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PI 1M

Wärmebildkamera im kurzwelligen Infrarotbereich für die Metall-, Stahl-, Keramik- und Halbleiterindustrie.

PI 1M PI 1M PI 1M PI 1M

Die Optris PI 1M ist eine kurzwellige Wärmebildkamera für präzise, berührungslose Messungen an heißen, glänzenden Zielen. Die Wärmebildkamera für Metall arbeitet im Bereich von 0,85–1,1 µm, so dass sie sich damit der höheren Emissivität von Legierungen anpasst und Reflexionsfehler langwelliger Systeme vermeidet. Sie liefert verlässliche Daten an Stahl, Eisen, Kupfer, Messing, Zinn, Keramiken, Kohlenstoffmaterialien und Halbleiter.

Zudem nutzt die spektrale Auslegung das Plancksche Gesetz: Bei kurzen Wellenlängen steigt die abgegebene Strahlung steil an, so dass Emissivitätsunsicherheiten die Wiederholgenauigkeit weniger beeinflussen. Daher erreicht die PI 1M höhere Genauigkeit und Stabilität auf hellen, hochtemperierten Oberflächen, so dass die Infrarotkamera häufig bei der Prozesskontrolle von Metallbearbeitung zum Einsatz kommt.

Die Wärmebildkamera misst in einem durchgängigen Bereich von 450 bis 1800 °C. Außerdem ermöglicht ein starkes Entfernung-zu-Messfleck-Verhältnis (D:S) den Einsatz mit Abstand bei kleinen Messflecken. Die Infrarotkamera zeichnet 764 × 480 bei 32 Hz für hohe Detailtiefe auf. Die Wärmebildkamera bietet eine Auflösung von 382 × 288 bei 80 Hz, so dass Bewegungsunschärfe vermieden wird. Für schnelle Transienten stehen 72 × 56 bei 1 kHz zur Verfügung. Ein breiter Teilbild-Modus, 764 × 8 bei 1 kHz, ermöglicht Hochgeschwindigkeits-Linescans. USB sowie konfigurierbare analoge und digitale Schnittstellen binden die Wärmebildkamera an Regelungssysteme an, so dass dies eine bessere Prozesskontrolle erlaubt. Mit der PIX Connect steht eine umfassende Thermografiksoftware zur Verfügung, so dass sich Linescans ausführen, Bilder zusammenführen, Daten aufzeichnen und Alarme automatisieren lassen.

Für raue Einsatzorte sind wassergekühlte Gehäuse bis 315 °C Umgebungstemperatur verfügbar. Zudem halten Luftspüleinheiten die Optik in staubigen Atmosphären sauber. Montagezubehör und Verkabelung vereinfachen die Installation an Öfen, Reaktoren und Produktionslinien. Ein optionaler optischer Filter unterstützt Laseranwendungen, so dass der Detektor der Wärmebildkamera geschützt ist.

Für glänzende, hochtemperierte Materialien liefert ihr kurzwelliger Ansatz folglich Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und Flexibilität, so dass typische Anwendungen in der Metallurgie, Laserbearbeitung, Halbleiterfertigung sowie Forschung sind.

PI 1M Wärmebildkamera für Metall – Technische Highlights:

  • CMOS-Detektor mit hohem Dynamikumfang und bis zu 764 × 480 Pixeln
  • Spektrale Empfindlichkeit bei 1 µm
  • Großer Messbereich von 450 °C bis 1800 °C
  • Bildrate bis 1 kHz für schnelle Prozesse
  • Analoge und digitale Ausgänge mit 1 ms Ansprechzeit
  • Zeilenscan Funktion

 

From 3.150,00

Produktbeschreibung

Die Optris PI 1M ist eine kurzwellige Infrarotkamera, die Innovation, Wirtschaftlichkeit und Präzision vereint. Sie überzeugt bei der berührungslosen Wärmebildgebung anspruchsvoller Objekte und arbeitet im kurzwelligen Infrarotbereich (1M: 0,85–1,1 μm). Diese Kamera wurde entwickelt, um Messdaten für die präzise Oberflächentemperaturanalyse von heißem Stahl, Eisen, Messing, Kupfer, Zinn, Kohlenstoff, Keramik und Halbleitern zu erfassen. Mit ihren großen Temperaturmessbereichen, ihrer Genauigkeit und individuell konfigurierbaren Sichtfeldoptionen erfüllt sie die Anforderungen verschiedenster Industrien.

