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Infrarot-Bildgebung ermöglicht die Überwachung industrieller Verpackungsprozesse

Herausforderung

Eine gleichmäßige Siegeltemperatur ist entscheidend für luftdichte Verpackungen, doch herkömmliche Prüfverfahren sind langsam, unzuverlässig und personalintensiv – insbesondere bei hohen Produktionsmengen. Manuelle Kontrollen übersehen oft Teil- oder Fehlversiegelungen, was Produktsicherheit, Haltbarkeit und Rücklaufquoten negativ beeinflusst.

Lösung

Wärmebildkameras ermöglichen eine kontinuierliche, berührungslose Überwachung der Siegeltemperaturen und erfassen thermische Profile in Echtzeit, um die korrekten Wärmewerte während des Verpackungsprozesses sicherzustellen. Dieser automatisierte Ansatz erlaubt die sofortige Erkennung von Versiegelungsfehlern, verbessert die Qualitätskontrolle und reduziert die Abhängigkeit von inkonsistenten manuellen Prüfungen.

Vorteile

  • Erkennt Versiegelungsfehler in Echtzeit und verhindert, dass fehlerhafte Verpackungen den Kunden erreichen
  • Reduziert manuellen Prüfaufwand, erhöht Prozesskonstanz und senkt Arbeitskosten
  • Minimiert Produktausschuss durch frühzeitige Erkennung und Aussortierung fehlerhafter Siegel
  • Steigert die Verpackungsqualität und stärkt Kundenzufriedenheit sowie Markenvertrauen
  • Fördert Energieeffizienz durch Erkennung von Überhitzung und Optimierung des Heizbackeneinsatzes

Warum Infrarottechnologie die bevorzugte Lösung für das Versiegeln von Verpackungen ist

Das Versiegeln von Verpackungen in der verarbeitenden Industrie – insbesondere im Lebensmittelbereich – stellt zahlreiche Herausforderungen dar, um die Dichtheit der Verpackung sicherzustellen. Dies gilt ebenso für industrielle Zwischenprodukte in der Chemiebranche, die häufig in Säcken verpackt und transportiert werden. Der Prozess beinhaltet in der Regel das Verschweißen von Beuteln oder Folien mittels beheizter Schweißbacken, die Kunststoffoberflächen – etwa Polyethylen (PE) oder Polyethylenterephthalat (PET) – bei bestimmten Temperaturen (ca. 160 °C) zum Schmelzen und Verschmelzen bringen. Die größte Herausforderung liegt darin, die Temperatur der Schweißnähte zu überwachen, um eine luftdichte Versiegelung zu gewährleisten, da unerkannte Fehler die Haltbarkeit und Sicherheit des Produkts gefährden können.

Traditionelle Methoden zur Prüfung der Siegelqualität, wie Drucktests oder Dichtigkeitsprüfungen, sind zeitaufwändig, kostenintensiv und unzuverlässig – insbesondere bei hohen Produktionsvolumina. Manuelle Kontrollen sind inkonsistent, hängen von der Aufmerksamkeit des Bedieners ab und führen häufig zu starken Qualitätsschwankungen. Daher steigt der Bedarf an effizienteren und zuverlässigeren Prüfmethoden auf Basis berührungsloser Temperaturmessung.

Die Temperatur ist ein entscheidender Faktor für eine einwandfreie Versiegelung. Verpackungshersteller können anhand der Temperaturüberwachung während des Siegelprozesses vorhersagen, ob eine Schweißnaht hält. Infrarot-Temperaturmessungen – beispielsweise mithilfe von Wärmebildkameras – ermöglichen eine kontinuierliche, berührungslose Prozessüberwachung und stellen sicher, dass Schweißnähte bei der richtigen Temperatur entstehen, wodurch Produktfehler reduziert werden.

Infrarot-Bildgebung ermöglicht die Überwachung industrieller Verpackungsprozesse
Warum Infrarot-Technologie die bevorzugte Lösung für das Verschließen von Verpackungen ist

Auslösung von Wärmebildaufnahmen in automatisierten Verpackungslinien

Der Verpackungsprozess kann mit Infrarotkameras wie der Optris PI 640i, der Xi 80 und der Xi 400 erheblich optimiert werden. Diese Wärmebildkameras ermöglichen eine Echtzeit-Überwachung der Temperatur und sind entscheidend, um sicherzustellen, dass der Siegelprozess innerhalb der richtigen Temperaturgrenzen abläuft. So können Defekte unmittelbar nach dem Versiegeln erkannt werden.

