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Top-Down-Glasinspektionssystem 640 R

Hochauflösendes Infrarot-G7-Top-Down-Glasinspektionssystem für die Glasverfestigung

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Low-Emissivitätsglas (Low-E) wurde entwickelt, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. Allerdings stellt es traditionelle Infrarotmessungen vor Herausforderungen, da die beschichtete Oberfläche Umgebungsstrahlung reflektiert und nur eine begrenzte thermische Eigenstrahlung abgibt. Das Optris Top-Down Glass Inspection System (GIS) löst dieses Problem durch den Einsatz von zwei hochauflösenden PI 640i G7 Online-Wärmebildkameras, die oberhalb der Temperieranlage montiert werden. Zusätzlich umfasst das System ein unterhalb installiertes CT G5L Referenzpyrometer zur automatischen Emissionsgradkorrektur für sowohl Standard- als auch Low-E-Glas. Dieses Dual-Sensor-Setup liefert direkt nach dem Ofen stabile und wiederholbare Temperaturdaten und ermöglicht damit eine präzise Regelung der Heiz- und Kühlzonen.

Die PI 640i G7 Infrarotkameras erzeugen eine detaillierte thermische Karte mit einer Auflösung von 640 × 480 Pixeln, einer schnellen Bildrate von 32 Hz (bis zu 125 Hz im Line-Scan-Modus) sowie einer hervorragenden thermischen Empfindlichkeit. In Kombination mit der integrierten Line-Scan-Funktion in PIX Connect unterstützt das System die kontinuierliche Überwachung schnell bewegter Glasscheiben. Defekte, Kältezonen oder ungleichmäßige Temperaturverteilungen können so schnell erkannt werden.

Ein wesentliches Merkmal ist das digital gesteuerte Linsenschutzsystem (DCLP), das die Optik sauber hält, ohne dass eine zusätzliche Luftspülung erforderlich ist. Dadurch wird ein zuverlässiger Langzeitbetrieb unter den rauen Bedingungen im Ofenumfeld gewährleistet. Das System wird als vormontiertes Turnkey-Paket geliefert, inklusive Schaltschrank, industrieller Prozessschnittstelle, Schutzklappen (Shutters) und kompletter Verkabelung. Das ermöglicht eine schnelle Installation und minimiert Stillstandszeiten in der Produktion.

Für Kunden bietet das Top-Down GIS klare Vorteile: weniger Ausschuss, höhere Prozessstabilität, mehr Durchsatz und eine gleichbleibend hohe Qualität von gehärtetem Glas für Architekturverglasungen, Fassadenglas, isolierende Mehrscheiben-Einheiten sowie beschichtete Spezialprodukte. Als effektive Online-Wärmebildkamera-Lösung macht das System die Temperaturverteilung in Echtzeit sichtbar und verwandelt thermische Daten in ein wertvolles Werkzeug für Qualitätssicherung und optimierte Glas-Härtungsprozesse.

Top-Down GIS 640 R – Glasinspektionssystem für die Glashärtung – Wichtige Merkmale:

  • Top-Down-System mit zusätzlichem Referenzpyrometer von unten für automatische Emissivitätskorrektur
  • Digital gesteuertes Linsenschutzsystem (DCLP) vermeidet zusätzliche Luftspülung
  • Berechnung der Glasfläche
  • Vormontiertes System für einfache Installation an Glasvorspannöfen
  • Automatische Scanlinienanpassung – unempfindlich gegenüber Verzerrungen

10.150,00

Produktbeschreibung

Die Optris CTlaser LT-Serie ist bekannt für ihren hohen Standard bei der berührungslosen Temperaturmessung und bietet präzise Genauigkeit und einen großen Temperaturbereich. Diese Pyrometer zeichnen sich durch ein zweiteiliges Design aus und integrieren einen Infrarotsensor mit einer hohen optischen Auflösung von 75:1. Dank ihrer berührungslosen Funktionsweise eignen sie sich ideal für die Überwachung industrieller Prozesse, bei denen ein physischer Kontakt mit dem Objekt nicht möglich ist. Diese Pyrometer werden in der Regel in festen Installationen eingesetzt und gewährleisten konsistente und präzise Temperaturmessungen.

