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VersaTemp & Optris CTlaser: Temperaturregelung im geschlossenen Regelkreis bei induktiver Erwärmung

Optris CTlaser-Pyrometer ermöglichen eine präzise Temperaturprofilierung und Temperaturregelung mit einer Genauigkeit von ±2 °C in VersaTemp-Systemen

Herausforderung

Die Integration von Optris-Pyrometern in VersaTemp-Systeme erfordert trotz eingeschränkter Sichtverhältnisse und hoher Umgebungstemperaturen eine präzise Ausrichtung, um Messfehler zu vermeiden. Unterschiedliche Emissionsgrade metallischer Oberflächen können die Messgenauigkeit beeinträchtigen. Zusätzlich erschweren Gehäuse und andere Hindernisse die freie Sicht auf das Messobjekt. Thermische Belastungen durch schwankende Umgebungstemperaturen sowie erforderliche Kompatibilitätsprüfungen stellen weitere Herausforderungen dar und können die Inbetriebnahme industrieller Erwärmungsanlagen verzögern.

Lösung

Für eine präzise Ausrichtung kommen Optris-Sichtrohre oder Laservisiereinrichtungen zum Einsatz. Die materialspezifische Einstellung des Emissionsgrades gewährleistet zuverlässige Temperaturmessungen. Schutzfenster oder Lichtwellenleiter ermöglichen die Messung auch bei eingeschränkten Sichtverhältnissen. Kühlgehäuse schützen die Pyrometer vor hohen Umgebungstemperaturen. Vorab geprüfte Konfigurationen stellen die Systemkompatibilität sicher, während die schrittweise Verdrahtungsanleitung von Radyne eine schnelle und zuverlässige Integration unterstützt.

Vorteile

  • Die kurze Messwellenlänge von 1,6 µm ermöglicht präzise berührungslose Temperaturmessungen an Metallen bis 2.000 °C und eignet sich besonders für induktive Erwärmungsprozesse wie Hartlöten und Schmieden.
  • Die Doppel-Laservisiereinrichtung markiert den Messfleck präzise und erleichtert die Ausrichtung auch bei beengten Platzverhältnissen oder eingeschränkter Zugänglichkeit innerhalb des VersaTemp-Systems.
  • Das Distanz-Messfleck-Verhältnis von 300:1 ermöglicht zuverlässige Temperaturmessungen aus größerer Entfernung und unterstützt eine präzise Temperaturregelung im geschlossenen Regelkreis, ohne dass der Sensor neu positioniert werden muss.
  • Der Edelstahlmesskopf und die hohe Temperaturwechselbeständigkeit gewährleisten auch bei schwankenden Umgebungstemperaturen eine zuverlässige Messleistung unter anspruchsvollen industriellen Einsatzbedingungen.
  • Der zweiteilige Aufbau mit digitalen Schnittstellen, beispielsweise Ethernet, ermöglicht eine einfache Verdrahtung und Kommunikation mit dem VersaTemp-System zur automatisierten Temperaturprofilierung.
  • Erfassungszeiten von bis zu 1 ms ermöglichen schnelle Anpassungen während dynamischer Erwärmungszyklen, reduzieren Energieverluste und verbessern die Wiederholgenauigkeit des Prozesses.
  • Die Kompatibilität mit Kühlgehäusen und Freiblasvorsätzen schützt die Messtechnik unter rauen Umgebungsbedingungen und minimiert Stillstandzeiten in Produktionslinien mit hohen Stückzahlen.

Präzise Temperaturregelung von Metallen bei induktiven Erwärmungsprozessen

Bei der induktiven Erwärmung werden elektrisch leitfähige Materialien, insbesondere Metalle, durch Wirbelströme erhitzt. Diese entstehen durch ein hochfrequentes magnetisches Wechselfeld, das von einer Induktionsspule erzeugt wird. Das berührungslose Verfahren zeichnet sich durch hohe Geschwindigkeit, Wiederholgenauigkeit und Energieeffizienz aus. Dadurch eignet es sich besonders für Anwendungen wie Schmieden, Hartlöten, Wärmebehandlung und Glühen in der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie in der industriellen Fertigung.

Die präzise Erfassung der Werkstücktemperatur während der induktiven Erwärmung ist entscheidend für eine zuverlässige Prozessregelung und eine gleichbleibend hohe Bauteilqualität. Besonders geeignet sind berührungslos messende Infrarotpyrometer mit kurzen Messwellenlängen zwischen 1 und 1,6 µm, beispielsweise die Optris CTlaser-Serien 1M und 2M. Diese ermöglichen präzise Temperaturmessungen an Metallen bis 2.200 °C und reduzieren Messfehler, die durch unterschiedliche Emissionsgrade entstehen können.

Die Pyrometer liefern kontinuierlich Temperaturmesswerte an geschlossene Regelkreise wie das Radyne VersaTemp-System. Auf Grundlage dieser Messwerte wird die Induktionsleistung automatisch angepasst, um die vorgegebene Solltemperatur zuverlässig einzuhalten. Die Laservisiereinrichtung ermöglicht eine präzise Ausrichtung auf den Messfleck, während Kühlgehäuse und Freiblasvorsätze den Sensor unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen schützen.