Viele nicht glänzende Materialien weisen eine hohe und relativ konstante Emissivität auf, unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit, insbesondere in langwelligen Spektralbereichen. Metallische und glänzende Materialien haben bei langen Infrarotwellenlängen jedoch häufig eine niedrige Emissivität, was zu schwankenden und unzuverlässigen Ergebnissen führen kann. Die Optris PI 1M ist außerdem für metallbasierte additive Fertigungsanwendungen ausgelegt. Ihre Kompatibilität mit einem optionalen Notch-Filter macht sie für nahezu alle Laserbearbeitungsanwendungen gut geeignet.

Der Spektralbereich der kurzwelligen PI 1M Infrarotkamera stimmt mit der höchsten Emissivität der meisten metallischen Materialien überein und vereinfacht dadurch die berührungslose Temperaturmessung. Zudem wird gemäß dem Planckschen Strahlungsgesetz im kurzwelligen Bereich exponentiell mehr Infrarotstrahlung emittiert. Dadurch haben lineare Emissivitätsprobleme bei kurzen Wellenlängen einen geringeren Einfluss auf die Wiederholbarkeit der Temperaturmessergebnisse. Dies erhöht die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Temperaturmessungen, insbesondere bei metallischen Materialien, wenn die PI 1M Infrarotkamera eingesetzt wird. Für die berührungslose Temperaturmessung glänzender Materialien bei hohen Temperaturen empfiehlt es sich daher, nach Möglichkeit kurzwellige Infrarotkameras zu verwenden, da sie einen größeren Temperaturmessbereich bieten und besser für glänzende Oberflächen geeignet sind. Die PI 1M Infrarotkamera wird sorgfältig in Deutschland entwickelt und gefertigt, um die Anforderungen anspruchsvoller Industrieanwendungen zu erfüllen. Sie übertrifft langwellige Infrarotkameras in Präzision, Genauigkeit und Wiederholbarkeit und ist damit die bevorzugte Wahl für leistungsstarke Temperaturmessungen in anspruchsvollen Umgebungen.

Die PI 1M Infrarotkamera liefert nicht nur hochauflösende Wärmebilder, sondern misst auch Temperaturen von 450 °C bis 1800 °C in einem einzigen Bereich. Ihr starkes Distanz-zu-Messfleck-Verhältnis ermöglicht genaue Messwerte selbst aus großer Entfernung. Diese Eigenschaften machen sie zu einem wertvollen Werkzeug für die präzise Temperaturanalyse in vielen industriellen Umgebungen.

Die Infrarotkamera bietet vielseitige Bildfrequenzen und Teilbildoptionen, um unterschiedliche Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Bei einer Auflösung von 764 x 480 Pixeln arbeitet sie mit 32 Hz und gewährleistet eine detaillierte Bildgebung. Der Wechsel auf 382 x 288 Pixel erhöht die Bildfrequenz auf 80 Hz – ideal, um schnell bewegte Objekte klar zu erfassen. Für schnelle Anwendungen, etwa die Überwachung von Temperaturänderungen, kann sie mit 1 kHz bei einer Auflösung von 72 x 56 Pixeln betrieben werden.

Die Infrarotkamera bietet außerdem einen breiten Teilbildmodus mit 764 x 8 Pixeln und 1 kHz, der ideal für Line-Scanning ist. Diese Flexibilität ermöglicht eine genaue Temperaturüberwachung entlang einer Linie und macht sie sowohl in industriellen als auch in wissenschaftlichen Anwendungen nützlich.

Die Infrarotkamera lässt sich einfach über USB mit einem Computer verbinden. Mit der PIX Connect Software erhalten Anwender Zugriff auf Funktionen wie Line Scanning und Image Merging. Diese Software ist hilfreich für Forscher und Ingenieure, die zuverlässige Wärmebildverarbeitung und Datenerfassung benötigen. Developer Kits sind ebenfalls für Anwender verfügbar, die kundenspezifische Softwarelösungen entwickeln.

