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Xi 410 IP

Industrie-Systemlösung mit wassergekühltem Gehäuse für Hochtemperaturanwendungen mit verschiedenen Optionen

Industrial Package 1 Furnace Package Packed

Die Optris Xi 410 IP Industrie-Systemlösung ist eine vollständige, sofort einsatzbereite Komplettlösung für eine zuverlässige thermische Überwachung in rauen Industrieumgebungen. Sie wurde entwickelt, um eine Online-Wärmebildkamera unter extremen Bedingungen wie Hitze, Staub, Rauch, Dämpfen und mechanischer Belastung zu schützen und zu betreiben. Zum Lieferumfang gehört der Infrarot-Imager Xi 410 LT ETH (384 × 240 Pixel, 8–14 µm). Das System umfasst eine Wasserkühlung, eine laminare Luftspülung mit Schutzfenster sowie ein Shuttersystem. Dadurch wird eine langfristig stabile Messleistung bei Umgebungstemperaturen von bis zu 250 °C gewährleistet.

Mit einer thermischen Empfindlichkeit von 60 mK (NETD) und einem Temperaturmessbereich von -20 °C bis 900 °C (optional -20 °C bis 1500 °C) eignet sich die Xi 410 IP ideal für kontinuierliche 24/7-Prozessüberwachungsanwendungen. Verschiedene Optiken – von Weitwinkel- bis Teleobjektiven – ermöglichen eine flexible Anpassung des Systems an Nahfeldmessungen oder größere Messobjekte.

Ein zentrales Verkaufsargument ist das robuste Edelstahlgehäuse in Kombination mit einer flexiblen Montagehalterung zur präzisen Ausrichtung in zwei Achsen. Die integrierte Prozessschnittstelle erleichtert die Anbindung an Automatisierungssysteme. Unterstützte Kommunikationsschnittstellen sind Ethernet (PoE), RS485 sowie optionale industrielle Protokolle wie Profinet, EtherNet/IP und Modbus TCP. Damit ist das System ideal für moderne Industrie-4.0-Umgebungen geeignet.

Typische Einsatzbereiche dieser Online-Wärmebildkamera-Systemlösung sind Ofenanwendungen, Wärmebehandlung, Metallverarbeitung, Glasproduktion sowie Schwerindustrie. Eine präzise Temperaturverteilung verbessert die Produktqualität, reduziert Stillstandszeiten und verhindert überhitzungsbedingte Ausfälle.

Xi 410 IP Industrie-Systemlösung – Infrarot-Imager für raue Industrieumgebungen – Wichtige Merkmale:

  • Umgebungstemperaturen bis 250 °C

  • Kühlung, Luftspülung und Shuttersystem

  • 5 m oder 10 m Hochtemperaturkabel wählbar

  • Prozessschnittstelle zur einfachen Integration in Steuerungssysteme

From 4.505,00

Produktbeschreibung

Der Schutz der Infrarotkamera Xi 410 ETH in rauen industriellen Umgebungen ist der Zweck dieses Industrial Package.

Es umfasst die Xi 410 ETH, ein wassergekühltes Gehäuse mit Luftspülung, ein Schutzfenster, einen Shutter und ein Process Interface. Dieses robuste System ist für Umgebungstemperaturen bis zu 250 °C ausgelegt und stellt sicher, dass die Kamera auch bei extremer Hitze zuverlässig arbeitet.