Im Gegensatz zu Thermoelementen, die vergleichsweise träge reagieren und durch das elektromagnetische Feld beschädigt werden können, ermöglichen Infrarotpyrometer eine kontinuierliche Temperaturüberwachung, ohne den Erwärmungsprozess zu unterbrechen. Für zuverlässige Messergebnisse sind die korrekte Einstellung des Emissionsgrades, saubere Optiken und eine freie Sicht auf das Messobjekt entscheidend.

Die Kombination kurzwelliger Pyrometer mit induktiven Erwärmungssystemen ermöglicht somit eine schnelle, präzise und reproduzierbare Temperaturregelung und bildet eine wesentliche Grundlage für moderne, qualitätsorientierte Induktionsprozesse.

Präzise Temperaturmessung bei der induktiven Erwärmung mit der Optris CTlaser-Serie

Die induktive Erwärmung ermöglicht schnelle und reproduzierbare Ergebnisse. Voraussetzung dafür ist eine präzise Temperaturregelung. Die Optris CTlaser-Serien 1M und 2M mit ihren kurzen Messwellenlängen von 1,0 bis 1,6 µm reduzieren die Herausforderungen, die durch unterschiedliche Emissionsgrade metallischer und oxidierter Oberflächen entstehen. Dadurch ermöglichen sie zuverlässige Temperaturmessungen im Bereich von 250 °C bis 2.200 °C, auch an glänzenden oder verzunderten Werkstücken.

In Kombination mit dem Radyne VersaTemp-System zur Temperaturregelung entsteht eine Lösung mit geschlossenem Regelkreis. Die Doppel-Laservisiereinrichtung markiert den Messfleck präzise, während die digitale Schnittstelle des Pyrometers die Temperaturmesswerte in Echtzeit direkt an die VersaTemp-Steuerung überträgt. Das System passt die Induktionsleistung unmittelbar an, um die gewünschte Solltemperatur zu erreichen und konstant zu halten. Dadurch werden Überhitzung, unzureichende Erwärmung und unerwünschte Temperaturschwankungen vermieden.

Die Integration erfolgt unkompliziert über vorkonfigurierte analoge oder digitale Schnittstellen. Nach der korrekten Einstellung des Emissionsgrades übernimmt das VersaTemp-System die automatische Temperaturregelung. Optional erhältliche Kühlgehäuse und Freiblasvorsätze schützen das CTlaser-Pyrometer vor hohen Temperaturen und Staub und gewährleisten eine langfristig stabile Messleistung.

Das Ergebnis sind eine gleichbleibende Werkstoffhärte, hochwertige Lötverbindungen und die Vermeidung temperaturbedingten Ausschusses. Hersteller, die Optris CTlaser-Pyrometer in Kombination mit dem Radyne VersaTemp-System einsetzen, berichten von kürzeren Einrichtungszeiten, einem geringeren Energieverbrauch und einer deutlich verbesserten Wiederholgenauigkeit bei Schmiede-, Wärmebehandlungs- und Hartlötprozessen.

 

Keine Unsicherheiten bei der Temperaturmessung – präzise Ergebnisse bei der induktiven Erwärmung mit Optris CTlaser

Die Optris CTlaser 1M (1,0 µm) und CTlaser 2M (1,6 µm) sind kurzwellige Pyrometer, die speziell für die Temperaturmessung an Metallen bei induktiven Erwärmungsprozessen entwickelt wurden. Ihre Optiken reduzieren emissionsgradbedingte Messfehler erheblich und ermöglichen präzise Temperaturmessungen an Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer und verschiedenen Legierungen im Temperaturbereich von 250 °C bis 2.200 °C. Dies gilt auch für verzunderte oder leicht polierte Oberflächen.

Die Doppel-Laservisiereinrichtung markiert den Messfleck präzise, während die optische Auflösung von 300:1 und Ansprechzeiten ab 1 ms eine schnelle und zuverlässige Temperaturerfassung in Echtzeit ermöglichen. In Verbindung mit einem geschlossenen Regelkreis wie dem Radyne VersaTemp-System dienen die CTlaser-Pyrometer 1M und 2M als Grundlage für die unmittelbare Anpassung der Induktionsleistung. Dadurch lässt sich die Solltemperatur mit einer Genauigkeit von ±2 °C konstant halten. Überhitzung, unzureichende Erwärmung und unerwünschte Temperaturschwankungen werden somit vermieden.

Robuste Edelstahlmessköpfe halten in Kombination mit optionalen Kühlgehäusen und Freiblasvorsätzen anspruchsvollen Umgebungsbedingungen stand. Dazu zählen Spritzwasser beim Abschrecken, Staub sowie Umgebungstemperaturen über 85 °C. Die Schutzmaßnahmen gewährleisten eine langfristig stabile Messleistung ohne temperaturbedingte Messwertdrift.

Das Ergebnis sind weniger Ausschuss durch fehlerhafte Härtegrade oder mangelhafte Lötverbindungen, ein geringerer Energieverbrauch, kürzere Zykluszeiten und eine hohe Wiederholgenauigkeit der Prozesse. Durch den Einsatz der CTlaser-Serien 1M und 2M erreichen Hersteller engere Prozesstoleranzen, reduzieren Nacharbeiten und steigern den Produktionsdurchsatz.

 

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