Die PI 1M arbeitet mit vielen Zubehörteilen für raue Umgebungen zusammen. Ein wassergekühltes Gehäuse ermöglicht beispielsweise den Betrieb der Kamera bei bis zu 315 °C. Außerdem sind Luftspülungen verfügbar, um die Linse sauber zu halten, sodass Messungen auch in staubigen Bereichen genau bleiben.

Die Wärmebildkamera wird außerdem mit Montagezubehör, elektrischen Schnittstellen und Kabeln zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten. Diese breite Kompatibilität macht die PI 1M einfach in unterschiedlichen Aufbauten und Anwendungen einsetzbar.

Spezifikation

ing=“0″ cellpadding=“0″ data-sheets-root=“1″ data-sheets-baot=“1″><col width=“224″ /> <td style=“text-align: center;“>PI1M 13°x8°PI1M 9°x6°

MODELL PI1M 41°x25° PI1M 27°x17°

r=“1″ cellspacing=“0″ cellpadding=“0″ data-sheets-root=“1″ data-sheets-baot=“1″>

DETEKTOR
Optische Auflösung Volle Auflösung: 764 x 480 Pixel
Subframe-Modus: 382 x 288 Pixel
Schneller Subframe-Modus: 72 x 56 Pixel **1)
Zeilenscan: 764 x 8 Pixel **1)
Pixelabstand 15 µm
Detektor CMOS
Spektralbereich 0.85 – 1.1 μm
Optischer Filter Optionaler Notch-Filter bei 1064 nm **3)
Bildwiederholrate Volle Auflösung: 32 Hz
Subframe-Modus: 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz)
Schneller Subframe-Modus: 1 kHz **1)
Zeilenscan: 1 kHz **1)
OPTIK
Sichtfeld 41°x25° 27°x17° 13°x8° 9°x6°
Brennweite [mm] 16 25 50 75
F-Zahl 2 1.8 2.8 2.8
Optische Auflösung 255:1 400:1 833:1 1280:1
Mindestabstand zum Messobjekt 300 mm 300 mm 500 mm 1000 mm
Austauschbare Optiken Ja
MESSUNG
Messbereich (Objekt) Subframe-Modus: 450 °C … 1800 °C
Volle Auflösung: 500 °C … 1800 °C
Schneller Subframe-Modus, Zeilenscan: 600 °C … 1800 °C
Genauigkeit Für Objekttemperatur < 1000 °C:
±1 % des Messwerts für 27/32/80 Hz / ±1,5 % des Messwerts für 1 kHz
Für Objekttemperatur < 1600 °C:
±2 % des Messwerts für 27/32/80 Hz / ±2,5 % des Messwerts für 1 kHz **2)
Thermische Empfindlichkeit (NETD) < 2 K (< 900 °C)
< 4 K (< 1400 °C)
Kleinste detektierbare Messfleckgröße IFOV: 1 Pixel 0.1mm 0.1mm 0.2mm 0.2mm
Kleinste messbare Messfleckgröße MFOV 0.4mm 0.4mm 0.8mm 0.8mm
Messfeld (MFOV) 4×4 Pixel
Aufwärmzeit 10 min
Emissionsgrad/Transmissionsgrad/Reflexionsgrad einstellbar: 0.100…1.100
SCHNITTSTELLEN
Schnittstelle USB
optional: USB GigE (PoE) Schnittstelle
Unterstützte Protokolle USB 2.0
Kompatible Software PIXConnect, ConnectSDK, EasyAPI, ExpertAPI, RTSP
ANALOGE EIN-/AUSGÄNGE
Direkter Ausgang/Eingang 1x analoger Ausgang (0/4-20 mA)
1x Eingang (analog oder digital); optisch isoliert
Optionale industrielle Prozessschnittstelle (PIF) 2x 0 – 10 V Eingang, Digitaleingang (max. 24 V),
3x 0/4 – 20 mA Ausgänge, 3x Relais (0 – 30 V/ 400 mA), fehlersicheres Relais
Kabellänge USB: 1 m (3.3 ft) (Standard), 3m (9.8 ft), 5 m (16.4 ft), 10 m (32.8 ft), 20 m (65.6 ft)
BILDBEARBEITUNG
Konfiguration über PIXConnect
Betrieb computergestützt
Funktionen Messung heißer Metalloberflächen und flüssigen Metalls, Messung von Interessensbereichen, Zeilenscanner, EventGrabber, Merger, Alarmierung, Vergleichsfunktionen, Temperatur-Zeit-Diagramme, Temperaturprofile, Aufzeichnen & Abspielen, Auslösen
ALLGEMEIN
Abmessungen 46 x 56 x 88 – 129 mm (abhängig von Optik + Fokusposition)
Gehäusematerial Aluminiumgehäuse
Gewicht 245 – 311 g, (abhängig von der Optik)
Stativgewinde 1/4-20 UNC
Fokussierung Manuell
Ursprungsland Deutschland
UMGEBUNG & ZERTIFIZIERUNGEN
Betriebstemperaturbereich 5…50°C
Lagertemperaturbereich -40…70 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 20 – 80 %, nicht kondensierend
Schutzart IP67, NEMA-4
EMV 2014/30/EU
Stoß IEC 60068-2-27 (25 G und 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (sinusförmig)
IEC 60068-2-64 (Breitbandrauschen)
Normen CE, UKCA, RoHS
STROMVERSORGUNG
Stromversorgung USB
Leistungsaufnahme max. 2.5 W
Artikelnummer OPTPI1MO41T180 OPTPI1MO27T180 OPTPI1MO13T180 OPTPI1MO9T180
Zusätzliche Hinweise 1) Subframe kann überall innerhalb des gesamten Sichtfelds platziert werden
2) für 1 kHz-Modus: ±1.5 % des Messwerts (<2000 °C)/ ±2.5 % des Messwerts (>2000 °C)
3) nicht für 9°- und 41°-Objektive
Applikationen
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Kann ich der Temperaturmessung eines einzelnen Pixels vertrauen?

