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Thermografie optimiert Streu- und Enteisungsmaßnahmen bei Salzstreufahrzeugen

Kosten- und Umweltbelastungssenkung durch Infrarot-Temperaturüberwachung

Herausforderung

Manuelle und ungenaue Streuverfahren führen häufig zu übermäßigem Einsatz von Auftaumitteln, was Kosten und Umweltschäden erhöht. Unterschiedliche Straßentemperaturen an verschiedenen Standorten erschweren eine zeitgerechte und präzise Behandlung, und herkömmliche Sensoren stoßen unter nassen oder vereisten Bedingungen an ihre Grenzen.

Lösung

Hochempfindliche Infrarot-Pyrometer auf Streufahrzeugen ermöglichen eine kontinuierliche, berührungslose Straßentemperaturüberwachung in Echtzeit. In Dosiersysteme integriert, passen sie die Streumengen automatisch an die aktuellen Straßenbedingungen an, optimieren die Effizienz und reduzieren den unnötigen Salzverbrauch.

Vorteile

  • Reduziert den Gesamtverbrauch von Streusalz durch temperaturabhängige Dosierung
  • Minimiert Umweltschäden durch den übermäßigen Einsatz von Auftaumitteln
  • Erhöht die Fahreraufmerksamkeit durch automatisierte Dosierentscheidungen
  • Verbessert die Verkehrssicherheit durch datenbasierte, rechtzeitige Glättebekämpfung
  • Senkt Wartungs- und Betriebskosten durch präzise, zustandsabhängige Streustrategien

Kostensenkung und Umweltschutz durch optimierte Streueinsätze mit Infrarotmessung

Eisbildung auf Straßen führt zu gefährlichen Fahrbedingungen, da die Reibung der Fahrbahnoberfläche drastisch abnimmt und das Unfallrisiko steigt.

Traditionelle Methoden zur Erkennung und Bekämpfung von Straßeneis – wie der großflächige Einsatz von Auftaumitteln, insbesondere Natriumchlorid – sind sowohl kostspielig als auch umweltschädlich. Diese Chemikalien können das Grundwasser verunreinigen und Straßenrandvegetation schädigen. Eine Anpassung der Streumengen an die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen ist entscheidend, da niedrigere Temperaturen mehr Salz erfordern, um die gleiche Tauwirkung zu erzielen. Manuelle Einstellungen führen jedoch häufig zu einer Überdosierung von Salz, was sowohl verschwenderisch als auch unnötig ist.

Genaue Straßentemperaturdaten sind für die Straßenwetter-Informationssysteme der Behörden unerlässlich, um aktuelle Bedingungen zu überwachen. In Kombination mit weiteren meteorologischen Daten können diese Systeme genauere Prognosen erstellen und fundiertere Entscheidungen für den Winterdienst treffen. Die Überwachung der Straßentemperaturen ist entscheidend, um Eisbildung vorherzusagen und rechtzeitig Maßnahmen wie das Ausbringen von Auftaumitteln oder andere Wartungseingriffe einzuleiten. In Verbindung mit Daten zu Lufttemperatur, relativer Luftfeuchtigkeit und Taupunkt liefern berührungslose Temperaturmessmethoden ein präzises Bild der Straßenbedingungen. Das wachsende Interesse an nicht-invasiven Verfahren wie der Infrarot-Thermometrie unterstreicht deren Vorteile gegenüber herkömmlichen, oberflächenmontierten Sensoren – insbesondere bei nassen, verschneiten oder vereisten Straßen.

Durch den Einsatz präziser Straßentemperaturmessungen lassen sich sowohl Streusalzkosten als auch Umweltauswirkungen deutlich reduzieren. Diese Optimierung gewährleistet nicht nur einen effizienteren Einsatz von Auftaumitteln, sondern verringert auch Verschwendung und Umweltschäden – und stellt damit eine wirtschaftliche Lösung für den Winterdienst dar.

Die Oberflächentemperaturen von Straßen können sich über kurze Distanzen und zu verschiedenen Zeiten erheblich unterscheiden. Ein System zur Straßenüberwachung, das auf Streu- und Sprühfahrzeugen installiert ist, spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung von Streuverlusten. Durch die automatische und kontinuierliche Anpassung der Streumenge an die tatsächliche Straßentemperatur stellt dieses System sicher, dass Auftaumittel nur dort und dann ausgebracht werden, wo es notwendig ist – was Ressourcen schont und die Umweltbelastung reduziert.

