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Xi 1M FP

Systemlösung mit wassergekühltem Gehäuse für Hochtemperaturanwendungen mit verschiedenen Optionen

Furnace Package 1 Furnace Package 2 Furnace Package Packed

Die Xi 1M FP Ofen-Systemlösung wurde entwickelt, um die Xi 1M Infrarotkamera in rauen industriellen Umgebungen zu schützen, in denen Hitze, Staub, Rauch und Dämpfe die Wirksamkeit herkömmlicher Systeme schnell beeinträchtigen können. Es kombiniert ein robustes wassergekühltes Schutzgehäuse, einen laminaren Luftspülflansch mit Schutzfenster sowie ein Process Interface. Diese Komplettlösung ermöglicht eine zuverlässige thermische Überwachung direkt an Öfen, Brennöfen und anderen Hochtemperaturbereichen.

Ausgelegt für den kontinuierlichen 24/7-Betrieb, hält das System Umgebungstemperaturen bis 250 °C stand und gewährleistet dabei eine stabile Messleistung. Das Kühlsystem benötigt einen empfohlenen Wasserdurchfluss von 1 bis 5 l/min (bei einer Wassertemperatur unter 30 °C), wodurch eine Überhitzung auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen effektiv verhindert wird. Die Luftspüleinheit hält die Optik sauber und geschützt, indem ein einstellbarer Luftstrom Staubablagerungen reduziert und den Wärmeeintrag durch Kamineffekte im Bereich der Linse minimiert.

Als Online-Wärmebildkamera-Systemlösung liefert das Xi 1M Paket detaillierte Wärmebilder mit 396 × 300 Pixeln und arbeitet im Spektralbereich von 0,85 bis 1,1 µm. Es eignet sich ideal für die Hochtemperaturüberwachung von 450 °C bis 1800 °C ohne Teilmessbereiche. Kunden können verschiedene Optiken von Weitwinkel- bis Teleobjektiven auswählen und optional 5 m oder 10 m Hochtemperaturkabel (bis 250 °C) einsetzen, um eine flexible Integration zu ermöglichen.

In Automatisierungsumgebungen unterstützt das Xi 1M FP Ethernet-Konnektivität (optional mit PoE) und kann mit einem Standard- oder Industrial Process Interface kombiniert werden, das erweiterte Ausgänge und Fail-Safe-Funktionen bietet. Dadurch ist das Paket eine leistungsstarke Online-Wärmebildkamera-Lösung für Wärmebehandlung, Metallurgie, Ofenüberwachung und Prozessregelung. Es hilft Kunden, die Qualität zu verbessern, Stillstandszeiten zu reduzieren und wertvolle Anlagenkomponenten zu schützen.

Xi 1M FP Ofen- Systemlösung – Infrarotkamera für raue Industrieumgebungen wie Ofenanwendungen – Wichtige Merkmale:

  • Bis zu 250 °C Umgebungstemperatur

  • Luftspülflansch zur einfachen Montage an Ofenwänden

  • 5 m oder 10 m Hochtemperaturkabel auswählbar

  • Process Interface zur einfachen Integration in Steuerungssysteme

From 4.240,00

Produkt Description

Der Schutz der Xi 1M Infrarotkamera in rauen industriellen Umgebungen ist das Hauptziel dieses Furnace Package. Es umfasst eine Xi 1M Kamera, ein wassergekühltes Gehäuse, einen Luftspülflansch mit Schutzfenster und ein Process Interface. Dieses robuste System ist für Temperaturen bis 250 °C ausgelegt und gewährleistet einen zuverlässigen Kamerabetrieb bei extremer Hitze.

