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PI 450i LT

Präzise, schnelle Infrarotkamera mit hoher zulässiger Umgebungstemperatur

PI 450i LT PI 450i LT PI 450i LT

Die Optris PI 450i ist eine Infrarotkamera für Forschung und Prozessüberwachung. Die PI 450i LT Wärmebildkamera legt den Schwerpunkt auf Messstabilität und Robustheit. Ihr ungekühltes Mikrobolometer mit 382 × 288 Pixeln erfasst radiometrische Bilder von −20 °C bis 900 °C. Der Messbereich lässt sich auf 1500 °C erweitern. Zudem arbeitet die genaue Wärmebildkamera mit bis zu 80 Hz Bildwiederholungsfrequenz, so dass schnelle Temperaturänderungen mit weniger Bewegungsunschärfe aufgezeichnet werden. Dank der kompakten Baugröße und des geringen Leistungsverbrauchs toleriert sie Umgebungstemperaturen bis 80 °C, was viele leistungsstärke Wärmebildkameras nicht können.

Ein Pixelpitch von 17 µm ist für langwellige IR-Strahlung optimiert, so dass die Temperaturmessung an kleinsten Details ermöglicht wird, wenn sie bereits 3 × 3 Pixel abdecken. Zusätzlich sind wechselbare Objektive – von Tele- bis Weitwinkel – erhältlich.

Für die Automatisierung kombiniert die PI 450i robuste Hardware mit praxisgerechter Signalverarbeitung. Das optionale Industrial Process Interface gibt bis zu drei Temperaturwerte oder Alarme an eine Prozesssteuerung aus. Optional verfügbare Schutz- und Kühlgehäuse sowie Freiblasvorsätze ermöglichen den Einsatz in rauen Umgebungen.

Die Software PIX Connect bietet Echtzeit-Analysen, Hot- und Cold-Spot-Werkzeuge, Histogramme und Trendkurven. Ein Zeilenscan-Modus wandelt das zweidimensionale Bild in ein kontinuierliches Temperaturprofil entlang einer definierten Linie um. Damit lassen sich Bahn-, Folien- und Förderprozesse kompakt überwachen. Die OTC SDK ermöglicht zudem die kundenspezifische Einbindung der Wärmebildkamera in eigene Softwareumgebungen.

Von der Instandhaltung bis zur Qualitätssicherung schafft die PI 450i messbare Vorteile im dynamischen Produktionsumfeld. Ihre Anpassungsfähigkeit umfasst Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Fertigungs- und Forschungsaufgaben. Die PI 450i Wärmebildkamera arbeitet zuverlässig in wechselnden Umgebungen und bleibt unter anspruchsvollen Bedingungen stabil. Ob Maschinenzustandsdiagnose, Analyse thermischer Gradienten oder kontinuierliche Prozesskontrolle – die PI 450i verbindet breite Einsatzbereichsfähigkeit mit konsistenter Messqualität und dient als skalierbarer Baustein in vielen Szenarien.

PI 450i LT Wärmebildkamera – Technische Highlights:

  • Temperaturbereich: −20 °C bis 900 °C – optional bis 1500 °C
  • Spektralbereich: 8 µm bis 14 µm
  • Abtastfrequenz mit bis zu 80 Hz
  • Hohe zulässige Umgebungstemperatur bis 80 °C

 

From 4.850,00

Produktbeschreibung

Die PI 450i Infrarotkamera ist für Forschung und Verfahrenstechnik ausgelegt. Sie bietet eine starke Leistung und lässt sich nahtlos in Forschungs- und Prozessregelungsumgebungen integrieren. Die Kamera misst Temperaturen von -20 °C bis 900 °C und deckt damit die meisten Anforderungen der thermischen Überwachung ab. Für höhere Temperaturen reicht sie bis 1500 °C und eignet sich damit für ein breites Spektrum industrieller Anwendungen.

Optris Infrarotkameras nutzen ungekühlte Detektortechnologie, was zu einem kosteneffizienten Design mit geringem Stromverbrauch, langer Lebensdauer und kompakter Bauform führt. Der ungekühlte 382 x 288 Mikrobolometer-Infrarotdetektor erzeugt radiometrische Wärmebilder und unterstützt eine präzise Temperaturmessung sowie eine konsistente Wärmebildgebung in unterschiedlichsten Anwendungen.

