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Xi 1M ETH

Kompakte industrielle autonome Kurzwellen Wärmebildkamera für reflektierende Materialien wie Metalle, Legierungen, Halbleiter und Keramik

Xi 1M ETH Xi 1M ETH Optris Xi 1MF Xi 1M ETH Xi 1M ETH Xi 1M ETH Xi 1M ETH Xi 1M ETH

Die Optris Xi 1M ist eine kompakte, kurzwellige Wärmebildkamera für berührungslose Temperaturmessungen an heißen, niedrig emittierenden Materialien. Dank ihres Spektralbereichs von 0,85 bis 1,1 µm minimiert die kurzwellige Infrarotkamera die Messabweichung, die durch Reflexionen und Emissionsgradänderungen entstehen kann. Diese Effekte treten insbesondere in Hochtemperaturumgebungen häufig auf und beeinflussen die Messgenauigkeit.

Die Xi 1M der Xi-Serie misst Temperaturen von 450 bis 1800 °C ohne Messbereichsumschaltung. Ihr CMOS-Detektor mit 396 × 300 Pixeln und einer Pixelgröße von 15 µm erfasst die Vollbildaufnahmen mit 20 Hz und Zeilenscans mit bis zu 500 Hz, sodass die Infrarotkamera im autonomen Betrieb eine Echtzeit-Temperaturprofilierung schnell bewegter Objekte ermöglicht.

Die Xi 1M verfügt über einen motorisierten Fokus, sodass sich die Bildschärfe präzise an unterschiedliche Arbeitsabstände anpassen lässt. Zudem schützt ihr Edelstahlgehäuse mit Schutzart IP67 Optik und Elektronik selbst unter rauen Industriebedingungen. Darüber hinaus bietet die Infrarotkamera Ethernet-, USB-2.0- und RS-485-Schnittstellen. Da sie zudem PoE unterstützt oder mit einer Versorgungsspannung von 8 bis 30 V DC betrieben wird, lässt sie sich problemlos in bestehende Systeme integrieren.

Dank ihrer autonomen Betriebsfähigkeit führt die Wärmebildkamera Temperaturauswertungen und Hot-Spot-Erkennung intern ohne zusätzlichen Computer aus. Dabei gibt sie die Ergebnisse direkt als analoge oder als Alarmsignale aus. Falls die Infrarotkamera jedoch mit einem Computer verbunden wird, ermöglicht die Software PIX Connect Konfiguration, Aufzeichnung und Analyse sowie erweiterte Prozesssteuerungsfunktionen. Infolgedessen lässt sich die Wärmebildkamera nahtlos in industrielle Überwachungssysteme integrieren, sodass sie vielseitig einsetzbar ist.

Die Xi 1M ist mit einem breiten Zubehörprogramm für raue Umgebungen kompatibel. Dazu gehören ein wassergekühltes Gehäuse, das den Einsatzbereich auf bis zu 250 °C erweitert, sowie Freiblasvorsatz zum Schutz der Optik in staubigen Umgebungen.

Xi 1M ETH – Kurzwellige Infrarotkamera für Metalle & Legierungen – Technische Highlights:

  • Industrielle Ethernet-Kurz­wellen-Infrarotkamera
  • Messbereich: 450–1800 °C
  • Schneller Zeilenscan-Modus mit 500 Hz (Ethernet: 396 × 8 px / autonom: 396 × 1 px)
  • Autonomer Betrieb mit automatischer Hot-Spot-Erkennung, direktem Analog- oder Alarmausgang und verschiedenen Feldbus-Kommunikationsoptionen
  • Ethernet und USB Schnittstelle

2.450,00

Produktbschreibung

Der Optris Xi 1M ist eine kurzwellige Infrarotkamera, die für berührungslose Wärmebildgebung komplexer industrieller Materialien entwickelt wurde. Im Spektralbereich von 0,85 bis 1,1 μm erfasst das Gerät präzise Oberflächentemperaturdaten für Materialien wie Stahl, Eisen, Messing, Kupfer, Zinn, Kohlenstoff, Keramik und Halbleiter. Der Optris Xi 1M erfüllt die Anforderungen anspruchsvoller industrieller Anwendungen durch breite Temperaturmessbereiche, hohe Genauigkeit und konfigurierbare Sichtfeldoptionen.