Aufgrund der beugungsbegrenzten Eigenschaften von Infrarotoptiken sind die optische Auflösung und die Bildqualität physikalisch begrenzt. Da die Abmessungen der einzelnen Pixel im gleichen Bereich wie die Infrarotwellenlänge liegen, sollten Anwender sicherstellen, dass das Messobjekt größer ist als das MFOV der Kamera.

Wie fokussiere ich die Wärmebildkamera?

Ältere Versionen der Wärmebildkamera verfügen über einen zusätzlichen Objektivtubus mit Schutzfenster. Bitte entfernen Sie den Objektivtubus und fokussieren Sie die Optik durch Drehen des Objektivs.

Kann ich die PI 1M Wärmebildkamera bei Metallen einsetzen?

Ja, die PI 1M „/products/category/thermal-cameras/“>Wärmebildkamera ist speziell für heiße Metallobjekte entwickelt und optimiert.

Kann die PI 1M Wärmebildkamera mit mehr als einem Objektiv kalibriert werden?

Für die PI 1M stehen vier verschiedene Objektivoptionen zur Verfügung; jedes davon kann die an der Wärmebildkamera installierte Optik ersetzen. Jede Optik dämpft Infrarotsignale in unterschiedlichem Maß und muss zusammen mit der Wärmebildkamera kalibriert werden, um genaue Temperaturmessungen zu liefern. Daher ist es sinnvoll, zukünftige Optikanforderungen im Voraus zu berücksichtigen und diese bereits in die Erstbestellung der Kamera aufzunehmen.

Kann ich später ein weiteres Objektiv kaufen, wenn ich bei meiner ersten PI 1M Infrarotkamera nicht mehr als eine Infrarotlinse bestelle?

Ja. Optris führt regelmäßig nachträgliche Kalibrierungen von Infrarotobjektiven durch; allerdings müssen Sie Ihre Kamera an Optris zurücksenden, damit die dämpfenden Effekte des neuen Objektivs während des Kalibrierprozesses korrekt berücksichtigt werden können.

Wie lade ich unterschiedliche Kalibrierdateien, wenn ich die Optik wechsle?

Kalibrierdateien für jede Optikkombination Ihrer PI 1M Wärmebildkamera sind auf den Optris Servern verfügbar und werden auf Ihren PC geladen, wenn dieser mit dem Internet verbunden ist und der Ladevorgang gestartet wird. Zusätzlich wird mit der Infrarotkamera ein USB-Stick mit der Software und den Kalibrierdateien geliefert.