Das Gehäuse verwendet eine empfohlene Wasserdurchflussrate von 1 bis 5 Litern pro Minute, wobei das Wasser unter 30 °C gehalten wird. Dieses Kühlsystem verhindert eine Überhitzung der Infrarotkamera und sorgt dafür, dass die Temperaturmessungen genau bleiben. Der Luftspülflansch, der ebenfalls wassergekühlt werden kann, ist besonders in staubigen oder rauchigen Umgebungen nützlich. Er schützt die Kameralinse vor Verunreinigungen. Die Strömungsrichtung der Luftspülung kann so eingestellt werden, dass ein laminarer Luftvorhang parallel zur Linse oder eine orthogonale Luftströmung entsteht. Diese Einstellung hilft, Überhitzung zu vermeiden, insbesondere bei Installationen, in denen heiße Luft Kamineffekte erzeugen kann.

Ob für kontinuierliche Überwachung oder andere Hochtemperaturanwendungen – das Furnace Package bietet den notwendigen Schutz und die Kühlung, damit die Kamera zuverlässig arbeitet. Das Xi 1M FP Package wird vormontiert in einer dafür vorgesehenen Box geliefert, bietet aber ebenfalls Konfigurationsoptionen für eine bessere Anpassung.

Kunden können zwischen 5 m und 10 m langen Hochtemperaturkabeln wählen, die bis 250 °C eingesetzt werden können. Außerdem können sie verschiedene Optiken auswählen, von Weitwinkel- bis Teleobjektiven. Der standardmäßig kalibrierte Temperaturbereich reicht von 450 °C bis 1800 °C ohne Teilbereiche. Dies ist ein großer Vorteil, insbesondere für Wärmebehandlungs- und metallurgische Prozesse. Die Ethernet-Kabel können optional PoE-Fähigkeit bieten. Zusätzlich können Kunden anstelle des standardmäßigen Ein- und Ausgangskabels ein Industrial Process Interface wählen. Diese Option bietet zusätzliche Analog- und Alarmausgänge sowie ein zusätzliches Fail-Safe-Relais.

Als Online-Wärmebildkamera-Lösung unterstützt das Xi 1M FP Package die 24/7-Ofenüberwachung mit Schutzart IP67 und bietet starken Schutz gegen Hitze, Staub und anspruchsvolle industrielle Bedingungen. Das integrierte Schutzfenster besteht aus Borofloat-Glas mit AR-Beschichtung, um eine dauerhafte Transmission und zuverlässige Wärmebildgebung in rauen Produktionsumgebungen sicherzustellen. Für Automatisierungsaufgaben verfügt die Xi 1M Infrarotkamera über eine hohe optische Auflösung von 396 x 300 Pixeln. Sie kann im Vollbildmodus über Ethernet oder im High-Speed-Line-Scan-Modus für dynamische Prozesse betrieben werden. Je nach Steuerungsaufbau können optionale industrielle Kommunikationsprotokolle wie Profinet, EtherNet/IP oder Modbus TCP für eine einfache Integration in SPS-Systeme verwendet werden. Zusammen mit flexiblen Optiken und prozessgerechtem Zubehör ermöglicht das Furnace Package eine stabile Temperaturkontrolle, schnellere Fehlerbehebung und bessere Produktqualität in Anwendungen wie Öfen, Wärmebehandlungslinien, Schmelzöfen und metallurgischen Prozessen.