Nicht reflektierende Materialien weisen in langwelligen Infrarot-Spektralbereichen typischerweise eine hohe und stabile Emissivität auf, unabhängig von der Oberflächenstruktur. Metallische und reflektierende Materialien hingegen zeigen bei langen Infrarotwellenlängen eine geringe Emissivität, was zu uneinheitlichen und unzuverlässigen Temperaturmessungen führt.

Der kurzwellige Spektralbereich der Xi 1M Infrarotkamera entspricht der maximalen Emissivität der meisten metallischen Materialien und ermöglicht eine präzise Temperaturfernmessung. Nach dem Planckschen Strahlungsgesetz führen kurze Wellenlängen zu einer stärkeren Infrarotstrahlung, wodurch der Einfluss von Emissivitätsschwankungen auf die Wiederholgenauigkeit der Messung reduziert wird. Daher werden kurzwellige Infrarotkameras für die berührungslose Temperaturmessung reflektierender Materialien bei erhöhten Temperaturen bevorzugt. Die Xi 1M verfügt außerdem über eine autonome Erkennung thermischer Hotspots, was ihre Effektivität bei Überwachungs- und Inspektionsaufgaben erhöht. Die in Deutschland gefertigte Xi 1M zeigt in industriellen Anwendungen eine überlegene Präzision, Genauigkeit und Wiederholbarkeit im Vergleich zu langwelligen Infrarotkameras.

Die Xi 1M Wärmebildkamera bietet Wärmebildgebung mit mittlerer Auflösung bei 396 x 300 Pixeln und unterstützt Temperaturmessungen von 450 °C bis 1800 °C, ohne dass Teilbereiche erforderlich sind. Ihr hohes Verhältnis von Messabstand zu Messfleckgröße ermöglicht die präzise Erfassung von Temperaturdaten aus großen Entfernungen und übertrifft die optische Leistung moderner Pyrometer. Die motorisierte Fokusfunktion erlaubt eine präzise Ferneinstellung des Fokuspunktes auf Messobjekte.

Die industrielle Bauweise des Optris Xi 1M gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb in anspruchsvollen industriellen Umgebungen. Sein kompaktes, robustes und wasserdichtes Design unterstützt sowohl feste als auch montierte Installationen und sorgt für konstante Leistung in unterschiedlichen Fertigungsumgebungen.

Der Optris Xi 1M nutzt Ethernet als primäre Schnittstelle und unterstützt eine Bildfrequenz von 20 Hz für Vollbilder. Eine USB-Schnittstelle ist für Teilbilder mit 132 x 100 Pixeln bei derselben Bildfrequenz verfügbar. Der autonome Betrieb reduziert den Bedarf an umfangreicher Softwareentwicklung und erleichtert die Integration in Steuerungssysteme. Weitere Funktionen umfassen automatische Spot-Erkennung, direkten Analogausgang (0/4-20 mA) und Kompatibilität mit industriellen Feldbusprotokollen wie Ethernet/IP, Modbus TCP/IP, RS485 und Profinet. Der autonome Modus mit 20 Hz für Teilbilder vereinfacht die Integration in Industriemaschinen zusätzlich.

Darüber hinaus bietet der Optris Xi1M Zugriff auf komplexere Softwarefunktionen wie Zeilenscanning oder Bildzusammenführung über die PIX Connect Softwarelizenz. PIX Connect ist unverzichtbar. Der Optris Xi 1M bietet erweiterte Softwarefunktionen, darunter Zeilenscanning und Bildzusammenführung, die über die PIX Connect Softwarelizenz zugänglich sind. PIX Connect unterstützt die Wärmebildverarbeitung und Temperaturdatenerfassung. Developer Kits stehen Integratoren zur Verfügung, die anwendungsspezifische Softwarelösungen entwickeln – von Fertigungsprozessen über Condition Monitoring bis hin zu Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die Flexibilität des Xi 1M gewährleistet eine nahtlose Integration in verschiedene industrielle Setups und verbessert die Anpassungsfähigkeit der Kamera an spezifische Anforderungen. Mit seinen fortschrittlichen Funktionen setzt der Optris Xi 1M neue Maßstäbe für fest installierte Infrarot-Bildgebung und bietet eine kosteneffiziente und leistungsstarke Lösung für vielfältige industrielle Anwendungen.