Mit einer schnellen Bildfrequenz von 80 Hz erkennt die Wärmebildkamera Temperaturänderungen in dynamischen Produktionsumgebungen rasch und reduziert Bewegungsunschärfe. Diese Geschwindigkeit sorgt auch bei der Verfolgung bewegter Objekte für eine hohe Bildqualität und macht die Kamera für viele industrielle Aufgaben nützlich. Die Kamera kann zudem in Umgebungen bis 80 °C betrieben werden, was ihre Robustheit unterstreicht. Die PI 450i erfasst detaillierte Wärmeverteilungen und liefert Anwendern wertvolle thermische Informationen. Viele kompakte Wärmebildkameras werden heiß, weil leistungsstarke Prozessoren, FPGAs, Funkmodule und andere Elektronik auf engem Raum in kleinen, abgedichteten Gehäusen untergebracht sind; ihre Leistungsaufnahme wird zu Wärme, die sich nur schwer abführen lässt. Wenn die Innentemperaturen steigen, müssen Hersteller die zulässigen Umgebungstemperaturen einschränken, die Leistung drosseln, häufiger nachkalibrieren oder das Gerät zum Schutz von Detektor und Elektronik abschalten. Erhöhte Temperaturen steigern außerdem das Detektorrauschen und die Messdrift, was Genauigkeit und Lebensdauer der Komponenten reduziert. Im Gegensatz dazu gibt die PI450i rohe radiometrische Daten mit minimaler Verarbeitung im Kamerakopf aus, ist auf einen geringen Stromverbrauch ausgelegt und unterstützt höhere zulässige Betriebstemperaturen – für stabile Messungen in anspruchsvollen Umgebungen.

Im Gegensatz zu anderen Infrarotkameras mit kleineren Pixeln ermöglicht die optimale Pixelgröße von 17 µm für langwellige Infrarotstrahlung ein Messfeld (MFOV) von nur 3 x 3 Pixeln. Das bedeutet, dass das Messobjekt nur 3 x 3 Pixel abdecken muss. Andere Wärmebildkameras mit kleinerem Pixelabstand erfordern, dass sich das Ziel näher an der Kamera befindet, um mehr Pixel abzudecken.

Die Optris Precision Line zeichnet sich durch präzise Messungen und klare Bilder aus – dank großer, hochwertiger Optiken, die Verzerrungen reduzieren. Die Objektive lassen sich austauschen, um Messobjekte exakt ins Bild zu setzen und das Maximum aus jedem Pixel herauszuholen. Diese stationären Bildgebungssysteme nutzen ungekühlte FLIR-Technologie für höhere Leistung und Zuverlässigkeit. Der zweidimensionale Bolometerdetektor erzeugt Wärmebilder ohne bewegliche Teile und macht das Design robust und kostengünstig im Vergleich zu älteren Zeilenscannern.

Die Wärmebildkamera kann Hot- und Coldspots erkennen, Histogramme erstellen, Temperaturprofile darstellen und weitere Bildverarbeitungsfunktionen nutzen. Mit der PIX Connect Software können Forscher und Ingenieure Wärmebilder am PC verarbeiten, kalibrierte Temperaturdaten aus jedem Pixel auslesen und Temperaturverläufe über die Zeit aus Live- oder aufgezeichneten Videos auswerten. Die Kamera ermöglicht es, Daten aus beliebigen Bereichen zu erfassen, Temperaturmaxima, -minima und -mittelwerte zu verfolgen sowie Alarme einzurichten. Ingenieure können Wärmevideos zudem Bild für Bild wiedergeben, Bilder speichern und während Temperaturänderungen Schnappschüsse für eine detaillierte Analyse und Dokumentation aufnehmen.

Die PI 450i Kamera und die PIX Connect Software erleichtern die Übertragung von Temperaturdaten an andere Steuerungssysteme. Mit dem Industrial Process Interface lassen sich Temperatur- oder Alarmdaten aus bestimmten Bereichen an andere Anlagen übermitteln. Außerdem kann das System so konfiguriert werden, dass es Bilder oder Videos automatisch aufnimmt, sobald Temperaturen definierte Grenzwerte erreichen – für eine präzisere Überwachung und Regelung von Prozessen.