Wo wird die PI 1M Wärmebildkamera hergestellt, und enthält sie Speicherkomponenten, die außerhalb der USA oder der Europäischen Union bezogen werden?

Die PI 1M Wärmebildkamera wird in Berlin, Deutschland, entwickelt, gefertigt und kalibriert. Einige elektronische Komponenten können außerhalb der EU oder der USA bezogen werden. Wichtig ist jedoch, dass die PI 1M keine Wärmebilder oder Temperaturwerte in nichtflüchtigem Speicher speichert. Die PI 1M Wärmebildkamera speichert vollständige Wärmebilder, Wärmevideos (.ravi-Dateien) und Temperaturwerte ausschließlich auf dem Kunden-PC, auf dem die für den Betrieb der Wärmebildkamera erforderliche PIX Connect Software installiert ist. Die Wärmebildkamera verwendet Speicherkomponenten innerhalb der Kameraelektronik, die außerhalb der EU oder der USA bezogen werden können, um ein Referenzbild (auch Dark Picture genannt) des Shutters bzw. Flags für die Nichtuniformitätskorrektur sowie einige Referenztemperaturen zur Korrektur von Temperaturdrift zu speichern. Alle diese Speicherelemente werden gelöscht, sobald die Stromversorgung des Kamerakopfes abgeschaltet wird.

Verfügt die PI 1M Wärmebildkamera über WLAN oder andere Kommunikationsmöglichkeiten?

Die PI 1M verfügt über keine elektronischen Komponenten, die eine externe Kommunikation ermöglichen.

Kann die PI 1M Wärmebildkamera ohne Verbindung zu einem Computer betrieben werden?

Die PI 1M Wärmebildkamera muss mit einem PC verbunden sein, auf dem die Optris PIX Connect Software installiert ist, um Wärmebilder und berührungslose Temperaturmessungen zu erzeugen. Durch den Verzicht auf Verarbeitung im Kamerakopf und die Nutzung der PC-Rechenleistung kann der Infrarotkamera-Kopf kleiner ausgeführt und die zulässige Umgebungstemperatur erhöht werden. Ein autonomer Betrieb (ohne PC) wird von Optris Xi-Serien-Infrarotkameras unterstützt.

Kann die PI 1M Wärmebildkamera Temperaturinformationen von Messpunkten oder Bereichen an meine SPS senden?

Die PI 1M Wärmebildkamera kann Temperaturinformationen oder Temperaturalarmmeldungen über den Process-Interface-Anschluss auf der Rückseite der Kamera senden. Ein Kabel mit integrierter Elektronik und Klemmenblock ist im Lieferumfang der Wärmebildkamera enthalten. Es kann in der PIX Connect Software als Analogeingang (AI) und Digitaleingang (DI) zur Steuerung der Wärmebildkamera oder als Analogausgang (AO) zur Prozesssteuerung programmiert werden. Der Signalpegel beträgt immer 0–10 V (DI = 24 V). Optional ist außerdem ein Industrial Process Interface erhältlich, das bis zu drei unabhängige Temperaturwerte oder Alarme an eine kundenseitige SPS ausgibt. Für Anwendungen mit Ausgabebedarf für mehr als drei Bereiche sind USB-RS485-Adapter verfügbar.

Wie hoch ist die Bit-Tiefe unserer Kamera?

Die Bit-Tiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten liegen mit 16 Bit vor, jedoch werden nur 14 Bit für die Temperaturdaten verwendet; die übrigen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Welche zugehörigen Artikelnummern gibt es für dieses Produkt?

OPTPI1MO9T180, OPTPI1MO13T180, OPTPI1MO27T180, OPTPI1MO41T180, MEPPI1MO9T180, MEPPI1MO13T180, MEPPI1MO27T180, MEPPI1MO41T180

Ich habe eine PI 640i und möchte sie mit dem USB-Kabel verbinden. Was kann ich tun, wenn ich in der Software kein Signal erhalte?