Thermografie optimiert Streu- und Enteisungsmaßnahmen bei Salzstreufahrzeugen
Hochempfindliche Infrarot-Pyrometer für die Echtzeit-Temperaturüberwachung von Salzstreufahrzeugen

Hochempfindliche Infrarot-Pyrometer für die Echtzeit-Temperaturüberwachung auf Streufahrzeugen

In zahlreichen Anwendungen wurden die CSlaser hs und CSmicro hs Pyrometer auf Streufahrzeugen installiert, um Straßentemperaturen effektiv zu überwachen. Diese Sensoren sind außen am Fahrzeug angebracht, wobei ihre Linsen Schmutz oder Kratzern ausgesetzt sein können, was die Genauigkeit der Infrarotmessung beeinträchtigt. Um dem entgegenzuwirken, wird der Infrarotsensor häufig in einer konisch geformten Bodensonde untergebracht, die ihn vor Spritzwasser schützt und so eine deutlich höhere Messgenauigkeit gewährleistet. Diese Konstruktion ermöglicht eine kontinuierliche, zuverlässige Überwachung der Straßentemperatur und liefert Echtzeitdaten für sofortige Reaktionen – was die Effizienz des Winterdienstes erheblich verbessert.

Der hochempfindliche Infrarotsensor spielt eine zentrale Rolle, indem er präzise Temperaturwerte an das Steuerungssystem übermittelt. Das Dosiersystem reagiert innerhalb von Sekundenbruchteilen auf Temperaturänderungen und passt die Menge des Streumaterials automatisch an die gemessenen Bedingungen an.

Die Genauigkeit dieser Infrarotsensoren hängt von einer sorgfältigen Kalibrierung ab, insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Emissivität und der wechselnden Umgebungsbedingungen im Straßenbetrieb. Selbst geringe Kalibrierfehler können zu deutlichen Messungenauigkeiten führen, was wiederum die Entscheidungsfindung beeinflusst. So könnten beispielsweise dünne Eisschichten oder geringe Restfeuchtigkeit ungenau erkannt werden, was zu einer Über- oder Unterschätzung der Glättegefahr führt. Daher ist eine präzise Kalibrierung und kontinuierliche Kontrolle unerlässlich. Um diese Herausforderungen zu meistern, sind die Sensoren besonders empfindlich und häufig speziell auf 0 °C kalibriert. Zudem lassen sie sich vor Ort für Offset-Korrekturen justieren, um dauerhaft exakte Temperaturwerte sicherzustellen.

Typischerweise erfassen Infrarotsensoren Temperaturen punktuell, was zu unvollständigen Informationen über die Temperaturverteilung auf der gesamten Fahrbahn führen kann. Diese räumlichen Unterschiede erschweren die präzise Bewertung des Straßenzustands. Der Einsatz von Infrarotkameras im Linescanner-Modus löst dieses Problem, da sie Temperaturverteilungen über die gesamte Fahrbahnbreite erfassen und somit umfassende, detaillierte Daten für eine präzise Straßenanalyse liefern.

Kosten- und Umweltvorteile durch fortschrittliche Straßentemperaturüberwachung mit CSlaser- und CSmicro-Pyrometern

Die CSlaser LT hs und CSmicro LT hs Pyrometer setzen neue Maßstäbe in der Straßentemperaturmessung durch ihre außergewöhnlich hohe Empfindlichkeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pyrometern mit breiteren Temperaturbereichen können diese Sensoren selbst kleinste Temperaturunterschiede von nur 25 mK erfassen. Mit einer Systemgenauigkeit von ±1 °C und einer Wiederholgenauigkeit von ±0,3 °C bieten sie eine unübertroffene Präzision bei der Überwachung von Straßenbedingungen. Die CSmicro und CSlaser Pyrometer sind zudem einfach zu integrieren und verfügen über einen Zwei-Draht-Anschluss, der sowohl analoge als auch digitale Signale unterstützt – für maximale Flexibilität in der Systemanbindung.

Darüber hinaus bietet Optris ein umfangreiches Zubehörsortiment für diese Sensoren, einschließlich kundenspezifischer Lösungen und Kalibrierzertifikate, um höchste Anforderungen in unterschiedlichen Anwendungen zu erfüllen.

Ein wirtschaftlicherer Einsatz von Streumitteln reduziert nicht nur die Umweltbelastung, sondern senkt auch die Betriebskosten erheblich. Durch den gezielten und temperaturabhängigen Materialeinsatz werden Ressourcen geschont, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen.

Das System erhöht zudem die Effizienz der Fahrer, da sie sich stärker auf das Fahren konzentrieren können und Bedienfehler minimiert werden. Das digitale, schnell reagierende System passt die Dosierung häufiger und präziser an als manuelle Verfahren – was zu einer Materialeinsparung von rund 15 % führt.

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