Temperaturbezogene Fertigungsprozesse, Temperaturmessungen beim Thermoformen von Kunststoffen, Temperaturmessungen an Förderbändern, Temperaturmessungen bei Gipskartonplatten sowie viele weitere bahn- und plattenorientierte industrielle Temperaturmessprozesse werden durch eine spezielle Line-Scan-Funktion der PIX Connect Software unterstützt. Diese wandelt die zweidimensionale visuelle Ausgabe der Wärmebildkamera in eine kontinuierliche Darstellung von Temperaturverläufen entlang einer einzelnen Linie um. In diesem Modus wird die Infrarotkamera zum idealen Ersatz für sperrige mechanische Infrarot-Zeilenscanner und benötigt nur einen Bruchteil des Platzes, der für die Montage älterer mechanischer Line-Scan-Technologie erforderlich wäre.

Die Optris PI 450i ist für anspruchsvolle Industrieumgebungen ausgelegt und verfügt über eine robuste Konstruktion. Die Optris PI 450i ist für raue industrielle Einsatzbedingungen gebaut und die kleinste Kamera ihrer Klasse. Sie arbeitet langfristig zuverlässig, selbst bei extremen Temperaturen oder in verschmutzten Umgebungen, und bleibt dadurch auch in kritischen Anwendungen dauerhaft einsatzfähig. Wassergekühlte Gehäuse schützen die Wärmebildkamera bei Umgebungstemperaturen bis 315 °C und bieten Platz für das Industrial Process Interface. Luftspülzubehör sorgt in staubigen oder dampfhaltigen Umgebungen für eine klare Optik. Für Außeninstallationen gewährleisten Gehäuse mit integrierter Heizung einen zuverlässigen Betrieb. Optional sind Kalibrierzertifikate für Kunden erhältlich, die Rückverfolgbarkeitsnachweise benötigen – ein weiterer Beleg für den hohen Genauigkeitsanspruch der Wärmebildkamera.

Hergestellt in Deutschland nach hohen Standards steht die PI 450i für Präzision und Zuverlässigkeit. Sie ist dafür gebaut, rauen industriellen Bedingungen standzuhalten, und arbeitet selbst in schwierigsten Umgebungen zuverlässig weiter. Diese Wärmebildkamera ist eine ausgezeichnete Wahl für kritische Anwendungen, bei denen verlässliche Leistung und maximale Betriebssicherheit gefragt sind.

