Optris Logo - Affordable temperature measurement solutions
tune

Produktkonfigurator

Das perfekte Optris-Produkt für Ihre Bedürfnisse finden.

IR Thermometer Configurator arrow_forward IR Camera Configurator arrow_forward
Configurator Screen
lens_blur

Optik-Kalkulator

Verwenden Sie den Rechner, um schnell die passende Messfleckgröße für Ihre Anforderungen zu ermitteln.

Explore Now arrow_forward
Calculator Screen
forum

Chat mit Ingenieuren

Online-Service-Support

Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag: 08:00 – 17:00
Freitag: 08:00 – 16:00

Chat starten arrow_forward
call

Jetzt anrufen

Sales-Abteilung:
+49 30 500 197-0

Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag: 08:00 – 17:00
Freitag: 08:00 – 16:00

 

mail

E-Mail senden

Sales-Abteilung:
[email protected]

Kontakt-Formular arrow_forward
construction

Reparatur anfordern

Serviceanfrage für Reparaturaufträge:
[email protected]

Serviceanfrageformular arrow_forward

Infrarot-Scannersystem

Ein Infrarot-Scannersystem ist ein spezialisiertes Gerät zur berührungslosen Temperaturmessung über eine große Fläche. Es erfasst Temperaturdaten entlang einer einzelnen Linie und tastet mithilfe eines rotierenden Spiegels oder anderer mechanischer Scansysteme diese Linie über das zu untersuchende Gebiet ab. Auf diese Weise entsteht zeilenweise eine zweidimensionale Temperaturkarte. Infrarot-Scanner sind für ihre hohe Scangeschwindigkeit bekannt und eignen sich besonders zur Überwachung schnell bewegter Prozesse oder Objekte.

In der industriellen Fertigung werden Infrarot-Scanner eingesetzt, um Temperaturen in Prozessen wie der Stahl- und Glasproduktion oder bei der Herstellung von Papier und Kunststoffen zu überwachen und zu regeln. Außerdem dienen sie der Inspektion von Materialien auf Förderbändern, der Temperaturüberwachung von Öfen und Brennkammern sowie der Kontrolle von Automobilkomponenten während der Produktion.

Trotz ihrer Nützlichkeit in vielen industriellen Anwendungen haben herkömmliche Infrarot-Scannersysteme einige Nachteile. Ein wesentlicher Nachteil ist die Abhängigkeit von mechanischen Komponenten für den Scanvorgang. Die rotierenden Spiegel oder anderen beweglichen Teile unterliegen mit der Zeit Verschleiß, was zu Wartungsaufwand und möglichen Ausfallzeiten führt. Diese mechanische Komplexität erhöht zudem die Gesamtkosten und die Baugröße des Geräts, wodurch es weniger kompakt und teurer ist als moderne Infrarot-Bildgebungstechnologien. Klassische Scanner haben außerdem in der Regel ein engeres Sichtfeld als moderne Infrarotkameras. Sie müssen daher präziser ausgerichtet werden und erfordern oft aufwendigere Installationen, um denselben Bereich abzudecken, den eine Weitwinkelkamera in einem einzigen Bild erfassen könnte. Zudem ist die Auflösung entlang der Scanlinie meist höher als in der Scandirektion, was zu ungleichmäßigen Bilddetails führen kann.

Infrarot-Scanner, die auf Infrarotkameras basieren, stellen eine technisch fortschrittliche Alternative dar. Sie bieten dieselbe Funktionalität mit weniger Herausforderungen und geringeren Kosten. Software-Algorithmen projizieren dabei eine diagonale Linie über das Fokalebenenarray, erfassen die Temperaturdaten in jedem Frame und setzen diese zu einem neuen Bild zusammen. Diese softwarebasierte Umsetzung vereinfacht die Inbetriebnahme und Ausrichtung der IR-Kameras, da die Scanlinie nicht exakt gerade verlaufen muss. Darüber hinaus erfassen kamerasbasierte Scanner große Flächen effizienter, mit weniger Bildverzerrung und höherer Auflösung als herkömmliche Systeme. Infrarotkameras verfügen über eine robuste Bauweise mit weniger mechanischen Komponenten, was den Wartungsaufwand reduziert und die Lebensdauer erhöht. Ihre kompakte Bauform ermöglicht eine einfache Installation und Integration in verschiedenste industrielle Umgebungen.

Zurück zum Lexikon

COMPARE:

Compare