Die CTlaser LT-Serie bietet einen Temperaturbereich von -50 °C bis 975 °C, ist für nicht reflektierende Oberflächen optimiert und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielseitigkeit bei Temperaturmessanwendungen mit einer Reaktionszeit von bis zu 120 ms aus. Diese Pyrometer werden vor allem in der Industrie, Forschung und Entwicklung eingesetzt, wo kleine Messpunkte für eine präzise Temperaturmessung entscheidend sind. Sie bieten verschiedene Fokusversionen für unterschiedliche Anwendungen, darunter CF1: 0,9 mm bei 70 mm, CF2: 1,9 mm bei 150 mm und CF3: 2,75 mm bei 200 mm.

Die Serie gewährleistet eine außergewöhnliche Temperaturmessgenauigkeit mit einer Systemgenauigkeit von ±1,0 % oder ±1,0 °C und garantiert zuverlässige und konsistente Messwerte. Die Wiederholgenauigkeit der Infrarotsensoren liegt bei ±0,5 % oder ±0,5 °C, was die Zuverlässigkeit der Messungen weiter erhöht.

Ein herausragendes Merkmal der CTlaser LT-Serie sind ihre doppelten Laserzielmarkierungen, die die genaue Position des Messpunkts anzeigen und wertvolle Informationen über die Spotgröße liefern. Diese visuelle Hilfe erhöht die Genauigkeit der Temperaturüberwachung, erleichtert die präzise Ausrichtung und minimiert Messfehler. Die Serie verwendet ein innovatives doppeltes Laservisier-System, im Gegensatz zu herkömmlichen IR-Thermometern mit einzelnen Lasern, die nur die Mitte des Messpunkts markieren. Die beiden Laserstrahlen folgen dem optischen Infrarotpfad, um die Position des Punktes in jeder Entfernung anzuzeigen.

Jedes CTlaser LT Pyrometer verfügt über ein zweiteiliges Design, bestehend aus einem separaten Elektronikgehäuse, das fortschrittliche Signalverarbeitungsfunktionen bietet. Das Online-Pyrometer bietet eine Vielzahl von analogen und digitalen Ausgängen, darunter 0/4 – 20 mA, 0 – 5 V, 0 – 10 V, USB, RS485, RS232-Schnittstelle, Relaisausgänge (2 x optisch isoliert), Profibus DP, Modbus RTU, Modbus TCP, Profinet und EtherNet/IP. Diese Vielseitigkeit ermöglicht eine nahtlose Integration in viele industrielle Prozesse und Überwachungssysteme.

Ergänzt durch Optris-Zubehör wie Luftspülung und Montageflansche ist das CTlaser LT Pyrometer für die Integration in verschiedene Fertigungs- und Prozessanwendungen konzipiert. Diese in Deutschland hergestellten und kalibrierten Pyrometer entsprechen staatlichen Standards wie PTB oder NIST. Um spezifischen Anforderungen gerecht zu werden, sind Anpassungsoptionen wie verschiedene Kabelgrößen verfügbar. Optris bietet umfassenden Support, einschließlich Beratung zu industriellen Anwendungen und Kundendienst, um optimale Leistung und Benutzerzufriedenheit zu gewährleisten.

