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Optris IR Anwendungsbanner Metall Galvanikbad

Thermografie zur Brandverhütung in industriellen Galvanisierungsprozessen

Zuverlässiger Brandschutz in der Galvanisierung: Wie Infrarotkameras die Überwachung verbessern

Herausforderung

In Hochstrom-Galvanikanlagen entsteht übermäßige Wärme an elektrischen Kontaktstellen, insbesondere in korrosiven Umgebungen. Dies kann zu lokaler Überhitzung, beschädigten Komponenten und erhöhtem Brandrisiko führen – insbesondere bei Vorhandensein brennbarer Gase. Eine zuverlässige, kontinuierliche Temperaturüberwachung ist entscheidend, um Sicherheit zu gewährleisten und Betriebsunterbrechungen zu verhindern.

Lösung

Die Infrarot-Thermoüberwachung ermöglicht die kontinuierliche, Echtzeit-Erkennung von Überhitzung an kritischen Punkten in galvanischen Bädern. Das System ist in die Anlagensteuerung integriert und kann automatische Gegenmaßnahmen wie Stromreduktion auslösen. Dadurch werden Temperaturspitzen schnell erkannt und Brandgefahren minimiert – ohne den Galvanisierungsprozess zu unterbrechen.

Vorteile

  • Minimiert das Brandrisiko durch frühzeitige Erkennung und Reaktion auf Temperaturschwankungen
  • Erhöht die Sicherheit von Personal und Anlagen in korrosiven Hochstrom-Umgebungen
  • Ermöglicht automatische Prozessreaktionen bei Überhitzung ohne manuellen Eingriff
  • Reduziert ungeplante Stillstände durch Vermeidung von Schäden an Kontakten und Elektroden
  • Sorgt für stabilere und zuverlässigere Galvanisierungsprozesse durch kontinuierliche thermische Überwachung

Ursachen für Überhitzung in Hochstrom-Galvanikanlagen

Der Galvanisierungsprozess wird in Branchen wie der Automobilindustrie häufig eingesetzt, um metallische Beschichtungen auf verschiedene Bauteile aufzubringen. Dabei werden elektrisch leitfähige Materialien in ein galvanisches Bad mit Metallionen eingetaucht, die sich bei Anlegen eines elektrischen Stroms auf der Oberfläche ablagern. Das Bad besteht in der Regel aus nicht reaktiven Materialien wie PTFE oder Keramik, um Verunreinigungen oder Korrosion zu vermeiden. Trotz seiner Effizienz und Kostenvorteile gegenüber Verfahren wie dem Sputtern stellt die Galvanisierung erhebliche Herausforderungen dar – insbesondere bei der Aufrechterhaltung sicherer Temperaturen.

Eine der Hauptursachen für Probleme bei der Galvanisierung ist die Wärmeentwicklung durch hohe elektrische Ströme. Diese können an den Kontaktstellen Hotspots erzeugen, die zu lokaler Überhitzung führen. In der aggressiven, korrosiven Umgebung eines galvanischen Bades können sich Elektroden und elektrische Kontakte zersetzen, was das Problem weiter verschärft. Mit der Zeit kann diese Überhitzung zu Temperatursprüngen führen, die Brände verursachen können – insbesondere bei Vorhandensein von brennbaren Gasen, die während des Prozesses entstehen. Die Temperaturüberwachung wird daher zu einem entscheidenden Sicherheitsfaktor, um diese Risiken zu verhindern. Sie bietet eine zuverlässige Möglichkeit, Überhitzung frühzeitig zu erkennen und zu beheben, bevor sie gefährliche Situationen verursacht. Eine effiziente thermische Überwachung in solch anspruchsvollen Umgebungen ist ein zentraler Grund für den Einsatz von Infrarot-Temperaturmesslösungen.

Thermografie zur Brandverhütung in industriellen Verzinkungsprozessen
Echtzeit-Warnmeldungen bei Überhitzung während Metallverzinkungsprozessen

Echtzeitwarnungen bei Überhitzung während des Metall-Galvanisierungsprozesses

Für die Temperaturüberwachung in Galvanisierungsprozessen bieten Optris Infrarotkameras präzise und zuverlässige Lösungen. Besonders effektiv sind die Optris Xi 400 und die PI 640i Wärmebildkameras dank ihrer hochauflösenden Bildgebung und ihrer Echtzeit-Überwachungsfunktionen.