Spezifikation
MODELL PI450i LT 18°x14° PI450i LT 29°x22° PI450i LT 53°x38° PI450i LT 80°x54°
DETEKTOR
Optische Auflösung 382×288 Pixel
Pixelabstand 17 µm
Detektor Ungekühlter Bolometer
Spektralbereich 8 – 14 µm
Optischer Filter optional: CO2 10.6 µm
Bildwiederholrate 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz)
OPTIK
Sichtfeld 18°x14° 29°x22° 53°x38° 80°x54°
Brennweite [mm] 20 12,7 7,7 5,7
F-Zahl 1.1 0.9 0.9 0.9
Optische Auflösung 386:1 239:1 126:1 79:1
Mindestabstand zum Messobjekt 450 mm 350 mm 250 mm 200 mm
Austauschbare Optiken Ja
MESSUNG
Messbereich (Objekt) –20 °C… 100 °C
0 °C… 250 °C
(20) 150 °C… 900 °C **1)
optional: 200 °C … 1500 °C
Genauigkeit ±2 °C oder ±2 %, jeweils der größere Wert
Thermische Empfindlichkeit (NETD) 60mK 40mK 40mK 40mK
Kleinste detektierbare Messfleckgröße IFOV: 1 Pixel 0.4mm 0.5mm 0.6 mm 0.9mm
Kleinste messbare Messfleckgröße MFOV 1.2mm 1.5mm 1.8mm 2.7mm
Messfeld (MFOV) 3×3 Pixel
Aufwärmzeit 10 min
Emissionsgrad/Transmissionsgrad/Reflexionsgrad einstellbar: 0.100…1.100
SCHNITTSTELLEN
Schnittstelle USB
optional: USB GigE (PoE) Schnittstelle
Unterstützte Protokolle USB 2.0
Kompatible Software PIXConnect, ConnectSDK, EasyAPI, ExpertAPI, RTSP
ANALOGE EIN-/AUSGÄNGE
Direkter Ausgang/Eingang 1x analoger Ausgang (0/4-20 mA)
1x Eingang (analog oder digital); optisch isoliert
Optionale industrielle Prozessschnittstelle (PIF) 3x analoge Ausgänge (0/4–20 mA oder 0–10 V) oder Alarm OUT (Relais) /
3x Eingänge (analog oder digital) / fehlersicher (LED und Relais); optisch isoliert
Kabellänge USB: 1 m (Standard), 3m, 5 m, 10 m, 20 m
BILDBEARBEITUNG
Konfiguration über PIXConnect
Betrieb computergestützt
Funktionen Messung von Interessensbereichen, Zeilenscanner, EventGrabber, Merger, Alarmierung, Vergleichsfunktionen, Temperatur-Zeit-Diagramme, Temperaturprofile, Aufzeichnen & Abspielen, Auslösen
ALLGEMEIN
Abmessungen 46 x 56 x 68 – 77 mm (abhängig von Optik + Fokusposition)
Gehäusematerial Aluminiumgehäuse
Gewicht 237 – 251 g (abhängig von der Optik)
Stativgewinde 1/4-20 UNC
Fokussierung Manuell
Ursprungsland Deutschland
UMGEBUNG & ZERTIFIZIERUNGEN
Betriebstemperaturbereich 0…70°C
Lagertemperaturbereich -40…80 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 20 – 80 %, nicht kondensierend
Schutzart IP67, NEMA-4
EMV 2014/30/EU
Stoß IEC 60068-2-27 (25 G und 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (sinusförmig)
IEC 60068-2-64 (Breitbandrauschen)
Normen CE, UKCA, RoHS
STROMVERSORGUNG
Stromversorgung USB
Leistungsaufnahme max. 2.5 W
Artikelnummer OPTPI45ILTO18T090 OPTPI45ILTO29T090 OPTPI45ILTO53T090 OPTPI45ILTO80T090
Zusätzliche Hinweise 1) Genauigkeitsangabe gilt ab 150 °C
Applikationen
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Was ist der Unterschied zwischen einer PI 400i und einer PI450i?

Die Optris PI 450i Wärmebildkamera verfügt über eine höhere Empfindlichkeit und einen größeren zulässigen Umgebungstemperaturbereich als die Optris PI 400i Infrarotkamera.

Kann die PI 450i Wärmebildkamera mit mehr als einem Objektiv kalibriert werden?

Für die PI 450i stehen sechs verschiedene Objektivoptionen zur Verfügung; jedes davon kann das an der Kamera installierte Objektiv ersetzen. Jedes Objektiv dämpft Infrarotsignale in unterschiedlichem Maß und muss zusammen mit der Kamera kalibriert werden, um genaue Temperaturmessungen zu gewährleisten. Daher ist es sinnvoll, den zukünftigen Objektivbedarf frühzeitig einzuplanen und bereits in die Erstbestellung der Kamera aufzunehmen.

Unterliegt die PI 450i Wärmebildkamera der Exportkontrolle?

Die hohe Auflösung der PI 450i führt dazu, dass sie sowohl im EU- als auch im US-Markt exportkontrollrechtlich relevant ist. Bitte wenden Sie sich an die zuständigen lokalen Behörden, um die Verfahren für Exporte außerhalb der USA oder Europas zu klären.

Kann ich die PI 450i Wärmebildkamera zur Messung von Metalltemperaturen verwenden?

Die meisten Metalloberflächen haben einen niedrigen Emissionsgrad und reflektieren Wärmestrahlung aus ihrer Umgebung. IR-Kameras mit langwelligen Detektoren wie die PI 450i sind besonders anfällig für diesen Effekt geringer Emissivität. Deshalb empfiehlt sich für Metallmessungen in der Regel der Einsatz einer kurzwelligen Kamera wie der Optris PI 1M – es sei denn, das Metallteil kann beschichtet oder lackiert werden, um den Emissionsgrad der Oberfläche zu verbessern. Auch raue Metalloberflächen oder Bohrungen und Vertiefungen, in denen innerhalb der Kavität gemessen werden kann, können den Emissionsgrad verbessern.