Specification
MODEL Xi1M FP 7°x5° Xi1M FP 14°x10° Xi1M FP 28°x21° Xi1M FP 7°x5° CF
DETECTOR
Optical resolution Full resolution: 396×300 pixels (Ethernet)
Linescan: 396 x 8 pixels (Ethernet)
Linescan: 396 x 1 pixels (Ethernet, autonomous)
Pixel pitch 15 µm
Detector CMOS
Spectral Range 0.85 – 1.1 µm
Optical Filter No
Frame rate Full resolution: 20 Hz (Ethernet) **1)
Linescan: 500 Hz (Ethernet, autonomous)**1)
OPTICAL
Field of View 7°x5° (396×300 pixels) 14°x10° (396×300 pixels) 28°x21° (396×300 pixels) 7°x5° CF (396×300 pixels)
Focal length [mm] 50 25 12 50
F Number 2.8 1.8 2 2.8
Optical Resolution 806:1 401:1 195:1 830:1
Minimum Distance to target 800 mm 300 mm 300 mm 500 mm
Interchangeable optics No
MEASUREMENT
Object Measurement Range 450 °C … 1800 °C (20Hz)
550 °C … 1800°C (500Hz) **1)
Accuracy For object temperature < 1400 °C: ±1 % of reading
For object temperature < 1600 °C: ±2 % of reading
Thermal Sensitivity (NETD) < 2 K (< 900 °C) / < 4 K (< 1400 °C)
Minimal Instantaneous Field of View (IFOV) 0.3mm 0.5mm 0.7mm 0.1mm
Smallest measurable Spot Size MFOV 1.2mm 2.5mm 2.8mm 0.4mm
Measurement Field of View (MFOV) 4×4 pixels
Warm-up time 10 min
Emissivity /Transmissivity/ Reflectivity adjustable: 0.100…1.100
INTERFACES
Interface USB 2.0 / Ethernet (100 Mbit/s) / PoE / RS 485 **2)
Supported Protocols USB, Ethernet (Static), RS485 **2), Serial Communication
Optional: EtherNet/IP, Profinet, Modbus TCP, Ethernet TCP
Compatible Software PIXConnect, EasyComm, ConnectSDK, EasyAPI, DirectSDK, RTSP
ANALOG INPUT/OUTPUT
Direct output/input 1x analog output (0/4-20 mA), 1x input (analog or digital); optically isolated
Optional Industrial Process interface (PIF) 3x analog outputs (0/4–20 mA or 0–10 V) or alarm OUT (relais) / 3x inputs (analog or digital) / fail-safe (LED and relay);
stackable up to 3 PIFs; optically isolated
Cable length Ethernet / I/O or Process interface: 5 m or 10 m high temperature cables (250 °C)
IMAGE PROCESSING
Configuration via PIXConnect
Operation Autonomous Standalone and/or computer-enabled
Capabilities Measurement of hot metal surfaces and molten metal, Autonomous temperature evaluation of areas of interest, Linescanner, EventGrabber, Merger, Alarming, Comparison Functions
GENERAL
Size 220 mm x 200 mm x 140 mm
Housing Material Stainless steel
Weight 2600 g
Tripod 1/4-20 UNC
Focus Motorized
Country of Origin Germany
ENVIRONMENTAL & CERTIFICATIONS
Operating Temperature Range 5…250°C (with water cooling)
Storage Temperature Range 0…50 °C
Relative humidity 10 – 95 %, non-condensing
Protection Class IP67, NEMA-4
EMC 2014/30/EU
Shock IEC 60068-2-27 (25 G and 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (sinus shaped); IEC 60068-2-64 (broadband noise)
Standards CE, UKCA, RoHS
POWER
Power Supply Power over Ethernet or 8-30 VDC
Power Consumption max. 2.5 W
Part number OPTXI1MFPO7SFT1EIC5 OPTXI1MFPO14T1EIC5 OPTXI1MFPO28T1EIC5 OPTXI1MFPO7CFT1EIC5
Additional Remarks 1) Start-up temperature range for variant with focal length of 50 mm is increased to 525°C for 20Hz and 575°C for 500 Hz modes
2) Direct out- and inputs are not available while using the RS485 interface
Areas of Application
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Wie kann ich das Package in mein Steuerungssystem integrieren?

Bilddaten werden über Ethernet übertragen und müssen mit einem Computer verbunden werden. Die Xi 1M kann jedoch auch für einen autonomen Betrieb ohne Computer eingerichtet werden. Analogausgänge wie 0/4–20 mA und Alarmrelaisausgänge lassen sich einfach in alle Standard-SPS- und Steuerungssysteme integrieren.

Welche zusätzlichen Teile benötige ich für die Installation in der Anlage?

Das Xi 1M FP Package wird bereits vormontiert und vorverdrahtet geliefert. Sie müssen lediglich Schrauben bereitstellen, um den Luftspülflansch an der Ofenwand zu montieren und die Elektronikboxen an Ihrer Maschine oder Montagebasis zu befestigen.