Darüber hinaus ist die Infrarotkamera Xi 1M mit einem umfangreichen Zubehörsortiment kompatibel, das auf raue Umgebungsbedingungen ausgelegt ist. Zu diesem Zubehör gehört ein wassergekühltes Gehäuse. Die Xi 1M Infrarotkamera ist mit einer Reihe von Zubehörteilen kompatibel, die für den Einsatz in rauen Umgebungen entwickelt wurden. Dazu gehören ein wassergekühltes Gehäuse, das den Einsatztemperaturbereich auf 250 °C erweitert, sowie Luftmesser, die die Linse unter staubigen Bedingungen sauber halten. Weitere Zubehörteile umfassen mechanische Befestigungsoptionen, elektrische Schnittstellen und Anschlusskabel.

Spezifikation
MODELL Xi1M 7°x5° Xi1M 14°x10° Xi1M 28°x21° Xi1M 7°x5° CF
DETEKTOR
Optische Auflösung Vollauflösung: 396×300 Pixel (Ethernet)
Subframe-Modus: 132×100 Pixel (USB, autonom)
Zeilenscan: 396 x 8 Pixel (Ethernet)
Zeilenscan: 396 x 1 Pixel (Ethernet, autonom)
Pixelpitch 15 µm
Detektor CMOS
Spektralbereich 0,85 – 1,1 µm
Optischer Filter Nein
Bildfrequenz Vollauflösung: 20 Hz (Ethernet) **1)
Subframe-Modus: 20 Hz (USB, autonom) **1)
Zeilenscan: 500 Hz (Ethernet, autonom)**1)
OPTIK
Sichtfeld (FOV) 7°x5° (396×300 Pixel) 14°x10° (396×300 Pixel) 28°x21° (396×300 Pixel) 7°x5° CF (396×300 Pixel)
Brennweite [mm] 50 25 12 50
Blendenzahl (F-Number) 2,8 1,8 2 2,8
Optische Auflösung 806:1 401:1 195:1 830:1
Mindestabstand zum Messobjekt 800 mm 300 mm 300 mm 500 mm
Austauschbare Optiken Nein
MESSUNG
Objekttemperaturbereich 450 °C … 1800 °C (20 Hz)
550 °C … 1800 °C (500 Hz) **1)
Genauigkeit Für Objekttemperatur < 1400 °C: ±1 % des Messwerts
Für Objekttemperatur < 1600 °C: ±2 % des Messwerts
Thermische Empfindlichkeit (NETD) < 2 K (< 900 °C) / < 4 K (< 1400 °C)
Minimaler Instantaneous Field of View (IFOV) 0,3 mm 0,5 mm 0,7 mm 0,1 mm
Kleinster messbarer Spot (MFOV) 1,2 mm 2,5 mm 2,8 mm 0,4 mm
Messfeld (MFOV) 4×4 Pixel
Aufwärmzeit 10 min
Emissionsgrad / Transmissivität / Reflektivität einstellbar: 0,100…1,100
SCHNITTSTELLEN
Schnittstelle USB 2.0, Ethernet (100 Mbit/s)
Unterstützte Protokolle USB, Ethernet (statisch), RS485, serielle Kommunikation
Optional: Ethernet/IP, ProfiNet, Modbus TCP
Kompatible Software PIXConnect, EasyComm, ConnectSDK, EasyAPI, DirectSDK, RTSP
ANALOG EIN-/AUSGANG
Direkter Ein-/Ausgang 1x Analogausgang (0/4-20 mA), 1x Eingang (analog oder digital); optisch isoliert
Optionales Industrial Process Interface (PIF) 3x Analogausgänge (0/4–20 mA oder 0–10 V) oder Alarm OUT (Relais) / 3x Eingänge (analog oder digital) / Fail-Safe (LED und Relais);
stapelbar bis zu 3 PIFs; optisch isoliert
Kabellänge Ethernet / RS485: 20 m (verlängerbar bis 100 m)
USB: 1 m (Standard), 3 m, 5 m
BILDVERARBEITUNG
Konfiguration über PIXConnect
Betrieb Autonomer Standalone- und/oder PC-gestützter Betrieb
Funktionen Messung heißer Metalloberflächen und geschmolzener Metalle, Autonome Temperaturauswertung von Messbereichen, Linescanner, EventGrabber, Merger, Alarming, Vergleichsfunktionen
ALLGEMEIN
Abmessungen Ø 36 mm x 112-127 mm (abhängig von der Optik), Gewinde: M30x1
Gehäusematerial Edelstahl
Gewicht 270 g (ohne Halterung)
Stativanschluss 1/4-20 UNC
Fokus Motorisiert
Herkunftsland Deutschland
UMGEBUNG & ZERTIFIZIERUNGEN
Betriebstemperaturbereich 0…50 °C
Lagerungstemperaturbereich -40…70 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 10 – 95 %, nicht kondensierend
Schutzklasse IP67, NEMA-4
EMV 2014/30/EU
Schock IEC 60068-2-27 (25 G und 50 G)
Vibration IEC 60068-2-6 (Sinusform); IEC 60068-2-64 (Breitbandrauschen)
Standards CE, UKCA, RoHS
STROMVERSORGUNG
Stromversorgung USB oder Power over Ethernet oder 8–30 VDC
Leistungsaufnahme max. 2,5 W
Teilenummer OPTXI1MO7SFT180 OPTXI1MO14T180 OPTXI1MO28T180 OPTXI1MO7CFT180
Zusätzliche Hinweise 1) Der Starttemperaturbereich für die Variante mit 50 mm Brennweite ist auf 525 °C für 20 Hz und 575 °C für 500 Hz erhöht
Applikationen
Software

