicht interpretiert. Die Kameras können Temperaturinformationen und Farbinformationen zur Verarbeitung an eine andere kommerzielle Software senden.

Ändert das Umschalten des Modus von Temperature auf ADU im Connect SDK die Darstellung des Bildes?

Nein, die Darstellung des Bildes ändert sich nicht. Sie können dies in den mit der PIX Connect Software bereitgestellten Softwarebeispielen sehen (siehe Menü HELP => Connect SDK => Examples). Unter dem Konfigurationsmenü => External communication => ConnectSDK können Sie den Modus von „Temperatures“ auf „ADU“ ändern. Dies hat keinen Einfluss auf das angezeigte Bild.

Unser Unternehmen entwickelt und liefert Kamerasysteme für Stahlherstellungsprozesse und prüft verschiedene Kameratypen. Würden Sie für diese Anwendung langreichweitige, nahinfrarote oder kurzwellige Infrarotmodelle empfehlen?

Für Stahlherstellungsprozesse empfehlen wir kurzwellige Infrarotkameras wie die PI 1M Kamera, PI 08M Kamera, PI05M Kamera, Xi1M Kamera oder Xi 05M Kamera. Verwenden Sie die möglichst niedrigste Wellenlänge bzw. den möglichst niedrigsten Spektralbereich!

Die angegebene Genauigkeit in diesem Bereich für die PI 640i LT beträgt ±2 °C. Ich frage mich jedoch, ob die Genauigkeit mit Informationen zur Oberflächenemissivität weiter verbessert oder auf ±1 °C oder besser kalibriert werden könnte.

Nein, die tatsächliche Temperaturgenauigkeit kann durch Informationen zur Oberflächenemissivität nicht weiter verbessert werden. Sie beträgt bei der PI640i Kamera ±2 °C oder ±2 %. Genaue Oberflächeninformationen bezüglich der Emissivität sind jedoch erforderlich, um die richtige Temperatur auf Basis des Reflexionsanteils der zu messenden Oberfläche zu messen. Ein falsch eingestellter Emissionsgrad führt zu einer Temperaturabweichung.

Ist Ihre Infrarotkamera langwellig (LWIR) oder kurzwellig (SWIR/MWIR)? Wie hoch ist die typische Bildfrequenz? Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße)? Und erfolgt die Verbindung zum PC über USB oder welche anderen Plattformen/Schnittstellen werden unterstützt (z. B. Ethernet etc.)?

Optris bietet verschiedene Arten von IR-Kameras mit unterschiedlichen Wellenlängen an. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Kameratypen hinsichtlich Spektralbereichen, typischen Bildfrequenzen und Schnittstellenversionen (USB oder Ethernet (ETH)):

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 8–14 µm):

  • PI400i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI450i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640i LT (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)
  • Xi80 LT ETH (50 Hz)
  • Xi400 LT USB (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • Xi410 LT ETH (25 Hz über Ethernet, 4 Hz über USB)
  • Xi640 LT USB (32 Hz)

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 7,9 µm):

  • PI450iG7 (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640iG7 (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)

Mittelwellige (MWIR) Kameras (Spektralbereich 3,9 µm):

  • Xi320MT (30 Hz)

Kurzwellige (SWIR) Kameras:

  • PI1M (0,85–1,1 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI08M (780–820 nm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI05M (500–540 nm), 764×480 px @ 32 Hz / 382×288 px @ 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz) / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz
  • Xi1M ETH (0,85–1,1 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb
  • Xi05M ETH (500–540 nm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb

Für die Kameras Xi 80 / 410 / 05M / 08M sind folgende digitale Schnittstellen-Kits verfügbar:

  • Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface Kit
  • EtherNet/IP Interface Kit
  • Profinet Kit
Lieferumfang

</p>

      • Infrarotkamera PI 400i

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li>USB Kabel (1m)

  • IO Kabel für output/input (1 m) mit Klemmblock
  • Tripod
  • Robuster Transportkoffe

 

    r für den Außenbereich(IP67)

  • Software optris PIX Connect
  • PI Betriebsanleitung
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