Wo wird die PI 450i Wärmebildkamera hergestellt, und enthält sie Speicherkomponenten, die außerhalb der USA oder der Europäischen Union bezogen werden?

Die PI 450i Wärmebildkamera wird in Berlin, Deutschland, entwickelt, gefertigt und kalibriert. Einige elektronische Komponenten können außerhalb der EU oder der USA bezogen werden. Wichtig ist jedoch, dass die PI 450i keine Wärmebilder oder Temperaturwerte in nichtflüchtigem Speicher speichert. Vollständige Wärmebilder, Wärmevideos (.ravi-Dateien) und Temperaturwerte werden ausschließlich auf dem kundenseitigen PC gespeichert, auf dem die für den Betrieb der Wärmebildkamera erforderliche PIX Connect Software installiert ist. Die Wärmebildkamera verwendet Speicherkomponenten innerhalb der Kameraelektronik, die außerhalb der EU oder der USA bezogen werden können, um ein Referenzbild (auch Dark Picture genannt) des Shutters bzw. Flags für die Nichtuniformitätskorrektur sowie einige Referenztemperaturen zur Korrektur von Temperaturdrift zu speichern. Alle diese Speicherelemente werden gelöscht, sobald die Stromversorgung des Wärmebildkamera-Kopfes abgeschaltet wird.

Verfügt die Wärmebildkamera PI 450i über WLAN oder andere Kommunikationsmöglichkeiten?

Die PI 450i Wärmebildkamera enthält keine elektronischen Komponenten, die eine externe Kommunikation ermöglichen.

Kann die PI 450i Wärmebildkamera ohne Verbindung zu einem Computer betrieben werden?

Die PI 450i Wärmebildkamera muss mit einem PC verbunden sein, auf dem die Optris PIX Connect Software installiert ist, um Wärmebilder und berührungslose Temperaturmessungen zu erzeugen. Durch die Verlagerung der Verarbeitung aus dem Kamerakopf auf den PC kann der Kamerakopf kleiner ausgeführt und die zulässige Umgebungstemperatur erhöht werden. Ein autonomer Betrieb (ohne PC) wird von den Optris Xi-Serien-Infrarotkameras unterstützt.

Wie hoch ist die Bit-Tiefe unserer Kamera?

Die Bit-Tiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten liegen mit 16 Bit vor, jedoch werden nur 14 Bit für die Temperaturdaten verwendet; die übrigen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Welche zugehörigen Artikelnummern gibt es für dieses Produkt?

OPT45ILTO18T090, OPT45ILTO29T090, OPT45ILTO53T090, OPT45ILTO80T090, OPT45ILTO18T010, OPT45ILTO29T010, OPT45ILTO53T010, OPT45ILTO80T010, OPT45ILTO18T150, OPT45ILTO29T150, OPT45ILTO53T150, OPT45ILTO80T150, DBR45ILTO18T090, DBR45ILTO29T090, DBR45ILTO53T090, DBR45ILTO80T090, DBR45ILTO18T010, DBR45ILTO29T010, DBR45ILTO53T010, DBR45ILTO80T010, DBR45ILTO18T150, DBR45ILTO29T150, DBR45ILTO53T150, DBR45ILTO80T150, MEP45ILTO18T090, MEP45ILTO29T090, MEP45ILTO53T090, MEP45ILTO80T090, MEP45ILTO18T010, MEP45ILTO29T010, MEP45ILTO53T010, MEP45ILTO80T010, MEP45ILTO18T150, MEP45ILTO29T150, MEP45ILTO53T150, MEP45ILTO80T150

Ich habe eine PI 640i und möchte sie mit dem USB-Kabel verbinden. Was kann ich tun, wenn ich in der Software kein Signal erhalte?