Die Thermografie-Software optris PIX Connect ist im Lieferumfang enthalten und lizenzfrei. Alle Infrarotkameras werden mit der Thermografie-Software optris PIX Connect ausgeliefert, die speziell für die umfangreiche Dokumentation und Analyse von Wärmebildern entwickelt wurde. Die Windows-basierte PIX Connect Software ermöglicht es Anwendern, die Infrarotkameras an spezifische Anforderungen anzupassen. Sie analysiert Live- und aufgezeichnete Temperaturdaten und löst Alarmsignale für die Prozessintegration aus. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Optris Infrarotkamera ist eine korrekte Konfiguration. Dazu gehören detaillierte gerätespezifische Einstellungen wie Bildfrequenz, Anpassung des Messbereiches, Einstellungen für die externe Kommunikation sowie USB-/Ethernet-Konfigurationen. Darüber hinaus ermöglicht PIX Connect Firmware-Updates und das Herunterladen von Konfigurationsdateien über das Internet. PIX Connect Optris bietet mehrere verschiedene SDKs für unsere Xi- und PI-Wärmebildkameras an. Abhängig von der verwendeten Plattform, der Infrarotkamera, der Programmiersprache und der Hardwareplattform können unterschiedliche Software-Schnittstellen genutzt werden: SDK Die Optris IRmobile App ermöglicht es Anwendern, ein Optris Infrarot-Pyrometer oder eine Infrarotkamera mit einem Android-Smartphone oder -Tablet einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Dieses Tool ist besonders hilfreich bei der Inbetriebnahme und Ausrichtung des Sichtfeldes der Infrarotkamera oder bei der Anpassung der Konfiguration. Die App analysiert den Live-Infrarotbildstrom der angeschlossenen Infrarotkamera mit automatischer Heiß- und Kaltpunkt-Erkennung. Für Pyrometer wird ein Temperatur-Zeit-Diagramm oder das Videosignal angezeigt. Diese App funktioniert auf den meisten Android-Geräten mit Version 5.0+ mit einem USB-Anschluss, der USB-OTG (On The Go) unterstützt. Google Play

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FAQs

Kann ich der Temperaturmessung eines einzelnen Pixels vertrauen?

Aufgrund der beugungsbegrenzten Eigenschaften der Infrarotoptik sind die optische Auflösung und Bildqualität physikalisch begrenzt. Da die Abmessungen einzelner Pixel in derselben Größenordnung wie die Infrarot-Wellenlänge liegen, sollten Anwender sicherstellen, dass das Messobjekt größer als das MFOV der Kamera ist.