  • Prüfen Sie im WINDOWS-Gerätemanager, ob der USB-Treiber korrekt erkannt wurde.
  • Gehen Sie zu Einstellungen/Kamera oder suchen Sie nach „Kamera“ und aktivieren Sie dann die Option „Apps den Zugriff auf Ihre Kamera erlauben“. Dies kann aufgrund eines Windows-Updates erforderlich sein.
  • Wenn Sie in der PIXConnect-Software einen schwarzen Bildschirm sehen, kann dies an einer schwachen Leistung Ihres Grafikchips oder an der Hardwarebeschleunigung liegen. Reduzieren Sie in diesem Fall die Bildschirmauflösung des Monitors.
  • Prüfen Sie das USB-Kabel sowie die Steckerkontakte an Kamera- und PC-Seite.
  • Versuchen Sie einen anderen USB-Port am PC oder – falls verfügbar – einen anderen PC, um auszuschließen, dass das USB-Kabel ein Problem hat.
  • Möglicherweise ist die USB-Stromversorgung des PCs, an dem die Kamera betrieben wird, zu schwach.
  • Ein zu langes USB-Kabel, ein nicht von Optris bereitgestelltes USB-Kabel oder ein USB-Verlängerungskabel kann der Grund dafür sein, dass die PIXConnect-Software kein Signal erhält.
  • Verwenden Sie einen PC, auf dem Sie Administratorrechte haben, oder sprechen Sie mit Ihrem lokalen Administrator.

Ich verwende das SDK, um SimpleViewer unter Linux auszuführen, und habe PI Connect auf Windows installiert. Nach der Kalibrierung erscheint das Wärmebild vollständig schwarz und zeigt einen falschen Temperaturwert von 257 °F an. Welche Einrichtungs- oder Kalibrierungsschritte könnte ich übersehen haben, damit dies korrekt funktioniert?

  • Bezüglich der schwarzen Anzeige in der PIXConnect-Software: Dies kann durch eine schlechte Leistung Ihres Grafikchips verursacht werden, z. B. durch die Hardwarebeschleunigung. Reduzieren Sie die Bildschirmauflösung Ihres Monitors oder – wenn möglich – die Hardwarebeschleunigung.
  • Stellen Sie die Optimierung auf „Performance“ und entfernen Sie das Häkchen bei „High Speed temperature calculation“

Unterstützt die PI 640i externes Triggern? Kann ich konkret einen Relaisausgang oder den Digitalausgang einer Steuerung verwenden, um die Bildaufnahme der Kamera auszulösen?

  • Ja, die PI 640i Kamera unterstützt über die PIXConnect-Software ein externes Triggern zur Aufnahme eines Bildes.
  • Sie können über das Process Interface (PIF) ein analoges Eingangssignal oder ein digitales Eingangssignal verwenden, um die Kamera zu triggern.
  • Im Konfigurationsmenü unter den PIF-Einstellungen können Sie das Spannungssignal für das analoge Signal zum Triggern der Kamera festlegen oder die Flankenbedingungen für das digitale Signal definieren, um die Kamera auszulösen.
  • Eine weitere Möglichkeit, einen Snapshot über den Digitalausgang einer Steuerung auszulösen, ist die serielle Kommunikation (sofern an der SPS verfügbar). Dafür können Sie die Befehlsliste der seriellen Kommunikation verwenden, um den Befehl zur Aufnahme eines Snapshots zu senden.

Welche Optris Infrarotkamera eignet sich am besten zur Temperaturmessung bei Schweißprozessen?

  • Die Wahl der richtigen Optris Infrarotkamera hängt vom Temperaturbereich und von der Art des Schweißprozesses ab.
  • Für Kunststoffschweißen kann eine PI/Xi LT Kamera verwendet werden (8–14 µm).
  • Für Metallanwendungen (z. B. Stahl) sollte eine kurzwellige Kamera wie PI 1M/08M/05M, Xi 1M oder Xi05M eingesetzt werden (0,85–1,1 µm, 780–820 nm, 500–540 nm).
  • Für Laserschweißanwendungen bietet Optris IR-Kameras mit Sperrfilter an.

Wie hoch ist die Bit-Tiefe unserer Kamera?

Die Bit-Tiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten liegen mit 16 Bit vor, jedoch werden nur 14 Bit für die Temperaturdaten verwendet, die anderen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Können wir die Roh-ADU-Daten der Kamera an eine andere kommerzielle Software zur Verarbeitung senden?