  • Prüfen Sie im WINDOWS-Gerätemanager, ob der USB-Treiber korrekt erkannt wurde.
  • Gehen Sie zu Einstellungen/Kamera oder suchen Sie nach „Kamera“ und aktivieren Sie dann die Option „Apps den Zugriff auf Ihre Kamera erlauben“. Dies kann aufgrund eines Windows-Updates erforderlich sein.
  • Wenn Sie in der PIXConnect-Software einen schwarzen Bildschirm sehen, kann dies an einer schwachen Leistung Ihres Grafikchips oder an der Hardwarebeschleunigung liegen. Reduzieren Sie in diesem Fall die Bildschirmauflösung des Monitors.
  • Prüfen Sie das USB-Kabel sowie die Steckerkontakte an Kamera- und PC-Seite.
  • Versuchen Sie einen anderen USB-Port am PC oder – falls verfügbar – einen anderen PC, um auszuschließen, dass das USB-Kabel ein Problem hat.
  • Möglicherweise ist die USB-Stromversorgung des PCs, an dem die Kamera betrieben wird, zu schwach.
  • Ein zu langes USB-Kabel, ein nicht von Optris bereitgestelltes USB-Kabel oder ein USB-Verlängerungskabel kann der Grund dafür sein, dass die PIXConnect-Software kein Signal erhält.
  • Verwenden Sie einen PC, auf dem Sie Administratorrechte haben, oder sprechen Sie mit Ihrem lokalen Administrator.

Ich verwende das SDK, um SimpleViewer unter Linux auszuführen, und habe PI Connect auf Windows installiert. Nach der Kalibrierung erscheint das Wärmebild vollständig schwarz und zeigt einen falschen Temperaturwert von 257 °F an. Welche Einrichtungs- oder Kalibrierungsschritte könnte ich übersehen haben, damit dies korrekt funktioniert?

  • Bezüglich der schwarzen Anzeige in der PIXConnect-Software: Dies kann durch eine schlechte Leistung Ihres Grafikchips verursacht werden, z. B. durch die Hardwarebeschleunigung. Reduzieren Sie die Bildschirmauflösung Ihres Monitors oder – wenn möglich – die Hardwarebeschleunigung.
  • Stellen Sie die Optimierung auf „Performance“ und entfernen Sie das Häkchen bei „High Speed temperature calculation“

Unterstützt die PI 640i externes Triggern? Kann ich konkret einen Relaisausgang oder den Digitalausgang einer Steuerung verwenden, um die Bildaufnahme der Kamera auszulösen?

  • Ja, die PI 640i Kamera unterstützt über die PIXConnect-Software ein externes Triggern zur Aufnahme eines Bildes.
  • Sie können über das Process Interface (PIF) ein analoges Eingangssignal oder ein digitales Eingangssignal verwenden, um die Kamera zu triggern.
  • Im Konfigurationsmenü unter den PIF-Einstellungen können Sie das Spannungssignal für das analoge Signal zum Triggern der Kamera festlegen oder die Flankenbedingungen für das digitale Signal definieren, um die Kamera auszulösen.
  • Eine weitere Möglichkeit, einen Snapshot über den Digitalausgang einer Steuerung auszulösen, ist die serielle Kommunikation (sofern an der SPS verfügbar). Dafür können Sie die Befehlsliste der seriellen Kommunikation verwenden, um den Befehl zur Aufnahme eines Snapshots zu senden.

Welche Optris Infrarotkamera eignet sich am besten zur Temperaturmessung bei Schweißprozessen?

  • Die Wahl der richtigen Optris Infrarotkamera hängt vom Temperaturbereich und von der Art des Schweißprozesses ab.
  • Für Kunststoffschweißen kann eine PI/Xi LT Kamera verwendet werden (8–14 µm).
  • Für Metallanwendungen (z. B. Stahl) sollte eine kurzwellige Kamera wie PI 1M/08M/05M, Xi 1M oder Xi05M eingesetzt werden (0,85–1,1 µm, 780–820 nm, 500–540 nm).
  • Für Laserschweißanwendungen bietet Optris IR-Kameras mit Sperrfilter an.

Wie hoch ist die Bit-Tiefe unserer Kamera?

Die Bit-Tiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten liegen mit 16 Bit vor, jedoch werden nur 14 Bit für die Temperaturdaten verwendet, die anderen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Können wir die Roh-ADU-Daten der Kamera an eine andere kommerzielle Software zur Verarbeitung senden?