Wie schnell ist die Xi 1M Wärmebildkamera im autonomen Betrieb?

20 Hz, 500 Hz im Zeilenscanning-Betrieb

Wie konfiguriere ich die IP-Adressen für die Xi 1M Wärmebildkameras?

Verwenden Sie die PIXConnect-Software, um die Ethernet-Einstellungen und den autonomen Modus zu konfigurieren.

Unterstützt die Wärmebildkamera DHCP im Ethernet-Modus?

Nein, der Wärmebildkamera muss eine statische IP-Adresse zugewiesen werden.

Benötige ich Software, um die Infrarotkamera zu betreiben?

Nein, die Infrarotkamera kann unabhängig von einem Computer betrieben werden. Für Einrichtung und Konfiguration ist jedoch die Software PIXConnect erforderlich.

Kann ich die Xi1M für Metalle verwenden?

Ja. Die Xi1M Wärmebildkamera wurde speziell für heiße Metallobjekte entwickelt und optimiert.

Wie fokussiere ich die Kamera?

Der motorisierte Fokus kann mit der PIXConnect-Software eingestellt werden. Klicken Sie in der PIXConnect-Software in der Symbolleiste auf die Schaltfläche „distance“ und verwenden Sie den Schieberegler.

Wo wird die Xi 1M Wärmebildkamera hergestellt, und enthält sie Speicherkomponenten, die außerhalb der USA oder der Europäischen Union bezogen werden?

Die Xi 1M wird in Berlin, Deutschland, entwickelt, hergestellt und kalibriert. Einige elektronische Komponenten können außerhalb der EU oder der USA bezogen werden. Wichtig ist jedoch, dass die Xi 1M keine Wärmebilder oder Temperaturwerte in nichtflüchtigem Speicher speichert. Die Xi 1M Wärmebildkamera speichert vollständige Wärmebilder, Thermovideos (.ravi-Dateien) und Temperaturwerte ausschließlich auf dem kundenseitigen PC, auf dem die für den Betrieb der Kamera erforderliche PIX Connect Software läuft. Die Wärmebildkamera verwendet Speicherkomponenten in der Elektronik der Wärmebildkamera, die außerhalb der EU oder der USA bezogen werden können, um ein Referenzbild (auch Dunkelbild genannt) des Non-Uniformity-Correction-Paddles bzw. der Flagge sowie einige Referenztemperaturen zur Korrektur von Temperaturdrift zu speichern. Alle diese Speicherelemente werden gelöscht, sobald die Stromversorgung des Kamerakopfes unterbrochen wird.

Kann die Xi 1M Wärmebildkamera ohne Verbindung zu einem Computer betrieben werden?

Die Xi 1M Wärmebildkamera kann die Temperatur autonom ohne Computer berechnen. Die Temperaturdaten können entweder über die USB- oder Ethernet-Schnittstelle übertragen oder über die Prozessschnittstelle ausgegeben werden. Feldbuskommunikation ist ebenfalls verfügbar.

Kann die Xi 1M Wärmebildkamera Temperaturinformationen von Spots oder Bereichen an meine SPS senden?

Die Xi 1M Wärmebildkamera kann Temperaturinformationen oder Temperaturalarme über die Process-Interface-Verbindung auf der Rückseite der Kamera senden. Ein Kabel mit integrierter Elektronik und Klemmleiste ist im Lieferumfang der Kamera enthalten. Es kann in der PIX Connect Software als Analogeingang (AI) und Digitaleingang (DI) zur Steuerung der Wärmebildkamera oder als Analogausgang (AO) zur Prozesssteuerung programmiert werden. Der Signalpegel beträgt immer 0–10 V (DI = 24 V). Optional ist außerdem eine industrielle Prozessschnittstelle erhältlich, die bis zu drei unabhängige Temperaturwerte oder Alarme an eine kundenseitige SPS übertragen kann. USB-RS485-Adapter sind für Anwendungen verfügbar, bei denen mehr als drei Bereiche ausgegeben werden sollen.

Ist die Infrarotkamera langwellig (LWIR), mittelwellig (MWIR) oder kurzwellig (SWIR)?

