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Die VisCAM-Option (Bildverarbeitungskamera) für das Zustandsüberwachungspaket wird zum 1. September 2026 eingestellt.

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Xi 400 CM

Systemlösung für Zustandsüberwachung und Brandfrüherkennung

Xi 400 CM Xi 400 CM Xi 400 CM Xi 400 CM Xi 400 CM Xi 400 CM

Diesee Infrarot-Systemlösung umfasst eine Xi 400 LT USB-Wärmebildkamera, eine HD-Farbkamera sowie einen USB-Server. Alle Komponenten sind vormontiert in einem IP66-Außengehäuse. Das System verfügt über eine integrierte Luftspülung, Heizung und Lüfter zum Schutz der Wärmebildkamera und für einen zuverlässigen Dauerbetrieb im Außenbereich rund um die Uhr. Dank des leistungsstarken Temperaturmanagements und der hohen Umweltklassifizierung kann das Kameragehäuse kontinuierlich zwischen −40 °C und 50 °C betrieben werden, ohne dass die Messstabilität leidet – selbst in staubigen, feuchten oder exponierten Umgebungen. Die Spotfinder-Infrarotkamera bietet eine optische Auflösung von 382 × 288 Pixeln und eine thermische Empfindlichkeit von 80 mK sowie eine 1280 × 720-Pixel-Farbkamera zur präzisen visuellen und thermischen Verifikation.

Das Xi 400 CM-Paket ist für die Fernüberwachung, das Outdoor-Monitoring mit Infrarotkameras und die frühzeitige Branderkennung ausgelegt. Es ermöglicht eine einfache Integration über einen USB-Server Gigabit (PoE) in Video-Management-Systeme. Gleichzeitig werden IR- und HD-Videostreams übertragen, und die hochperformante Echtzeit-Analyse nutzt jedes einzelne Pixel zur Erkennung von Temperaturanstiegen und der Bildung von Hotspots. Über definierte Temperaturschwellen und Prozess-Interface-Ports werden automatisch Alarme ausgelöst, wodurch eine direkte Anbindung an Brandmeldeanlagen oder automatische Löschsysteme möglich ist.

Die integrierte Luftspülung gewährleistet eine klare optische Übertragung in Bereichen mit hoher Partikelbelastung. Dazu zählen beispielsweise Sägewerke, Abfall- und Recyclinganlagen, Schrottplätze, Kohleförderanlagen und Biomasselager. In diesen Umgebungen besteht aufgrund überhitzter Lager, Reibungsfunken oder der Selbstentzündung von Materialhaufen ein hohes Brandrisiko. In solchen Einsatzbereichen ermöglicht die Xi 400 CM eine Echtzeitüberwachung, frühzeitige Zündwarnungen und reduziert Fehlalarme durch die kombinierte thermisch-visuelle Verifikation.

Die Xi 400 CM ist eine kosteneffiziente, vorkonfigurierte Turnkey-Lösung, die die Installationszeit deutlich verkürzt und den Integrationsaufwand einzelner Komponenten überflüssig macht. Zum Zubehör gehören eine Wandhalterung, ein Luftspülkragen, verschiedene Optiken bis zu 80° horizontalem Öffnungswinkel sowie ein motorisierter Fokus zur präzisen Anpassung des Sichtfeldes.

Xi 400 CM – Wärmebildkamera-Systemlösung für Condition Monitoring und Brandschutz – wichtige Merkmale:

  • Ausgelegt für Condition Monitoring und Branderkennung im Außenbereich

  • IR-Kamera mit 382 × 288 Pixeln

  • HD-Farbkamera mit 1280 × 720 Pixeln

  • USB-Server Gigabit (PoE) zur einfachen Integration beider Kameras

  • Schutzart IP66

3.200,00

Produktbeschreibung

Eine frühzeitige Branderkennung kann an Orten wie Sägewerken, Schrottplätzen sowie Abfall- und Recyclinganlagen schwierig sein, da dort Brandrisiken häufig auftreten. Jährlich entstehen erhebliche finanzielle Verluste durch Brände, die auf unzureichende Systeme zur Früherkennung zurückzuführen sind. Infrarotkameras eignen sich besonders gut zur Überwachung großer Flächen und zur frühzeitigen Warnung vor Bränden, was eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung von Notfall- und Brandschutzplänen ist.