Spezifikation
MODELL TDGIS 640 G7 33°x25° TDGIS 640 G7 60°x45° TDGIS 640 G7 90°x64°
DETEKTOR
Optische Auflösung Volle Auflösung: 640×480 Pixel Linienscan: 640×120 Pixel
Pixel Pitch 17 µm
Detektor Ungekühlter Bolometer
Spektralbereich 7,9 µm
Optischer Filter Integriert
Bildfrequenz Volle Auflösung: 32 Hz Linienscan: 125 Hz
OPTIK
Sichtfeld 33°x25° 60°x45° 90°x64°
Brennweite [mm] 18,7 mm 10,5 mm 7,7 mm
Blendenzahl (F Number) 0,8 0,8 0,8
Optische Auflösung 354:1 181:1 105:1
Mindestabstand zum Ziel 300 mm 200 mm 200 mm
Austauschbare Optiken Ja
MESSUNG
Objekttemperaturbereich 200 °C … 1500 °C 150 °C … 900 °C (Visierbereich 0 °C … 250 °C)
Genauigkeit ±2 °C oder ±2 %, je nachdem welcher Wert größer ist **6)
Thermische Empfindlichkeit (NETD) 80 mK
Kleinste detektierbare Spotgröße IFOV: 1 Pixel 0,3 mm 0,4 mm 0,7 mm
Kleinste messbare Spotgröße MFOV 0,9 mm 1,2 mm 2,1 mm
Measurement Field of View (MFOV) 3×3 Pixel
Aufwärmzeit 10 min
Emissivität /Transmissivität/ Reflektivität einstellbar: 0.100…1.100
SCHNITTSTELLEN
Schnittstelle Ethernet über USB GigE (PoE)
Unterstützte Protokolle Ethernet (max. 1000 Mbit/s)
Kompatible Software PIXConnect, ConnectSDK, EasyAPI, ExpertAPI
BILDVERARBEITUNG
Konfiguration via PIXConnect
Betrieb computergestützt
Funktionen Für Messungen auf Glas, Messung von Interessensbereichen, Linienscanner, EventGrabber, Merger, Alarmierung, Vergleichsfunktionen, Temperatur-Zeit-Diagramme, Temperaturprofile, Aufzeichnen & Abspielen, Triggern
REFERENZPYROMETER – DETEKTOR
Detektor Thermosäule
Messprinzip Single Color
Spektralbereich 5,0 μm
Reaktionszeit 120 ms
Belichtungszeit 120 ms
Abtastfrequenz 8 Hz
Tauschbarer Sensorkopf Ja
REFERENZPYROMETER – OPTIK
D:S Verhältnis (Distance to Spot) 10:1
Spotgröße (SF Optik) 7 mm
Kleinster Spot (CF Optik / zusätzl. CF Linse) N/A
Distanz unabhängig
REFERENZPYROMETER – VISIERUNG
Visierung keine
REFERENZPYROMETER – MESSUNG
Objekttemperaturbereich L: 100 … 1200 °C
Genauigkeit ±2 °C oder ±1 % **2)
Wiederholgenauigkeit ±0,5 % oder ±0,5 °C **1) **2)
Temperaturkoeffizient ±0,05 K/K oder ±0,05 %/K **3)
Thermische Empfindlichkeit (NETD) L: 100 mK
Aufwärmzeit keine
Emissivität /Transmissivität/ Reflektivität 0.100 – 1.100
Slope N/A
ALLGEMEIN
Shuttergröße 116 x 57 x 121 mm
Schrankgröße 400 x 200 x 155 mm
Gehäusematerial Edelstahl
Gewicht 13 kg (komplettes System)
Fokus fest
Ursprungsland Deutschland
UMGEBUNG & ZERTIFIZIERUNGEN
Betriebstemperaturbereich 0…50°C
Lagertemperaturbereich -40…85 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 10 – 95 %, nicht kondensierend
Schutzart IP 65
EMV 2014/30/EU
Schock IEC 60068-2-27 (25 G und 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (sinusförmig) IEC 60068-2-64 (Breitbandrauschen)
Normen CE, UKCA, RoHS
STROMVERSORGUNG
Stromversorgung 100–230 VAC / 24 VDC
Stromaufnahme 3 A
ZUBEHÖR
Shutter für IR Kamera Inklusive
Shutter für Referenzpyrometer Inklusive
Schaltschrank Inklusive
Fernbedienung Inklusive
Teilenummer OPTTDGIS64IO33R OPTTDGIS64IO60R OPTTDGIS64IO90R
Zusätzliche Hinweise 1) 90 % Energie 2) bei Umgebungstemperatur 23 ± 5°C, Objekttemperatur > 0°C 3) für Umgebungstemperaturen < 18°C und > 28°C; jeweils der höhere Wert 4) 90 % Wert 5) Durchmesser des Messbereichs 6) Genauigkeitsangabe gültig ab 150 °C
Anwendungsbereiche
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Kann ich das Kabel zwischen dem Sensorkopf und dem Elektronikgehäuse kürzen?