Aus langlebigem Edelstahl gefertigt, verfügt es über eine Montagehalterung, die eine präzise Kamerapositionierung in zwei Achsen ermöglicht. Diese Funktion hilft, eine optimale Ausrichtung für genaue Überwachung und Messung sicherzustellen. Das Gehäuse benötigt eine Wasserdurchflussrate von 1–5 Litern pro Minute mit Wasser unter 30 °C. Dieser Kühlmechanismus verhindert effektiv eine Überhitzung der Infrarotkamera und trägt dazu bei, genaue Temperaturmessungen zu gewährleisten. Zubehör wie Luftspülung und Shutter ist in Umgebungen mit Staub, Rauch oder Dämpfen nützlich, da es die Kameralinse vor Verunreinigungen schützt. Dieser Schutz ermöglicht es der Wärmebildkamera, genaue und zuverlässige Temperaturmesswerte zu liefern. Ob für kontinuierliche Überwachung oder Hochtemperaturanwendungen – dieses Industrial Package bietet den notwendigen Schutz und die Kühlung, damit die Kamera leistungsfähig bleibt. Das Xi 410 IP Package wird vormontiert in einer dafür vorgesehenen Box geliefert und ermöglicht zudem einige Konfigurationsoptionen für die bestmögliche Anpassung.

Kunden können zwischen 5 m und 10 m langen Hochtemperaturkabeln wählen, die bis 250 °C eingesetzt werden können. Sie können verschiedene Optiken auswählen, von Weitwinkel- bis Teleobjektiven, sowie optional einen Messbereich von 200 °C bis 1500 °C. Die standardmäßig kalibrierten Temperaturbereiche decken -20 °C bis 900 °C ab. Die Ethernet-Kabel bieten optional PoE-Fähigkeit, und anstelle des standardmäßigen Ein- und Ausgangskabels ist ein Industrial Process Interface verfügbar. Diese Option bietet zusätzliche Analog- und Alarmausgänge sowie ein zusätzliches Fail-Safe-Relais.

Mit einer optischen VGA-Auflösung von 384 × 240 Pixeln und einem Spektralbereich von 8–14 µm liefert die Xi 410 ETH detaillierte Wärmebilder für Prozessoptimierung und Qualitätssicherung. Je nach Anwendung profitieren Anwender von einer Bildfrequenz von bis zu 25 Hz über Ethernet. Dies ermöglicht die schnelle Erkennung von Hotspots, Temperaturgradienten und kritischen Prozessabweichungen in Echtzeit. Dank der Schutzart IP67 eignet sich das System für anspruchsvolle industrielle Umgebungen, in denen Spritzwasser, Verschmutzungen und harte Betriebsbedingungen üblich sind. In Kombination mit dem enthaltenen Process Interface unterstützt das Package die einfache Integration in Steuerungssysteme und Automatisierungsnetzwerke. Es umfasst optionale industrielle Protokolle wie Profinet, EtherNet/IP oder Modbus TCP. Damit ist das Industrial Package eine hervorragende Online-Wärmebildkamera-Lösung für Metallverarbeitung, Glasproduktion, Ofenüberwachung und andere Hochtemperaturanwendungen, die robuste 24/7-Leistung erfordern.