In vielen industriellen Anwendungen ist die Überwachung von Anlagen und das Erkennen früher Anzeichen eines Brandes von entscheidender Bedeutung, insbesondere unter extremen Temperaturbedingungen. So werden beispielsweise Fördersysteme für Kohle oder Holzspäne häufig in kalten Klimazonen eingesetzt. Die Lager dieser Systeme können überhitzen, was zu Förderbandausfällen führt und das Brandrisiko erhöht. Ebenso kann Reibung bei der Verarbeitung von Holzspänen kleine Funken erzeugen, die in der Holzstoffverarbeitung Brände auslösen können. Darüber hinaus können große, feuchte Haufen aus zersetzendem Mulch, Holzstoff oder anderen Biomassematerialien zur Selbstentzündung neigen und damit eine ernsthafte Gefahr für nahegelegene Fabriken oder Wohngebiete darstellen.

Das Xi 400CM-Paket erfüllt den wichtigen Bedarf an kontinuierlicher Überwachung in industriellen Außenanwendungen. Es enthält alle notwendigen Komponenten, um Anlagen und potenzielle Brandquellen effektiv zu überwachen, und liefert frühzeitige Warnmeldungen, wenn Anlagen überhitzen oder Zündtemperaturen auf einen möglichen Brand hindeuten. Zum Lieferumfang gehören eine Wärmebildkamera, ein Außengehäuse mit Lüfter und Heizelement, eine Luftspülung für das Frontfenster, eine hochauflösende Videokamera sowie ein USB-Server Gigabit (PoE) für die Übertragung von Videodaten über große Entfernungen.

Durch die Zusammenführung dieser Komponenten in einem standardisierten Gesamtpaket kann das Xi 400CM-Paket zu einem günstigeren Preis angeboten werden, was im Vergleich zu kundenspezifischen Lösungen erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht. Die Brandsicherheit wird erhöht, da größere Bereiche von mehreren Montagepositionen aus überwacht werden können. Die Kosteneffizienz des Systems unterstützt eine breitere Abdeckung und damit verbesserte Lösungen zur frühzeitigen Branderkennung.

Die Detektionsmethode des Xi 400CM-Pakets basiert auf der Nutzung jedes einzelnen Pixels der hochauflösenden Infrarotkamera mit 382 × 288 Pixeln zur Lokalisierung von Hotspots. Die Hochgeschwindigkeitsprozessoren der Xi 400 LT USB-Wärmebildkamera scannen kontinuierlich das Sichtfeld nach Hotspots, die die vom Anwender definierten Temperaturgrenzwerte überschreiten. Die Xi 400-Infrarotkamera verfügt über eine Prozessschnittstelle, die Alarmsignale (0/4–20 mA-Analogausgang) an externe Steuergeräte oder Sprinkleranlagen überträgt. Zusätzliche Prozessschnittstellenmodule können integriert werden, um unterschiedliche Brandalarmtemperaturen in verschiedenen Bereichen des Sichtfeldes festzulegen und so die Fähigkeit des Systems zur Erkennung und Reaktion auf potenzielle Brandrisiken weiter zu verbessern.

Darüber hinaus ermöglicht das System die Übertragung hochauflösender thermischer Bilder und Videobilder an einen Leitstands-PC mit der Software PIX Connect. Diese Software kann so konfiguriert werden, dass sie mehrere Bilder aus verschiedenen Montagepositionen darstellt und eine thermische Echtzeit-Videoauswertung erlaubt. Dadurch lassen sich Fehlalarme identifizieren, beispielsweise durch Abgasrohre von Baggern oder durch Sonnenreflexionen auf glänzenden Metalloberflächen. Diese Funktion ist wichtig, um unnötige Auslösungen von Löschsystemen oder Notfallevakuierungen zu vermeiden.

Das in Deutschland entwickelte und gefertigte Xi 400CM-Paket bietet eine umfassende und zugleich kosteneffiziente Lösung zur frühzeitigen Branderkennung. Ingenieure weltweit stehen zur Unterstützung bei Installationsfragen bereit und stellen sicher, dass das System in unterschiedlichen industriellen Umgebungen korrekt eingerichtet und zuverlässig betrieben wird.