Es wird empfohlen, die Länge des Sensorkabels nicht zu verändern, da die Impedanz des Kabels Teil der Sensorkalibrierung ist. Bei allen CT LTex-Modellen kann das Sensorkabel jedoch bei absoluter Notwendigkeit gekürzt werden. Das Kürzen des Kabels verursacht einen zusätzlichen Messfehler von etwa 0,1 K/m.

Welches Verhältnis zwischen Entfernung und Spotgröße ist für die Anwendung richtig?

Die Größe des Messobjekts und die optische Auflösung des Infrarot-Thermometers bestimmen den maximalen Abstand zwischen dem Messkopf und dem Messobjekt. Um Messfehler zu vermeiden, sollte das Objekt das Sichtfeld der Optik vollständig ausfüllen. Folglich sollte der Messfleck immer mindestens so groß wie das Objekt oder kleiner als dieses sein.

Welche Änderungen müssen ausgewählt werden, wenn eine externe Nahfokussierlinse verwendet wird?

Die optionale CF-Linse (Close Fokus – Nahfokussierlinse) ermöglicht die Messung kleiner Objekte. Bei Verwendung der CF-Linse muss die Transmissivität auf 0,78 eingestellt werden. Die zugewiesene Transmissivität (Durchschnittswert) ist ein charakteristischer Wert, der eine gewisse Streuung aufweisen kann. Bei Bedarf muss die Transmissivität experimentell ermittelt werden.

Wie kann ich die Rauschamplitude des Sensors verbessern?

Bei den CT-Modellen darf das Kopfkabel während der Messung nicht bewegt werden. Verwenden Sie nur abgeschirmte Kabel. Die Sensorschirmung muss geerdet sein. Vermeiden Sie Erdschleifen und damit verbundene Signalstörungen in industriellen Umgebungen. Möglicherweise müssen die Erdverbindungen im Elektronikgehäuse unterbrochen werden. Schalten Sie dazu den Jumper im Elektronikgehäuse in eine andere Position. Lesen Sie dazu das Handbuch.

Wie tausche ich den Sensorkopf aus?

Der Sensorkopf ist werkseitig bereits mit der Elektronik verbunden und der Kalibrierungscode ist eingegeben. Innerhalb einer bestimmten Modellgruppe ist ein Austausch von Sensorköpfen und Elektronik möglich. Jeder Kopf hat einen spezifischen Kalibrierungscode, der auf dem Kopfkabel aufgedruckt ist. Für eine korrekte Temperaturmessung und Sensorfunktionalität muss dieser Kalibrierungscode im Elektronikgehäuse gespeichert sein.

Kann ich den CT LTex als 2-Draht-Sensor verwenden?

Bitte schließen Sie keine Versorgungsspannung an die Analogausgänge an, da dies den Ausgang zerstören würde. Der CT LTex ist kein 2-Draht-Sensor. Bitte sehen Sie sich die CSmicro-Serie an, da es sich hierbei um einen 2-Draht-Sensor handelt.

Lieferumfang
  • PI 640i Imager mit 60° oder 90° Sichtfeld
  • Industrielle Prozessschnittstelle
  • CT G5L Referenzsensor mit USB-Schnittstelle und Kalibrierzertifikat
  • DCLP Shuttersystem mit Halterungen für Imager und Referenzsensor
  • USB Server Gigabit
  • Schaltschrank
  • Kabelsatz
  • Fernbedienungsbox
  • Softwarepaket
  • 100–230 V AC / 24 V DC Stromversorgung für den Erstbetrieb
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