Spezifikationen
MODELL Xi 410 IP 18°x12° Xi 410 IP 29°x18° Xi 410 IP 53°x31° Xi 410 IP 80°x44°
DETEKTOR
Optische Auflösung 382×240 pixels
Pixelabstand 17 µm
Detektor Ungekühlter Bolometer
Spektralbereich 8 – 14 µm
Optischer Filter Nein
Bildfrequenz Ethernet: 25 Hz
autonom: 1,5 Hz
OPTIK
Sichtfeld 18°x12° 29°x18° 53°x31° 80°x44°
Brennweite [mm] 20 13 8 6
Blendenzahl (F-Number) 1.1 0.9 0.9 0.9
Optische Auflösung 384:1 238:1 128:1 78:1
Mindestabstand zum Messobjekt 350 mm 350 mm 250 mm 200 mm
Austauschbare Optiken Nein
MESSUNG
Objekt-Messbereich –20 … 100 °C, 0 … 250 °C, (20) 150 … 900 °C **1),
200 … 1500 °C **2) (Option)
Genauigkeit ±2 °C oder ±2 %, je nachdem, welcher Wert größer ist
Thermische Empfindlichkeit (NETD) 50mK
Kleinste detektierbare Spotgröße IFOV: 1 Pixel 0.3mm 0.5mm 0.7mm 0.8mm
Kleinste messbare Spotgröße MFOV 0.9mm 1.5mm 2.1mm 2.4mm
Messfeld (MFOV) 3×3 pixels
Aufwärmzeit 10 min
Emissionsgrad / Transmissionsgrad / Reflexionsgrad einstellbar: 0.100…1.100
SCHNITTSTELLEN
Schnittstelle USB 2.0 / Ethernet (100 Mbit/s) / PoE / RS 485 **2)
Unterstützte Protokolle USB, Ethernet (statisch), RS485, serielle Kommunikation
Optional: Ethernet/IP, ProfiNet, Modbus TCP
Kompatible Software PIXConnect, EasyComm, ConnectSDK, EasyAPI, DirectSDK, RTSP
ANALOGE EIN-/AUSGÄNGE
Direkter Ausgang/Eingang 1x Analogausgang (0/4-20 mA)
1x Eingang (analog oder digital); galvanisch getrennt
Optionale industrielle Prozessschnittstelle (PIF) 3x Analogausgänge (0/4–20 mA oder 0–10 V) oder Alarm OUT (Relais) /
3x Eingänge (analog oder digital) / Fail-Safe (LED und Relais);
stapelbar bis zu 3 PIFs; galvanisch getrennt
Kabellänge Ethernet / I/O oder Prozessschnittstelle: 5 m oder 10 m Hochtemperaturkabel (250 °C)
BILDVERARBEITUNG
Konfiguration über PIXConnect
Betrieb Autonomer Standalone-Betrieb und/oder PC-gestützt
Funktionen Autonome Temperaturauswertung von Bereichen von Interesse, Linescanner, EventGrabber, Merger, Alarmierung, Vergleichsfunktionen
ALLGEMEIN
Abmessungen 220 mm x 120 mm x 95 mm
Gehäusematerial Edelstahl
Gewicht 2800 g
Stativgewinde 1/4-20 UNC
Fokus Motorisiert
Ursprungsland Deutschland
UMGEBUNG & ZERTIFIZIERUNGEN
Betriebstemperaturbereich 0…250°C (mit Wasserkühlung)
Lagertemperaturbereich 0…50 °C
Relative Luftfeuchte 10 – 95 %, nicht kondensierend
Schutzart IP67, NEMA-4
EMV 2014/30/EU
Stoß IEC 60068-2-27 (25 G und 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (sinusförmig)
IEC 60068-2-64 (Breitbandrauschen)
Normen CE, UKCA, RoHS
STROMVERSORGUNG
Stromversorgung Power over Ethernet oder 5-30 VDC
Leistungsaufnahme max. 2.5 W
Artikelnummer OPTXI41IPF20T9EIC5 OPTXI41IPF13T9EIC5 OPTXI41IPF08T9EIC5 OPTXI41IPF06T9EIC5
Zusätzliche Hinweise 1) Genauigkeitsangabe gültig ab 150 °C
2) Wenn diese Option bestellt wird, ist der Bereich (20)150 … 900 °C nicht verfügbar
3) Messung der rauschäquivalenten Temperaturdifferenz (NETD) gemäß VDI 5585, Methode B, 25°C (77 °F) Schwarzkörpertemperatur (-20…100°C Temperaturbereich), Bildrate bei 20Hz
Mögliche Anwendungen
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Wie kann ich das Package in mein Steuerungssystem integrieren?

Bilddaten werden über Ethernet übertragen und müssen mit einem Computer verbunden werden. Die Xi 410 kann jedoch auch für einen autonomen Betrieb ohne Computer eingerichtet werden. Analogausgänge wie 0/4–20 mA und Alarmrelaisausgänge lassen sich einfach in alle Standard-SPS- und Steuerungssysteme integrieren.

Welche zusätzlichen Teile benötige ich für die Installation in der Anlage?

Das Xi 410 IP Package wird bereits vormontiert und vorverdrahtet geliefert. Sie müssen lediglich Schrauben bereitstellen, um das Kühlgehäuse und die Elektronikboxen an Ihrer Maschine oder Montagebasis zu befestigen.