Welche Wartung ist für das Kühlsystem erforderlich?

Das Kühlsystem ist nahezu wartungsfrei. Sie sollten von Zeit zu Zeit die Dichtheit der Wasserschläuche prüfen.

Wie genau sind die Temperaturmessungen unter extremen Bedingungen?

Das Industrial Package bietet den bestmöglichen Schutz für die Infrarotkamera und die empfindliche Optik. Dennoch kann die Genauigkeit durch starke atmosphärische Bedingungen wie Staub oder Dampf beeinträchtigt werden. Bitte stellen Sie sicher, dass die Kamera während der Messung eine freie Sicht auf das Objekt hat.

Welche Wasseranschlüsse sind für das wassergekühlte Xi Gehäuse erforderlich?

Das wassergekühlte Gehäuse verwendet G 1/8″-Anschlüsse und ist für Schläuche mit ID = 6 mm / AD = 8 mm vorgesehen.

Gibt es Zubehör oder Add-ons, die separat erhältlich sind?

Die Xi 1M FP ist ein komplettes Package, aber Sie können zwischen 5 m und 10 m Kabellänge sowie zwischen Standard-Ethernet oder PoE-Anschluss wählen. Außerdem kann anstelle des standardmäßigen I/O-Kabels das Industrial Process Interface gewählt werden.

Wie wird die Datenübertragung der Kamera organisiert (z. B. Kabel, WLAN usw.)?

Die Datenübertragung von der Kamera erfolgt über Fast Ethernet.

Wie hoch ist die Bit-Tiefe unserer Kamera?

Die Bit-Tiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten liegen mit 16 Bit vor, jedoch werden nur 14 Bit für die Temperaturdaten verwendet, die anderen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Können wir die Roh-ADU-Daten der Kamera an eine andere kommerzielle Software zur Verarbeitung senden?

Grundsätzlich geben wir keine Informationen über Rohdaten heraus. Die einzige Möglichkeit besteht darin, mit dem Connect SDK die ADU-Werte der Kamera als Matrix auszugeben. Diese ADU-Werte sind jedoch nicht interpretiert. Die Kameras können Temperaturinformationen und Farbinformationen an eine andere kommerzielle Software zur Weiterverarbeitung senden.

Ändert sich die Darstellung des Bildes, wenn im Connect SDK der Modus von Temperature auf ADU umgestellt wird?

Nein, die Art der Bilddarstellung ändert sich nicht. Das können Sie auch in den mit der PIXConnect Software bereitgestellten Softwarebeispielen sehen (Menü HELP => Connect SDK => Examples). Im Konfigurationsmenü unter => External communication => ConnectSDK können Sie den Modus von „Temperatures“ auf „ADU“ umstellen. Dies hat keinen Einfluss auf das angezeigte Bild.

Unser Unternehmen entwickelt und liefert Kamerasysteme für Stahlherstellungsprozesse und prüft verschiedene Kameratypen. Würden Sie für diese Anwendung langreichweitige, nahinfrarote oder kurzwellige Infrarotmodelle empfehlen?

Für Stahlherstellungsprozesse empfehlen wir kurzwellige Infrarotkameras wie die PI 1M, PI 08M, PI05M, Xi1M oder Xi 05M. Verwenden Sie möglichst die niedrigste Wellenlänge bzw. den niedrigstmöglichen Spektralbereich!

Welche Optris Infrarotkameras unterstützen die Integration mit Machine-Learning-Frameworks? Bieten sie Zugriff auf rohe Wärmebilddaten über SDK/API (z. B. das OTC SDK), sodass Entwickler eigene ML-Modelle für Aufgaben wie Segmentierung, Klassifikation oder prädiktive thermische Analyse anwenden können?

Die IR-Kameras bieten keinen Zugriff auf rohe Wärmebilddaten. Sie erhalten die Temperaturdaten über das SDK (OTC SDK) von der Kamera für Ihren Prozess.