Optris Infrarotkameras sind in mehreren Spektralbereichen erhältlich, mit modellspezifischen Bildfrequenzen und Schnittstellenoptionen. Die Xi 1M arbeitet im SWIR-Bereich und nutzt Ethernet.

Welche Industrial-Ethernet-/Protokoll-Kits sind für die Xi 1M verfügbar?

Folgende digitale Schnittstellen-Kits sind verfügbar: Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface Kit, EtherNet/IP Interface Kit, PROFINET Kit.

Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße) für eine bestimmte Kamera und Optik?

Das IFOV für jede Kamera und Optik wird vom Optik-Rechner im Optris IR Camera Calculator bereitgestellt.

Welche Bittiefe haben die Kameradaten?

Die Temperaturdaten der Kamera basieren auf 14-Bit-Informationen. Der Datenstrom wird in einem 16-Bit-Format übertragen, wobei 14 Bit für Temperaturdaten verwendet werden und 2 Bit ungenutzt bleiben.

Sollten für Stahlherstellungsprozesse langwellige, nahinfrarote oder kurzwellige Infrarotmodelle gewählt werden?

Für Stahlherstellungsprozesse werden kurzwellige Modelle (niedrigere Wellenlänge) empfohlen. Geeignete Modelle sind PI1M, PI08M, PI05M, Xi1M und Xi05M. Die niedrigste praktikable Wellenlänge bzw. der niedrigste praktikable Spektralbereich wird empfohlen.

Welche Infrarotkamera eignet sich am besten zur Messung von Schweißtemperaturen?

Die Wahl der Kamera hängt vom Schweißprozess und vom erforderlichen Temperaturbereich ab. Für Kunststoffschweißen kann eine LWIR PI/Xi LT Kamera verwendet werden.
Für Metallschweißen (z. B. Stahlanwendungen) sollten kurzwellige Modelle (PI1M, PI08M, PI05M, Xi1M, Xi05M) verwendet werden. Für Laserschweißen sind Modelle mit geeignetem Sperrfilter verfügbar.

Welche zugehörigen Artikelnummern gibt es für dieses Produkt?

OPTXI1MO7SFT180, OPTXI1MO7CFT180, OPTXI1MO14T180, OPTXI1MO28T180

Welche Bittiefe haben unsere Kameras?

Die Bittiefe unserer Kameras beträgt 14 Bit. Die Daten haben 16 Bit, aber nur 14 Bit werden für die Temperaturdaten verwendet, die anderen 2 Bit bleiben ungenutzt.

Können wir die rohen ADU-Daten der Kamera an eine andere kommerzielle Software zur Verarbeitung senden?

Grundsätzlich geben wir keine Informationen zu Rohdaten heraus. Die einzige Möglichkeit besteht darin, über das Connect SDK die ADU-Werte der Kamera als Matrix auszugeben. Diese ADU-Werte sind jedoch nicht interpretiert. Die Kameras können Temperaturinformationen und Farbinformationen zur Verarbeitung an eine andere kommerzielle Software senden.

Ändert das Umschalten des Modus von Temperature auf ADU im Connect SDK die Darstellung des Bildes?

Nein, die Darstellung des Bildes ändert sich nicht. Sie können dies in den mit der PIXConnect-Software bereitgestellten Softwarebeispielen sehen (siehe Menü HELP => Connect SDK => Examples). Unter dem Konfigurationsmenü => External communication => ConnectSDK können Sie den Modus von „Temperatures“ auf „ADU“ ändern. Dies hat keinen Einfluss auf das angezeigte Bild.

Unser Unternehmen entwickelt und liefert Kamerasysteme für Stahlherstellungsprozesse und prüft verschiedene Kameratypen. Würden Sie für diese Anwendung langreichweitige, nahinfrarote oder kurzwellige Infrarotmodelle empfehlen?

Für Stahlherstellungsprozesse empfehlen wir kurzwellige Infrarotkameras wie die PI 1M Kamera, PI 08M Kamera, PI05M Kamera, Xi1M Kamera oder Xi 05M Kamera. Verwenden Sie die möglichst niedrigste Wellenlänge bzw. den möglichst niedrigsten Spektralbereich!