Spezifikation
MODELL Xi 400 LT 18°x14° CM Xi 400 LT 29°x22° CM Xi 400 LT 53°x38° CM Xi 400 LT 80°x54° CM
DETEKTOR
Optische Auflösung 382 x 288 Pixel
Pixel Pitch 17 µm
Detektor Ungekühlter Bolometer
Spektralbereich 8 – 14 µm
Optischer Filter optional: CO2 10,6 µm
Bildfrequenz 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz)
OPTIK
Sichtfeld (Field of View) 18°x14° 29°x22° 53°x38° 80°x54°
Brennweite [mm] 20 12,7 7,7 5,7
Blendenzahl (F-Number) 1,1 0,9 0,9 0,9
Optische Auflösung 190:1 250:1 150:1 110:1
Minimaler Arbeitsabstand 350 mm 350 mm 250 mm 200 mm
Wechseloptiken Nein
MESSUNG
Objekttemperaturbereich –20 °C … 100 °C 0 °C … 250 °C (20) 150 °C … 900 °C **1) optional: 200 °C … 1500 °C **2)
Genauigkeit ±2 °C oder ±2 %, je nachdem, welcher Wert größer ist
Thermische Empfindlichkeit (NETD) 50 mK
Kleinste detektierbare Spotgröße IFOV: 1 Pixel 0,3 mm 0,5 mm 0,7 mm 0,8 mm
Kleinste messbare Spotgröße MFOV 0,9 mm 1,5 mm 2,1 mm 2,4 mm
Messfeld (Measurement Field of View, MFOV) 3 x 3 Pixel
Aufwärmzeit 10 min
Emissionsgrad / Transmissivität / Reflexion einstellbar: 0,100…1,100
SCHNITTSTELLEN
Schnittstelle Ethernet über USB GigE (PoE) Schnittstelle
Unterstützte Protokolle Ethernet (max. 1000 Mbit/s)
Kompatible Software PIXConnect, ConnectSDK, EasyAPI, DirectSDK
ANALOGE EIN-/AUSGÄNGE
Direkter Ausgang/Eingang 1x Analogausgang (0/4–20 mA) 1x Eingang (analog oder digital); optisch isoliert
Optionale industrielle Prozessschnittstelle (PIF) 2x 0–10 V Eingang, Digitaleingang (max. 24 V), 3x 0/4–20 mA Ausgänge, 3x Relais (0–30 V/ 400 mA), Fail-safe-Relais
Kabellänge Ethernet / RS485: 20 m (erweiterbar bis 100 m)
BILDVERARBEITUNG
Konfiguration über PIXConnect
Betrieb PC-gestützt
Funktionen Für hohe Umgebungstemperaturen, Sehr gute Rauschunterdrückung, Messung von Interessensbereichen (AOI), Linienscanner, EventGrabber, Merger, Alarmierung, Vergleichsfunktionen, Temperatur-Zeit-Diagramme, Temperaturprofile, Aufzeichnung & Wiedergabe, Triggerung
ALLGEMEIN
Abmessungen 485 mm x 140 mm x 265 mm
Gehäusematerial Aluminium
Gewicht 2 kg / 2,5 kg mit Wandhalterung
Stativ Wandhalterung
Fokus Motorfokus
Ursprungsland Deutschland
UMGEBUNG & ZERTIFIZIERUNGEN
Betriebstemperaturbereich -40…50 °C
Lagertemperaturbereich -40…70 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 10 – 95 %, nicht kondensierend
Schutzart IP66
EMV 2014/30/EU
Schock IEC 60068-2-27 (25 G und 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (sinusförmig) IEC 60068-2-64 (Breitbandrauschen)
Normen CE, UKCA, RoHS
VERSORGUNG
Stromversorgung 24 VDC oder PoE
Stromaufnahme 3 A (kurzzeitig: 6 A)
Leistungsaufnahme 70 W
VISUELLE KAMERA (optional)
Optische Auflösung 1280 x 720 Pixel
Bildfrequenz 30 Hz
Objektivgröße 1/4″
Sichtfeld (FOV) 65° (DFOV)
Typ IP-Kamera
Protokoll FFMPEG (H264), RTSP, TCP
LUFTSPÜLUNG & HEIZUNG
Luftspülkragen Integriert
Luftdruck Absolutdruck 1,1 bar bei 20–100 l/min
Heizung PTC-Heizer (startet automatisch bei T < 15 °C) / Lüfter für homogene Temperaturverteilung
Teilenummer OPTXI40LTCMF20T090 OPTXI40LTCMF13T090 OPTXI40LTCMF08T090 OPTXI40LTCMF06T090
Zusätzliche Hinweise 1) Genauigkeitsangabe gültig ab 150 °C 2) Wenn diese Option bestellt wird, ist der Bereich (20) 150 … 900 °C nicht verfügbar 3) Messung der rauschäquivalenten Temperaturdifferenz (NETD) gemäß VDI 5585, Methode B, 25 °C (77 °F) Schwarzkörpertemperatur (-20…100 °C Temperaturbereich), Bildfrequenz 20 Hz
Anwendungsbereiche
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Ist die Temperaturmessung für infrarotkamerabasierte Brandfrüherkennungssysteme wichtig?