Welche Wartung ist für das Kühlsystem erforderlich?

Das Kühlsystem ist nahezu wartungsfrei. Sie sollten von Zeit zu Zeit die Dichtheit der Wasserschläuche prüfen.

Wie genau sind die Temperaturmessungen unter extremen Bedingungen?

Das Industrial Package bietet den bestmöglichen Schutz für die Infrarotkamera und die empfindliche Optik. Dennoch kann die Genauigkeit durch starke atmosphärische Bedingungen wie Staub oder Dampf beeinträchtigt werden. Bitte stellen Sie sicher, dass die Kamera während der Messung eine freie Sicht auf das Objekt hat.

Welche Wasseranschlüsse sind für das wassergekühlte Xi Gehäuse erforderlich?

Das wassergekühlte Gehäuse verwendet G 1/8″-Anschlüsse und ist für Schläuche mit ID = 6 mm / AD = 8 mm vorgesehen.

Gibt es Zubehör oder Add-ons, die separat erhältlich sind?

Die Xi 410 IP ist ein komplettes Package, aber Sie können zwischen 5 m und 10 m Kabellänge sowie zwischen Standard-Ethernet oder PoE-Anschluss wählen. Außerdem kann anstelle des standardmäßigen I/O-Kabels das Industrial Process Interface gewählt werden.

Wie wird die Datenübertragung der Kamera organisiert (z. B. Kabel, WLAN usw.)?

Die Datenübertragung von der Kamera erfolgt über Fast Ethernet.

Ist Ihre Infrarotkamera langwellig (LWIR) oder kurzwellig (SWIR/MWIR)? Wie hoch ist die typische Bildfrequenz? Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße)? Und erfolgt die Verbindung zum PC über USB oder welche anderen Plattformen/Schnittstellen werden unterstützt (z. B. Ethernet)?

Optris bietet verschiedene Typen von IR-Kameras mit unterschiedlichen Wellenlängen an. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Kameratypen hinsichtlich Spektralbereich, typischer Bildfrequenz und Schnittstellenvarianten (USB oder Ethernet (ETH)):

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 8–14 µm):

  • PI400i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz),
  • PI450i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz),
  • PI640i LT (32 Hz (640×120 px @ 125 Hz),
  • Xi80 LT ETH (50 Hz),
  • Xi400 LT USB (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz),
  • Xi410 LT ETH (25 Hz (über Ethernet verbunden, 4 Hz über USB verbunden),
  • Xi640 LT USB (32 Hz)

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 7,9 µm):

  • PI450iG7 (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz),
  • PI640iG7 (32 Hz (640×120 px @ 125 Hz)

Mittelwellige (MWIR) Kameras (Spektralbereich 3,9 µm):

  • Xi320MT (30 Hz)

Kurzwellige (SWIR) Kameras:

  • PI1M (0,85–1,1 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, (umschaltbar auf 27 Hz)/ 72×56 px/ 764×8 px @ 1 kHz)),
  • PI08M (780–820 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, (umschaltbar auf 27 Hz)/ 72×56 px/ 764×8 px @ 1 kHz)),
  • PI05M (500–540 µm), 764×480 px @ 32 Hz/ 382×288 px @ 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz)/ 72×56 px/ 764×8 px @ 1 kHz,
  • Xi1M ETH (0,85–1,1 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (auton.: 396×1 px), 500 Hz, 0,85–1,1 μm, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb,
  • Xi05M ETH (500–540 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (auton.: 396×1 px), 500 Hz, 500–540 nm, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb

Für die Xi 80/ 410/ 05M/ 08M Kameras sind folgende digitale Schnittstellenkits verfügbar:

  • Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface-Kit
  • EtherNet/IP Interface-Kit
  • Profinet-Kit

Das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße) für Ihre IR-Kamera mit den verschiedenen verfügbaren Optiken können Sie im Optikrechner auf der Optris Website einsehen: Optris IR Camera Calculator (https://optris.com/optris-calculator/camera/) Beispiel:

Wie hoch ist die Bit-Tiefe unserer Kamera?