Welche Optris Infrarotkamera eignet sich am besten zur Temperaturmessung bei Schweißprozessen?

  • Die Wahl der richtigen Optris Infrarotkamera hängt vom Temperaturbereich und von der Art des Schweißprozesses ab.
  • Für Kunststoffschweißen kann eine PI/Xi LT Kamera verwendet werden (8–14 µm).
  • Für Metallanwendungen (z. B. Stahl) sollte eine kurzwellige Kamera wie PI 1M/08M/05M, Xi 1M oder Xi05M eingesetzt werden (0,85–1,1 µm, 780–820 µm, 500–540 µm).
  • Für Laserschweißanwendungen bietet Optris IR-Kameras mit Sperrfilter an.

Ist Ihre Infrarotkamera langwellig (LWIR) oder kurzwellig (SWIR/MWIR)? Wie hoch ist die typische Bildfrequenz? Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße)? Und erfolgt die Verbindung zum PC über USB oder welche anderen Plattformen/Schnittstellen werden unterstützt (z. B. Ethernet)?

Optris bietet verschiedene Typen von IR-Kameras mit unterschiedlichen Wellenlängen an. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Kameratypen hinsichtlich Spektralbereich, typischer Bildfrequenz und Schnittstellenvarianten (USB oder Ethernet (ETH)):

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 8–14 µm):

  • PI400i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz),
  • PI450i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz),
  • PI640i LT (32 Hz (640×120 px @ 125 Hz),
  • Xi80 LT ETH (50 Hz),
  • Xi400 LT USB (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz),
  • Xi410 LT ETH (25 Hz (über Ethernet verbunden, 4 Hz über USB verbunden),
  • Xi640 LT USB (32 Hz)

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 7,9 µm):

  • PI450iG7 (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz),
  • PI640iG7 (32 Hz (640×120 px @ 125 Hz)

Mittelwellige (MWIR) Kameras (Spektralbereich 3,9 µm):

  • Xi320MT (30 Hz)

Kurzwellige (SWIR) Kameras:

  • PI1M (0,85–1,1 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, (umschaltbar auf 27 Hz)/ 72×56 px/ 764×8 px @ 1 kHz)),
  • PI08M (780–820 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, (umschaltbar auf 27 Hz)/ 72×56 px/ 764×8 px @ 1 kHz)),
  • PI05M (500–540 µm), 764×480 px @ 32 Hz/ 382×288 px @ 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz)/ 72×56 px/ 764×8 px @ 1 kHz,
  • Xi1M ETH (0,85–1,1 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (auton.: 396×1 px), 500 Hz, 0,85–1,1 μm, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb,
  • Xi05M ETH (500–540 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (auton.: 396×1 px), 500 Hz, 500–540 nm, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb

Für die Xi 80/ 410/ 05M/ 08M Kameras sind folgende digitale Schnittstellenkits verfügbar:

  • Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface-Kit
  • EtherNet/IP Interface-Kit
  • Profinet-Kit

Das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße) für Ihre IR-Kamera mit den verschiedenen verfügbaren Optiken können Sie im Optikrechner auf der Optris Website einsehen: Optris IR Camera Calculator (https://optris.com/optris-calculator/camera/) Beispiel:

Nach dem Verbinden der Optris Xi410 mit PIX Connect über Ethernet erhalte ich einen „frame timeout“-Fehler und das Infrarotbild erscheint überhaupt nicht. Die Kamera hat die korrekte IP-Adresse und antwortet auf Ping. Was könnte die Ursache sein?

Gehen Sie zu Einstellungen/Kamera oder suchen Sie nach „Kamera“ und aktivieren Sie dann die Option „Apps den Zugriff auf Ihre Kamera erlauben“.

Scope of Supply
  • Xi 1M Infrarot-Imager
  • Wassergekühltes Gehäuse
  • Luftspülflansch laminar inkl. Schutzfenster
  • Ethernet- oder PoE-Kabel
  • I/O-Kabel oder industrielles PIF
  • Alle Kabel in 5 m oder 10 m Länge
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