Grundsätzlich geben wir keine Informationen über Rohdaten heraus. Die einzige Möglichkeit besteht darin, mit dem Connect SDK die ADU-Werte der Kamera als Matrix auszugeben. Diese ADU-Werte sind jedoch nicht interpretiert. Die Kameras können Temperaturinformationen und Farbinformationen an eine andere kommerzielle Software zur Weiterverarbeitung senden.

Ändert sich die Darstellung des Bildes, wenn im Connect SDK der Modus von Temperature auf ADU umgestellt wird?

Nein, die Art der Bilddarstellung ändert sich nicht. Das können Sie auch in den mit der PIX Connect Software bereitgestellten Softwarebeispielen sehen (Menü HELP => Connect SDK => Examples). Im Konfigurationsmenü unter => External communication => ConnectSDK können Sie den Modus von „Temperatures“ auf „ADU“ umstellen. Dies hat keinen Einfluss auf das angezeigte Bild.

Unser Unternehmen entwickelt und liefert Kamerasysteme für Stahlherstellungsprozesse und prüft verschiedene Kameratypen. Würden Sie für diese Anwendung langreichweitige, nahinfrarote oder kurzwellige Infrarotmodelle empfehlen?

Für Stahlherstellungsprozesse empfehlen wir kurzwellige Infrarotkameras wie die PI 1M, PI 08M, PI05M, Xi1M oder Xi 05M. Verwenden Sie möglichst die niedrigste Wellenlänge bzw. den niedrigstmöglichen Spektralbereich.

Die angegebene Genauigkeit in diesem Bereich für die PI 640i LT beträgt ±2 °C, aber ich frage mich, ob sich die Genauigkeit mithilfe von Informationen zur Oberflächenemissivität weiter verbessern oder auf ±1 °C oder besser kalibrieren ließe.

Nein, die tatsächliche Temperaturgenauigkeit lässt sich durch Informationen über die Oberflächenemissivität nicht weiter verbessern. Für die PI640i Kamera beträgt sie ±2 °C oder ±2 %. Genaue Informationen über die Emissivität der Oberfläche sind jedoch notwendig, um auf Basis des Reflexionsanteils auf der zu messenden Oberfläche die korrekte Temperatur zu bestimmen. Eine falsch eingestellte Emissivität führt zu einer Temperaturabweichung.

Ist Ihre Infrarotkamera langwellig (LWIR) oder kurzwellig (SWIR/MWIR)? Wie hoch ist die typische Bildfrequenz? Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße)? Und erfolgt die Verbindung zum PC über USB oder welche anderen Plattformen/Schnittstellen werden unterstützt (z. B. Ethernet)?

Optris bietet verschiedene Typen von IR-Kameras mit unterschiedlichen Wellenlängen an. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Kameratypen hinsichtlich Spektralbereich, typischer Bildfrequenz und Schnittstellenvarianten (USB oder Ethernet (ETH)):

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 8–14 µm):

  • PI400i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI450i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640i LT (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)
  • Xi80 LT ETH (50 Hz)
  • Xi400 LT USB (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • Xi410 LT ETH (25 Hz über Ethernet, 4 Hz über USB)
  • Xi640 LT USB (32 Hz)

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 7,9 µm):

  • PI450iG7 (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640iG7 (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)

Mittelwellige (MWIR) Kameras (Spektralbereich 3,9 µm):

  • Xi320MT (30 Hz)

Kurzwellige (SWIR) Kameras:

  • PI1M (0,85–1,1 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI08M (780–820 nm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI05M (500–540 nm), 764×480 px @ 32 Hz / 382×288 px @ 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz) / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz
  • Xi1M ETH (0,85–1,1 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb
  • Xi05M ETH (500–540 nm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb

Für die Xi 80 / 410 / 05M / 08M Kameras sind folgende digitale Schnittstellenkits verfügbar:

  • Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface-Kit
  • EtherNet/IP Interface-Kit
  • Profinet-Kit
Lieferumfang
  • Infrarotkamera PI 450i
  • USB Kabel (1m)
  • IO Kabel für output/input (1m) mit Klemmblock
  • Tripod
  • Robuster Transportkoffer für den Außenbereich (IP67)
  • Software optris PIX Connect
  • PI Betriebsanleitung
Accessories

COMPARE:

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