Grundsätzlich geben wir keine Informationen über Rohdaten heraus. Die einzige Möglichkeit besteht darin, mit dem Connect SDK die ADU-Werte der Kamera als Matrix auszugeben. Diese ADU-Werte sind jedoch nicht interpretiert. Die Kameras können Temperaturinformationen und Farbinformationen an eine andere kommerzielle Software zur Weiterverarbeitung senden.

Ändert sich die Darstellung des Bildes, wenn im Connect SDK der Modus von Temperature auf ADU umgestellt wird?

Nein, die Art der Bilddarstellung ändert sich nicht. Das können Sie auch in den mit der PIX Connect Software bereitgestellten Softwarebeispielen sehen (Menü HELP => Connect SDK => Examples). Im Konfigurationsmenü unter => External communication => ConnectSDK können Sie den Modus von „Temperatures“ auf „ADU“ umstellen. Dies hat keinen Einfluss auf das angezeigte Bild.

Unser Unternehmen entwickelt und liefert Kamerasysteme für Stahlherstellungsprozesse und prüft verschiedene Kameratypen. Würden Sie für diese Anwendung langreichweitige, nahinfrarote oder kurzwellige Infrarotmodelle empfehlen?

Für Stahlherstellungsprozesse empfehlen wir kurzwellige Infrarotkameras wie die PI 1M, PI 08M, PI05M, Xi1M oder Xi 05M. Verwenden Sie möglichst die niedrigste Wellenlänge bzw. den niedrigstmöglichen Spektralbereich.

Die angegebene Genauigkeit in diesem Bereich für die PI 640i LT beträgt ±2 °C, aber ich frage mich, ob sich die Genauigkeit mithilfe von Informationen zur Oberflächenemissivität weiter verbessern oder auf ±1 °C oder besser kalibrieren ließe.

Nein, die tatsächliche Temperaturgenauigkeit lässt sich durch Informationen über die Oberflächenemissivität nicht weiter verbessern. Für die PI640i Kamera beträgt sie ±2 °C oder ±2 %. Genaue Informationen über die Emissivität der Oberfläche sind jedoch notwendig, um auf Basis des Reflexionsanteils auf der zu messenden Oberfläche die korrekte Temperatur zu bestimmen. Eine falsch eingestellte Emissivität führt zu einer Temperaturabweichung.

Ist Ihre Infrarotkamera langwellig (LWIR) oder kurzwellig (SWIR/MWIR)? Wie hoch ist die typische Bildfrequenz? Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße)? Und erfolgt die Verbindung zum PC über USB oder welche anderen Plattformen/Schnittstellen werden unterstützt (z. B. Ethernet)?

Optris bietet verschiedene Typen von IR-Kameras mit unterschiedlichen Wellenlängen an. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Kameratypen hinsichtlich Spektralbereich, typischer Bildfrequenz und Schnittstellenvarianten (USB oder Ethernet (ETH)):

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 8–14 µm):

  • PI400i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI450i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640i LT (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)
  • Xi80 LT ETH (50 Hz)
  • Xi400 LT USB (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • Xi410 LT ETH (25 Hz über Ethernet, 4 Hz über USB)
  • Xi640 LT USB (32 Hz)

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 7,9 µm):

  • PI450iG7 (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640iG7 (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)

Mittelwellige (MWIR) Kameras (Spektralbereich 3,9 µm):

  • Xi320MT (30 Hz)

Kurzwellige (SWIR) Kameras:

  • PI1M (0,85–1,1 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI08M (780–820 nm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI05M (500–540 nm), 764×480 px @ 32 Hz / 382×288 px @ 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz) / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz
  • Xi1M ETH (0,85–1,1 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb
  • Xi05M ETH (500–540 nm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb

Für die Xi 80 / 410 / 05M / 08M Kameras sind folgende digitale Schnittstellenkits verfügbar:

  • Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface-Kit
  • EtherNet/IP Interface-Kit
  • Profinet-Kit
Lieferumfang
  • Infrarotkamera PI 1M
  • USB Kabel(1 m)
  • IO Kabel for output/input (1 m) mit Klemmblock
  • Tripod
  • Robuster Transportkoffer für den Außenbereich (IP67)
  • Software PIX Connect
  • PI Betriebsanleitung
Accessories

COMPARE:

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