Die Bit-Tiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten liegen mit 16 Bit vor, jedoch werden nur 14 Bit für die Temperaturdaten verwendet; die übrigen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Können wir die Roh-ADU-Daten der Kamera an eine andere kommerzielle Software zur Verarbeitung senden?

Grundsätzlich geben wir keine Informationen über Rohdaten heraus. Die einzige Möglichkeit besteht darin, mit dem Connect SDK die ADU-Werte der Kamera als Matrix auszugeben. Diese ADU-Werte sind jedoch nicht interpretiert. Die Kameras können Temperaturinformationen und Farbinformationen an eine andere kommerzielle Software zur Weiterverarbeitung senden.

Ändert sich die Darstellung des Bildes, wenn im Connect SDK der Modus von Temperature auf ADU umgestellt wird?

Nein, die Art der Bilddarstellung ändert sich nicht. Das können Sie auch in den mit der PIXConnect Software bereitgestellten Softwarebeispielen sehen (Menü HELP => Connect SDK => Examples). Im Konfigurationsmenü unter => External communication => ConnectSDK können Sie den Modus von „Temperatures“ auf „ADU“ umstellen. Dies hat keinen Einfluss auf das angezeigte Bild.

Unser Unternehmen entwickelt und liefert Kamerasysteme für Stahlherstellungsprozesse und prüft verschiedene Kameratypen. Würden Sie für diese Anwendung langreichweitige, nahinfrarote oder kurzwellige Infrarotmodelle empfehlen?

Für Stahlherstellungsprozesse empfehlen wir kurzwellige Infrarotkameras wie die PI 1M, PI 08M, PI05M, Xi1M oder Xi 05M. Verwenden Sie möglichst die niedrigste Wellenlänge bzw. den niedrigstmöglichen Spektralbereich!

Welche Optris Infrarotkameras unterstützen die Integration mit Machine-Learning-Frameworks? Bieten sie Zugriff auf rohe Wärmebilddaten über SDK/API (z. B. das OTC SDK), sodass Entwickler eigene ML-Modelle für Aufgaben wie Segmentierung, Klassifikation oder prädiktive thermische Analyse anwenden können?

Die IR-Kameras bieten keinen Zugriff auf rohe Wärmebilddaten. Sie erhalten die Temperaturdaten über das SDK (OTC SDK) von der Kamera für Ihren Prozess.

Welche Optris Infrarotkamera eignet sich am besten zur Temperaturmessung bei Schweißprozessen?

  • Die Wahl der richtigen Optris Infrarotkamera hängt vom Temperaturbereich und von der Art des Schweißprozesses ab.
  • Für Kunststoffschweißen kann eine PI/Xi LT Kamera verwendet werden (8–14 µm).
  • Für Metallanwendungen (z. B. Stahl) sollte eine kurzwellige Kamera wie PI 1M/08M/05M, Xi 1M oder Xi05M eingesetzt werden (0,85–1,1 µm, 780–820 µm, 500–540 µm).
  • Für Laserschweißanwendungen bietet Optris IR-Kameras mit Sperrfilter an.

Nach dem Verbinden der Optris Xi410 mit PIX Connect über Ethernet erhalte ich einen „frame timeout“-Fehler und das Infrarotbild erscheint überhaupt nicht. Die Kamera hat die korrekte IP-Adresse und antwortet auf Ping. Was könnte die Ursache sein?

Gehen Sie zu Einstellungen/Kamera oder suchen Sie nach „Kamera“ und aktivieren Sie dann die Option „Apps den Zugriff auf Ihre Kamera erlauben“.

Scope of Supply
  • Xi 410 Infrarot-Imager
  • Wassergekühltes Gehäuse
  • Laminare Luftspülung inkl. Schutzfenster
  • Shutter zum Schutz der Optik
  • Ethernet- oder PoE-Kabel
  • I/O-Kabel oder industrielles PIF
  • Alle Kabel in 5 m oder 10 m Länge
  • OPTXI41IP
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