Ja, insbesondere wenn eine automatische Alarmierung erforderlich ist. In einigen Märkten legen Akkreditierungsstellen Anforderungen an die Temperaturmessfähigkeit fest, die eine präzise Signalisierung von Temperaturanstiegen um 20 °C vorsehen.

Kann ich einfach eine thermische Sicherheitskamera verwenden und auf Hotspots alarmieren?

Obwohl es für Wärmebildkameras, die für Sicherheitsanwendungen entwickelt wurden, oft einfach ist, einen Hotspot im Bild zu erkennen, kann es für Kameras, die nicht für Temperaturmessungen ausgelegt sind, deutlich schwieriger sein, Alarme für mehrere Ziele auszugeben, die jeweils ihre eigenen spezifischen Temperaturschwellen haben. Da einige potenzielle Zündbereiche bereits warm werden, bevor sie sich entzünden, kann es sinnvoll sein, in manchen Fällen niedrigere Alarm- oder „Voralarm“-Temperaturschwellen zu definieren. Eine Kamera, die speziell dafür entwickelt und kalibriert wurde, genaue Temperaturmessungen an Objekten im Umgebungstemperaturbereich zu liefern, kann die bessere Lösung sein, wenn schon geringe Temperaturerhöhungen auf ein mögliches Brandrisiko hinweisen.

Ist die Auflösung der Infrarotkamera wichtig?

Fast immer. Die meisten Infrarotkameras können so programmiert werden, dass sie einen Alarm auslösen, sobald ein Pixel oder eine Pixelgruppe eine vom Benutzer vorgegebene Temperaturschwelle überschreitet. Wenn das zu überwachende Ziel (z. B. ein kleines Holzstück) sehr heiß ist, aber nur einen Teil eines Pixels des Wärmebildsystems ausfüllt, meldet die Kamera eine Temperatur, die den Mittelwert aus der Temperatur des Holzstücks und der Umgebungstemperaturen im restlichen Pixel darstellt.

Wann reicht eine Kamera mit niedrigerer Auflösung zu einem günstigeren Preis für eine bestimmte Anwendung aus?

Wenn die zu überwachende Spotgröße in etwa so groß ist wie ein Pixel oder eine Gruppe von Pixeln. Ein Beispiel wäre eine Messung an der Außenwand eines großen Ofens, bei der es wichtig ist, die mittlere Temperatur zu kennen, aber nicht erforderlich ist, einen sehr kleinen Spot auf der Ofenwand genau zu erfassen.

Woher weiß ich, dass ein Pixel zu groß für eine genaue Messung ist?

Hersteller von Infrarotkameras, die Wärmebildsysteme zur Temperaturmessung anbieten, stellen auf ihrer Website in der Regel einen Spotgrößenrechner zur Verfügung. Der Rechner zeigt die geometrische Größe eines einzelnen Pixels (IFOV) an, wenn Kamera, Optik und Messentfernung in den Optikrechner eingegeben werden.

Reicht ein einzelnes Pixel oder IFOV immer aus, damit eine IR-Kamera eine Messung im Rahmen der Kameraspezifikation liefert?

Nein. Während es möglich ist, eine Temperaturerhöhung mit einem einzelnen Pixel zu detektieren, benötigen alle Infrarotkameras mehr als ein Pixel, um Temperaturen mit spezifizierter Genauigkeit zu messen. Als Faustregel wurde häufig eine 3 x 3-Pixelmatrix verwendet, um die notwendige Pixelabdeckung für eine Messung im Rahmen der angegebenen Kameragenauigkeit zu definieren. Dies kann jedoch je nach Kamera und Detektorpitch (Pixelgröße) erheblich variieren. Um das tatsächliche Messfeld (Measurement Field of View, MFOV) zu bestimmen, verwenden Sie den Optris Optikrechner oder wenden Sie sich an den Hersteller, um das MFOV zu ermitteln.