Nach dem Verbinden der Optris Xi410 über Ethernet mit PIX Connect erhalte ich einen „frame timeout“-Fehler und das Infrarotbild erscheint überhaupt nicht. Die Kamera hat die richtige IP-Adresse und antwortet auf Ping. Wodurch könnte das verursacht werden?

Gehen Sie zu Einstellungen/Kamera oder suchen Sie nach „camera“ und aktivieren Sie dann die Schaltfläche „allow apps to access your camera“.

Welche Optris Infrarotkameras unterstützen die Integration mit Machine-Learning-Frameworks? Stellen sie über SDK/API (z. B. das OTC SDK) Zugriff auf rohe Wärmebilddaten bereit, sodass Entwickler eigene ML-Modelle für Aufgaben wie Segmentierung, Klassifizierung oder prädiktive thermische Analyse anwenden können?

Die IR-Kameras stellen keinen Zugriff auf rohe Wärmebilddaten bereit. Sie erhalten die Temperaturdaten über das SDK (OTC SDK) von der Kamera in Ihren Prozess.

Welche Optris Infrarotkamera eignet sich am besten zur Temperaturmessung bei Schweißprozessen?

  • Die Wahl der richtigen Optris Infrarotkamera hängt vom Temperaturbereich und von der Art des Schweißprozesses ab.
  • Für Kunststoffschweißen kann eine PI/Xi LT Kamera verwendet werden (8–14 µm).
  • Für Metall (z. B. Stahlanwendungen) sollte eine kurzwellige Kamera wie PI 1M/08M/05M, Xi 1M oder Xi05M verwendet werden (0,85–1,1 µm, 780–820 µm, 500–540 µm).
  • Für Laserschweißanwendungen bietet Optris IR-Kameras mit Sperrfilter an.

Ist Ihre Infrarotkamera langwellig (LWIR) oder kurzwellig (SWIR/MWIR)? Wie hoch ist die typische Bildfrequenz? Wie groß ist das IFOV (instantaneous field of view / Pixelgröße)? Und erfolgt die Verbindung zum PC über USB oder welche anderen Plattformen/Schnittstellen werden unterstützt (z. B. Ethernet etc.)?

Optris bietet verschiedene Arten von IR-Kameras mit unterschiedlichen Wellenlängen an. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Kameratypen hinsichtlich Spektralbereichen, typischen Bildfrequenzen und Schnittstellenversionen (USB oder Ethernet (ETH)):

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 8–14 µm):

  • PI400i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI450i LT (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640i LT (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)
  • Xi80 LT ETH (50 Hz)
  • Xi400 LT USB (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • Xi410 LT ETH (25 Hz über Ethernet, 4 Hz über USB)
  • Xi640 LT USB (32 Hz)

Langwellige (LWIR) Kameras (Spektralbereich 7,9 µm):

  • PI450iG7 (80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz)
  • PI640iG7 (32 Hz, 640×120 px @ 125 Hz)

Mittelwellige (MWIR) Kameras (Spektralbereich 3,9 µm):

  • Xi320MT (30 Hz)

Kurzwellige (SWIR) Kameras:

  • PI1M (0,85–1,1 µm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI08M (780–820 nm), 32 Hz (382×268 px @ 80 Hz, umschaltbar auf 27 Hz / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz)
  • PI05M (500–540 nm), 764×480 px @ 32 Hz / 382×288 px @ 80 Hz (umschaltbar auf 27 Hz) / 72×56 px / 764×8 px @ 1 kHz
  • Xi1M ETH (0,85–1,1 µm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb
  • Xi05M ETH (500–540 nm), 396×300 px, 20 Hz, 396×8 px (autonom: 396×1 px), 500 Hz, Ethernet, USB 2.0 (nur 20 Hz), autonomer Betrieb

Für die Kameras Xi 80 / 410 / 05M / 08M sind folgende digitale Schnittstellen-Kits verfügbar:

  • Ethernet TCP/IP / Modbus TCP Interface Kit
  • EtherNet/IP Interface Kit
  • Profinet Kit
Scope of Supply
  • Infrarotkamera Xi 1M
  • Ethernet / PoE Kabel (1 m)
  • USB Kabel (1m)
  • IO Kabel für output/input (1 m) mit Klemmblock
  • Haltewinkel mit Mutter
  • Software package optris PIX Connect
  • Quick Start Guide
Accessories

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