Die Optris Xi 400 Wärmebildkamera bietet eine Auflösung von 382 x 288 Pixeln und ein beeindruckendes Distanz-zu-Messfleck-Verhältnis von 390:1, wodurch selbst kleine Überhitzungsbereiche in großen galvanischen Bädern erkannt werden können. Mit einem Temperaturbereich von -20 °C bis 900 °C – optional erweiterbar auf 1500 °C – erfasst die Xi 400 kritische thermische Daten unter verschiedensten Betriebsbedingungen. Ihre schnelle Bildfrequenz von 80 Hz gewährleistet die präzise Erfassung schneller Temperaturänderungen und ermöglicht die Echtzeit-Erkennung von Überhitzung. Der motorisierte Fokus sorgt für flexible Einrichtung und einfache Anpassung an unterschiedliche Entfernungen. Das IP67-Gehäuse macht die Kamera äußerst widerstandsfähig gegenüber der korrosiven Umgebung, die in Galvanikanlagen typisch ist. Darüber hinaus gewährleistet ihr robustes Design eine lange Lebensdauer und Zuverlässigkeit in rauen Industrieumgebungen.

Die Optris PI 640i bietet mit 640 x 480 Pixeln eine noch höhere Auflösung und damit äußerst detaillierte Wärmebilder. Ihre Empfindlichkeit von 40 mK ermöglicht die Erkennung kleinster Temperaturabweichungen – entscheidend für die frühzeitige Brandvermeidung. Mit austauschbaren Objektiven von 15° bis 90° Sichtfeld bietet die PI 640i hohe Flexibilität für unterschiedliche Anlagenkonfigurationen. Sie unterstützt Bildraten von 32 Hz oder 125 Hz im Subframe-Modus, was sie ideal für die Überwachung schnell wechselnder Temperaturverläufe macht. Das Gerät lässt sich einfach über USB oder Gigabit Ethernet in bestehende Steuerungssysteme integrieren, wodurch eine nahtlose Datenübertragung und schnelle Reaktion auf Temperaturanstiege gewährleistet sind.

Beide Kamerasysteme sind mit dem Prozessleitsystem der Anlage verbunden, sodass automatische Maßnahmen wie die Reduzierung des Stromflusses oder das Abschalten von Systemteilen ausgelöst werden können, sobald kritische Temperaturen erkannt werden. Diese Echtzeitüberwachung sorgt dafür, dass Überhitzungen behoben werden, bevor sie zu potenziellen Brandgefahren führen.

Zuverlässiger Brandschutz durch Infrarot-Thermoüberwachung während des Galvanisierungsprozesses

Durch den Einsatz von Optris Infrarot-Temperaturmesssystemen können Galvanikbetriebe das Brandrisiko deutlich reduzieren und so die Sicherheit von Anlagen und Personal gewährleisten. Die Optris Xi 400 und die PI 640i ermöglichen eine präzise, kontinuierliche Überwachung kritischer Bereiche, in denen Überhitzung wahrscheinlich auftritt. Diese Kameras erkennen potenzielle Probleme frühzeitig, bevor sie sich zu kostspieligen Schäden oder Ausfallzeiten entwickeln. Die erfassten Temperaturdaten ermöglichen die Früherkennung selbst geringster Temperaturabweichungen. Diese frühzeitige Intervention senkt das Brandrisiko und unterstützt eine reibungslosere Prozesssteuerung.

Zudem sorgt die robuste Bauweise der Xi 400 und PI 640i für Langlebigkeit und Zuverlässigkeit unter den rauen Bedingungen galvanischer Umgebungen. Die außergewöhnliche thermische Empfindlichkeit (40 mK) und die hohe optische Auflösung (640 x 480 Pixel) der PI 640i machen sie ideal für die Überwachung komplexer, dynamischer Prozesse. Ihre Fähigkeit, detaillierte Temperaturdaten zu erfassen, ermöglicht präzise Prozessanpassungen, steigert die Effizienz und reduziert den Bedarf an manuellen Eingriffen.

Die kompakte Optris Xi 400 mit ihrem hohen Distanz-zu-Messfleck-Verhältnis ist besonders geeignet für Installationen in beengten oder großflächigen Galvanikanlagen und bietet dabei Flexibilität und Kosteneffizienz. Neben ihren technischen Vorteilen integrieren sich beide Systeme nahtlos in industrielle Prozessnetzwerke. Die integrierten Fail-Safe-Mechanismen und umfassenden Prozessschnittstellen (PIF) gewährleisten einen zuverlässigen Betrieb, selbst im Falle eines Systemausfalls. Dieses Maß an Integration macht die Optris Systeme zur idealen Wahl für Unternehmen, die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz priorisieren.

Zuverlässiger Brandschutz mit Infrarot-Wärmeüberwachung während Galvanisierungsprozessen

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