Ich habe Handkameras genutzt, um die Temperaturen wichtiger mechanischer und elektrischer Geräte in meiner Anlage zu messen. Kann ich das Xi 400 System für diese Anwendungen einsetzen?

Ja. Viele Anlagen nutzen fest installierte Infrarotkameras zur Überwachung kritischer elektrischer und mechanischer Systeme, um den Personalaufwand zu reduzieren und umfassendere Temperaturdaten zu erhalten. Infrarot-Temperaturmessungen an Transformatoren, Sicherungen, Kabeltrassen, rotierenden Anlagen, Stromkabeln, Motorschaltzentren und Schaltanlagen werden routinemäßig mit Infrarotkameras durchgeführt und können mit korrekt kalibrierten fest installierten Infrarotkameras durchgeführt werden. In den USA behandelt der NFPA 70B-2023 Standard for Electrical Maintenance wichtige Aspekte beim Einsatz von Infrarottechnik zur Überwachung dieser Systeme und ist ein hervorragender Leitfaden für Unternehmen oder Einrichtungen, die einen internen Standard für die Instandhaltung elektrischer Anlagen etablieren wollen. Das Dokument verweist auf die Bedeutung korrekt kalibrierter Infrarotkameras sowie auf die Nutzung vergleichender Thermografie und kleiner Temperaturerhöhungen als Indikatoren für den Anlagenzustand oder zukünftige Brandgefahren. Der Xi 400 wird in Deutschland entwickelt und produziert und gemäß behördlichen Normen kalibriert. Kalibrierzertifikate sind für Kunden verfügbar, die eine Rückverfolgbarkeit der Kalibrierstandards benötigen.

Muss die Kamera mit einem PC verbunden sein, auf dem PIX Connect läuft, um Alarmzustände zu erkennen und ein Alarmsignal zu übertragen?

Nein. Der Xi 400 kann im autonomen Modus betrieben werden und Alarmsignale übertragen, wenn Temperaturen die vom Benutzer eingestellten Schwellenwerte über- oder unterschreiten. Die PIX Connect Software (kostenloser Download) wird benötigt, um die Alarmbedingungen einzurichten.

Benötige ich die PIX Connect Software, um das Wärmebild anzuzeigen?

Ja. Das vom Konverter im Außengehäuse erzeugte Ethernet-Signal muss mit einem Standard-PC verbunden werden, auf dem die PIX Connect Software installiert ist, um ein Wärmebild zu erzeugen und anzuzeigen. Die PIX Connect Software ermöglicht darüber hinaus erweiterte Temperaturmessfunktionen (Dutzende Messbereiche, spezielle Farbpaletten für unterschiedliche Temperaturbedingungen, Mehrfensteranzeige für zahlreiche Kameras, Bildfusion für große Ziele usw.).

Wie viele Bereiche können ohne Einsatz eines PCs überwacht werden?

Ein Bereich kann über die Prozessschnittstelle auf der Rückseite der Kamera überwacht werden, wobei Alarmausgänge zur Verfügung stehen. Industrielle Prozessschnittstellenmodule können an denselben Ausgangsport angeschlossen werden und drei Analogausgangssignale aus drei separaten Bereichen bereitstellen. Es können bis zu drei industrielle Prozessschnittstellenmodule an das Kameragehäuse angeschlossen werden, um insgesamt 9 separate analoge Alarmsignale zu erzeugen.

Kann ich Optris Infrarotkameras an das Video-Management-System anschließen, das ich für meine Sicherheitskameras verwende?

Das von der Kamera erzeugte und im USB-Konverter in Ethernet umgesetzte Signal ist nicht für die Anzeige in Standard-Video-Management-Systemen formatiert, da es eine Kodierung enthält, die von der PIX Connect Software genutzt wird, um jedes Bildpixel in eine Temperaturmessung umzuwandeln. Die Nutzung der Rechenleistung des PCs ermöglicht dabei die Messung und Alarmierung auf über 11.000 Infrarotpixeln, die vom Xi 400 erzeugt werden.

Lieferumfang
  • Prozesskamera Xi 400
  • HD-Videokamera
  • Außenschutzgehäuse
  • USB Server Gigabit
  • Luftspülkragen
  • Softwarepaket optris PIX Connect
  • Handbuch Außenschutzgehäuse
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