In der Praxis werden die Infrarotkameras strategisch oberhalb der Siegelstation positioniert, um das thermische Profil der Verpackung beim Durchlauf entlang der Produktionslinie zu erfassen. Die Optris PI 640i mit ihrer hohen Auflösung von 640 x 480 Pixeln eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen selbst kleinste Temperaturunterschiede erkannt werden müssen – etwa in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, wo luftdichte Siegel für Produktsicherheit und Haltbarkeit entscheidend sind. Diese Kamera erfasst die gesamte Schweißnaht im Detail und ermöglicht die Erkennung von Unregelmäßigkeiten wie Teil- oder Fehlversiegelungen.

Die Modelle Xi 80 und Xi 400 bieten kostengünstigere Alternativen für Anwendungen, in denen eine geringere Auflösung ausreicht. Die Xi 80 mit ihrer 80 x 80 Pixel-Auflösung überwacht zuverlässig Schweißnähte in Prozessen mit deutlicheren Temperaturunterschieden – etwa dort, wo nur größere Versiegelungsfehler, wie größere Undichtigkeiten, erkannt werden müssen. Die Xi 400 mit einer Auflösung von 382 x 288 Pixeln bietet hingegen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und Leistung und ist ideal für Verpackungsanwendungen, die eine mittlere thermische Auflösung und großflächige Überwachung erfordern.

Diese Infrarotkameras werden über eine Lichtschranke oder softwarebasiert – etwa über die „Event Grabber“-Funktion in der Optris PIX Connect Software – in die Verpackungslinie integriert. So wird jede Wärmeaufnahme exakt zum richtigen Zeitpunkt ausgelöst und dem Siegelprozess zugeordnet. Zudem können Bediener sofort alarmiert werden, wenn die Siegelnaht nicht den erforderlichen Standards entspricht. Die Kameras kommunizieren außerdem mit der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) der Anlage, um Rückmeldungen über die Siegelqualität zu liefern und fehlerhafte Verpackungen automatisch auszusortieren, bevor sie den Endkunden erreichen.

Durch den Einsatz dieser Wärmebildkameras können Hersteller die Siegelprüfung automatisieren, den manuellen Prüfaufwand reduzieren und die Produktionsgeschwindigkeit steigern.

Reduzierung von Ausschuss und Kosten in Verpackungsversiegelungsprozessen

Die Integration der Infrarotkameras Optris PI 640i, Xi 80 und Xi 400 in Verpackungsprozesse führt zu messbaren Verbesserungen in Qualitätssicherung, Effizienz und Kosteneinsparung. Diese Systeme gewährleisten eine präzise Temperaturüberwachung, die direkt mit der Dichtheit der Schweißnaht und damit mit der Zuverlässigkeit der Verpackung korreliert. Durch die Echtzeit-Erkennung fehlerhafter Schweißnähte wird Ausschuss deutlich reduziert, da defekte Produkte aussortiert werden, bevor sie weiterverarbeitet oder ausgeliefert werden.

Beispielsweise sind in der Lebensmittelverpackung, wo luftdichte Siegel entscheidend für Frische und Produktsicherheit sind, Wärmebildkameras ein unverzichtbares Werkzeug. Die hochauflösende PI 640i Kamera erkennt selbst kleinste Temperaturunterschiede und damit minimale Defekte wie Mikrorisse oder Fehlstellen, die zu Verderb führen könnten. Dadurch gelangen nur einwandfrei versiegelte Produkte in den Vertrieb – Rückläufer werden minimiert, Kundenzufriedenheit und Markenvertrauen gestärkt.

Die Infrarotlösungen von Optris steigern zudem die betriebliche Effizienz, indem sie den Prüfprozess automatisieren, manuelle Kontrollen reduzieren und damit die Personalkosten senken. Darüber hinaus können die Kameras nicht nur unzureichende Versiegelung, sondern auch Überhitzung erkennen, was Energieeinsparungen ermöglicht, indem unnötiger Stromverbrauch der Heizbacken vermieden wird. So sinken die Produktionskosten, und der Betrieb wird insgesamt nachhaltiger.

Optris Infrarotkameras bieten eine Reihe von Vorteilen, die sie zur bevorzugten Lösung für Temperaturüberwachung in Verpackungsprozessen machen: einfache Integration in bestehende Produktionslinien, hochauflösende thermische Bildgebung über verschiedene Temperaturbereiche hinweg sowie Kompatibilität mit gängigen Industrie-Soft- und Hardware-Systemen. Hinzu kommen die bekannte Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Optris-Produkte, die höchste Qualitätsstandards bei gleichzeitig wirtschaftlicher Anwendung sicherstellen.

Durch den Einsatz dieser fortschrittlichen Infrarot-Temperaturmesstechnik erzielen Hersteller konsistente, hochwertige Versiegelungsergebnisse in ihren Verpackungsprozessen – mit höherer Produktivität, weniger Ausschuss und optimierter Wirtschaftlichkeit.

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